Kinderpatenschaften - habt ihr auch welche?

Dieses Thema im Forum "Bittebitte mitmachen !" wurde erstellt von christine, 13. August 2004.

  1. christine

    christine Weltreisende

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    Hallo!

    Ich hab heute wieder ein Patenkind aus Guatemala bekommen, nach drei Jahren Patenkindabstinenz, aber ohne kann ich irgendwie nicht. Bin `94 selber da gewesen um mein damaliges zu besuchen und irgendwie hängt mein Herz noch dort.

    Habt Ihr auch eine Patenschaft in einem Land, und wenn ja, wie sieht das praktisch aus?

    Was für Leistungen werden erbracht, habt Ihr Kontakt zu dem Kind, wieviel zahlt Ihr, könnt Ihr persönliche Geschenke schicken oder zumindest Extrageld überweisen für ein Geburstags oder Weihnachtsgeschenk.....?

    Bei mir ist das über eine christliche Organisation (Adopt A Child), die hauptsächlich Speisungsprogramme machen, zahnärztliche und ärztliche Versorgung anbieten und natürlich Kinderstunden machen.

    Ich zahle monatlich 25 EUR, und immer wenn ich will kann ich extra Geld überweisen mit Geschenkwünschen (Essen für Familie, Kleider, Spielzeug...), die Mitarbeiter gehen das dann einkaufen und bringen es dem Kind. Und wenn sie zwei Stunden laufen müssen durch die Berge. In jede Hütte wird gegangen.
    Dann wird ein Bild gemacht von Kind und Geschenk und man bekommt es geschickt.

    Ich kann Briefe schreiben, die werden übersetzt und beantwortet, einmal im Jahr hat man die Möglichkeit mit einer Gruppe hinzufliegen und alles vor Ort zu sehen , das Patenkind zu besuchen, und man bekommt regelmäßig Updates.

    Kommt das Kind nicht mehr, weil es z.B. zu Hause arbeitet oder eine Lehrstelle annimmt oder was weiß ich, dann hört die Patenschaft auf.

    Ich finds ne tolle Sache und freu mich soo, daß ich wieder angefangen habe!

    Schreibt doch mal bitte Eure Erfahrungen auf, würd mich sehr interessieren!

    Christine
     
  2. Nechbet

    Nechbet Gehört zum Inventar

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    Hallo Christine,

    ein interessantes Thema, mit dem ich mich schon länger beschäftige. Ich habe noch keine, da ich immer nicht weiß, ob alles was ich gebe, auch dort ankommt, wo es gebraucht wird. Ich bin da sehr skeptisch, generell bei Spenden. Ich hab da mal schlechte Erfahrungen gemacht, obwohl ich der Meinung bin, das man, wenn es einem gut geht, ruhig etwas abgeben kann. Kannst Du mir evtl. was zu der Organisation, wo Du die Patenschaft hast am Di mitbringen? Ich möchte mich da eher auf Erfahrungen als auf Versprechungen verlassen.
    Ich glaube auch, das es vielen Menschen so geht. Viele würde sicherlich öfter und mehr geben, wenn man sicher sein könnte, das es dort ankommt, wo es hinsoll.

    Sorry, das ich Dein Posting jetzt etwas mißbraucht habe, aber ich habe diese Gedanken schon länger.

    LG
    :winke:
     
  3. Fioflo

    Fioflo Herzilein

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    Hallo!
    Wir haben seit 1 1/2 Jahren ein Patenkind über das Kinderwerk Lima (auch eine christl. Organisation) in Peru. Unsere Süße heisst Fatima, eine echte Zuckerschnecke. Fotos hängen bei Fiona im Zimmer, zum Geburtstag und zu Weihnachten packen wir Fatima ein Päckchen zusammen, allerdings nur Kleinigkeiten. Denn dort heisst es so: alle Kinder sollen gleich behandelt werden, es soll nicht auf das Engagement und Geld der jeweiligen Paten ankommen. Sitz ist in Heidenheim, oft schicke ich das Päckle dorthin, dann leiten sie es mit dem regelmäßigen "Kleidercontainer" weiter. Es ist seriös und kommt 100% an, wir bezahlen 50 Euro im Monat, aber es sind auch "halbe" Patenschaften möglich.
    Das Programm sieht so aus: Kinder aus den Slums, jeweils 1 aus einer Familie, darf zuerst den Kindergarten, dann Schule und besuchen und später auch eine praktische Ausbildung dort machen. Viele ehemalige "Slumkinder" arbeiten heute wieder als Erzieherin oder Arzt dort! Gleichzeitig gibt es auch "Elternabende". Das hat schon viele Familien vor dem Zerbruch gerettet, es wird Hilfe für Alkoholiker, usw. angeboten.
    Wen's interessiert:
    http://home.t-online.de/home/kinderwerk.lima/index.htm

    An Weihnachten bekommen wir Post von Fatima, oft mit einem gemalten Bild.
    Grüßle Bianca :winke:
     
  4. christine

    christine Weltreisende

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    Hi Bianca!

    Wenn wir uns das nächste Mal sehen, dann will ich das anschauen, was Du hast!

    Meine Eltern hatten übrigens lange ein Kind in einem afrikanischen SOS Dorf. Sie konnten Briefe schreiben, bekamen Briefe zurück, wie das mit persönlichen Geschenken war, weiß ich nicht mehr. Auch wegen der Bevorzugung innerhalb der Familie quasi,...muß ich mal fragen!

    Ist sonst niemand hier, der auch sowas macht?
    christine
     
  5. Madame Brischid

    Madame Brischid Gehört zum Inventar

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    Wir haben auch ein Patenkind aus einem SOS-Kinderdorf in Malawi. Sie heisst Nolite und ist 11 Jahre alt. Wir spenden monatlich einen bestimmten Betrag.

    Bisher haben wir immer wieder mal von ihr Bilder bekommen und ihre aktuellen Zeugnisse. Wir wollten schon lange mal ein Foto von uns schicken, haben es aber bisher leider noch nicht geschafft. *schäm*
     
  6. Wow, Ihr habt ja alle gute Erfahrungen gemacht! :) Ich will auch ein Patenkind, aber ich konnte mich noch nicht für eine Organisation entscheiden...
    Am liebsten wäre mir auch etwas, wo Schule/Ausbildung usw. groß geschrieben wird!

    Sheena
     
  7. Wir haben ein Patenkind über die Kindernothilfe.
    Ihr Name ist Rebeka, sie ist 4 Jahre alt und kommt aus Äthiopien.
    Wir halten regen Briefkontakt mit ihrer Mutter, da Rebeka zum Schreiben noch zu klein ist. Dafür malt sie uns regelmäßig Bilder :bravo:

    Wie Bianca schon geschrieben hat, sind auch bei uns keine größeren Geschenke erlaubt. Geld, das man über die monatliche Unterstützung hinaus spendet, kommt dem ganzen Dorf/ Projekt zu.
     
  8. Vanessa

    Vanessa Gehört zum Inventar

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    @ Lillian: :winke: viele Gruesse aus dem Land Deines Patenkindes! :D Wo genau lebt denn Dein Patenkind?

    Wir haben kein Patenkind ueber eine Organisation, weil wir in der Situation sind ganz direkt verschiedene Menschen zu unterstuetzen. :jaja:

    Plan International ist auch eine gute Organisation. Die achten auch darauf, dass nicht nur ein einzelnes Kind etwas davon hat, sondern dass Verbesserungen im ganzen Stadtviertel oder Dorf gemacht werden.
     

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