Kinderärzte und Baby/Kinderernährung ...

Dieses Thema im Forum "Rund um Babys Ernährung" wurde erstellt von Lilienfrau, 20. August 2003.

  1. Lilienfrau

    Lilienfrau Moderatorin
    Moderatorin

    Registriert seit:
    4. Januar 2003
    Beiträge:
    9.148
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    36
    Hallo Ihr Lieben,

    mir fällt in der letzten Zeit immer häufiger auf, daß es doch recht viele Kinderärzte zu geben scheint, die ernährungstechnisch überhaupt nicht up-to-date sind und vielen Müttern auch falschen Rat geben (meiner Meinung nach :-D ) Ein Beispiel:

    Eine Bekannte von mir hat Mitte April ihren Sohn bekommen, er war ein Frühchen (4 Wochen). Sie stillt noch voll, weil sie und ihr Mann auch Allergiker sind. Jetzt hat ihr der Kinderarzt vor zwei Wochen gesagt, sie sollte ruhig mittags mit Gemüse anfangen, der Kleine wäre alt genug und bräuchte das auch jetzt, die MuMi würde ihm nicht mehr reichen, er bräuchte andere Nährstoffe. Ja hallo???

    Mein Kinderarzt hatte mir ja dazu geraten, Madame zusätzlich zum Abendbrei mittags Gemüse zu füttern, weil sie ja ihre Flaschen so schlecht trinkt, damit sie ein bißchen mehr zunimmt. Das Ende vom Lied - sie hat das Gemüse überhaupt nicht vertragen, hat (wohl aus Schutz?) noch weniger getrunken als sonst schon und hat seitdem nur noch alle zwei Tage statt täglich Stuhlgang 8O super Idee!

    Meiner Freundin hatte der Kinderarzt vor drei Jahren geraten, ab dem 3. Monat Möhren mit in die Milchflasche zu tun, damit sich das Kind an den Geschmack gewöhnt...

    Habt Ihr auch schon solche Erfahrungen gemacht mit Kinderärzten? Wie kann denn das sein, die müßten doch wohl WIRKLICH Bescheid wissen, wenn es um Ernährung etc. geht?!

    Liebe Grüße
     
  2. lulu

    lulu Königin der Nacht
    Moderatorin

    Registriert seit:
    21. Juni 2002
    Beiträge:
    16.336
    Zustimmungen:
    65
    Punkte für Erfolge:
    48
    Wir hatten bei Klaas in Hannover einen KiA, der super up-to-date war. Seine Empfehlungen deckten sich im weiteren Sinne mit Utes. Ich glaube, bei den Milchnahrungen war er nicht so fit (Unterschiede zwischen Marken...). Dafür hat er den selbstgerührten OGB für Veggie-Babies gepriesen, Allergieschutz gepredigt, usw.
    Lulu
     
  3. Ignatia

    Ignatia die mit dem Efeu tanzt

    Registriert seit:
    23. Februar 2003
    Beiträge:
    22.192
    Zustimmungen:
    3
    Punkte für Erfolge:
    38
    mein alter Ki Arzt war auch so. Genau wie du geschrieben hast. Dann haben wir den KiArzt gewechselt. Als sie mich rragte was ich dem kind fütter, und ich dann voll selbstbewußt :-D sagte ich stille voll, war zu der zeit noch so, war sie voll begeistert und ich cht überrascht. Kommentar von ihr: Das ist das Beste was sie mit ihrem kind machen können!! Das hat mich natürlich gefreut
     
  4. RTA

    RTA Blumenfee

    Registriert seit:
    22. Februar 2003
    Beiträge:
    2.938
    Zustimmungen:
    0
    Punkte für Erfolge:
    36
    Huhu,
    GsD ist unser KiDoc auch ganz fit auf dem Gebiet. Er hält Stillen auch für das Beste und vor dem 6. Monat empfiehlt der auch keine Beikost.

    Aber es gibt noch eine anderen Arzt in unserer Stadt und der scheint mir auch völlig inkompetent zu sein, was die Ernährung angeht (und nicht nur dabei) :(

    LG
    Regina
     
  5. Florence

    Florence Hautärztin

    Registriert seit:
    10. Dezember 2002
    Beiträge:
    7.700
    Zustimmungen:
    6
    Punkte für Erfolge:
    38
    Ort:
    hier
    Hallo,
    Ich bin mit Saskia in einer Gemeinschafts-Kinderarztpraxis. Der Arzt, zu dem ich immer gehe, der ist total fit, was Babyernährung angeht. Er war sehr dafür, bis zum vollendeten sechsten Monat zu stillen, hat auch kein Problem in sehr wechselhafter Gewichtszunahme gesehen, so lange es dem Kind sichtbar gut geht. Allergieprophylaxe war und ist ihm sehr wichtig, ich habe gleich bei meinem ersten Besuch mit Saskia bei ihm ein Merkblatt in die Hand gedrückt bekommen, dessen Empfehlungen sich mit denen von Ute weitgehend decken.
    Die zweite Ärztin in der Praxis ist das totale Gegenteil. Stillen scheint ihr eine unsichere Sache zu sein (Motto: "Wer weiß, ob das Kind alles bekommt, was es braucht, man kann ja nicht kontrollieren, wieviel sie so trinkt."). Wenn es nach ihr gegangen wäre (und ich war nur einmal bei ihr, als der andere Arzt Urlaub hatte), hätte ich Saskia mit gerade eben vier Monaten zugefüttert und abgestillt, sie hat mir zwar alles Mögliche an den Kopf gehauen, von wegen keine Nüsse und Eier im ersten Jahr, aber sonst könnte ich Saskia alles geben und möglichst zügig alle möglichen Sachen einführen. Sie spach sogar von Schmelzflocken in die Babymilch, damit die Maus durchschläft.
    Als ich mich vorsichtig beim nächsten Besuch bei meinem Arzt beschwerte, war seine Meinung:"Nur gut, daß sie nicht drauf gehört haben, Stillen ist das Beste, was einem Kind passieren kann, und das möglichst lange."
    Tja, soviel dazu - wenn sich nicht mal zwei zusammenarbeitende Kollegen einig sind, dann weiß ich auch nicht, warum keine Pflichweiterbildungen für alle Ärzte eingeführt werden (ich selbst besuche auch in der Elternzeit gelegentlich Weiterbildungen).
    Laßt Euch nicht von dem abbringen, was Ihr Euch hier und bei Babyernaehrung abgeschaut habt, nach vielem Lesen und Vergleichen habe ich für mich entschieden, daß dies hier die fundiertesten und gründlichst recherchierten Ratschläge sind, die man bekommen kann.
    Liebe Grüße, Anke
     
  6. Ute

    Ute mit Engeln unterwegs ....
    Moderatorin

    Registriert seit:
    19. März 2002
    Beiträge:
    16.584
    Zustimmungen:
    3
    Punkte für Erfolge:
    38
    Ort:
    BiBi in BW
    Homepage:
    Code:
    5308963939
    :oops: Danke Anke

    ich gebe mir auch allerallergrößte Mühe für "meine" Babyzwerge :jaja:
     
  7. belladonna

    belladonna Tolle Kirsche

    Registriert seit:
    21. März 2002
    Beiträge:
    7.750
    Zustimmungen:
    24
    Punkte für Erfolge:
    38
    Ort:
    Friedberg
    Meine alte KiÄ hat mir auch immer wieder gesagt, Christina bräuchte die Gläschen ab dem 6. Monat "wegen dem Geschmack" - hä??? Christina war bis ca. 8 Monate (glaube ich...) mit den Anfangsgläschen superzufrieden und ich glaube nicht, daß ihr dadurch irgendein "Geschmackserlebnis" abgegangen ist...
    Naja, aber diese Ärztin hat für die Babypflege auch grundsätzlich die Penatencreme in der goldenen Dose empfohlen, egal worum es ging... *kopfschüttelsmiley*

    Jetzt habe ich den Arzt gewechselt, aber mit ihm noch nicht über Baby- oder Kinderernährung gesprochen. Doch, bei der letzten Impfung habe ich ihn auf Johannes' chaotisches Trinkverhalten angesprochen. Daraufhin hat er ihn gemessen und gewogen und festgestellt, daß Johannes gut zunimmt. Also meinte er nur, es wäre alles in Ordnung und ich sollte ihn weiterhin nach Bedarf stillen, es käme vermutlich von der Hitze, daß der Kleine öfter Durst hätte. Also nix von wegen Zufüttern! :-D

    LG, Bella :blume:
     
  8. jaja die lieben kidoc`s :wink: ich muss erlich sagen ich nehme meinen oder meine beiden (sind man und frau die die praxis betreifen und schon ältere generation :jaja:) Kidocs was baby/kinderernährung angeht auch nicht so ernst ich lass mich lieber hier beraten und informieren nathürlich auf der babyernährungsseite :jaja: ich hab diese seite schon vielen mutis empfohlen und sie waren sehr zufrieden :jaja:. Muss dazusagen das sie hald eben noch "von Gestern" ahung haben was die ernährung betrifft und auch das gewicht meinem kidoc ist joel fast zu "dick" dabei war er immer genau richitg perfekt in der mitte nicht zu dünn und nicht zudick aber eben mann sollte auch nicht immer auf alles hören :jaja:

    LG Désirée :rose:
     

Diese Seite empfehlen

Die Seite wird geladen...