Kims Anfrage

Dieses Thema im Forum "Rund um Babys Ernährung" wurde erstellt von Ute, 13. August 2011.

  1. Ute

    Ute mit Engeln unterwegs ....
    Moderatorin

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    Hallo…

    meine Tochter ist jetzt 19 Wochen alt. Ich habe bis zur 13 Wochen voll gestillt. Danach mussten wir auf Beba Pro Pre umsteigen, keine 2 Wochen später mussten wir dann auf Beba Pro 1 umsteigen, da Sie von der Pre Nahrung nicht mehr satt wurde. Als ich noch voll gestillt habe, hat Sie gute zwei Monate die Nächte durch geschlafen. Seid Sie die Falsche bekommt, meldet Sie sich doch recht häufig in der Nacht. Nach Rücksprache mit dem Kinderarzt, sollen wir Gemüse-Fleisch-Breie füttern. Diese isst Sie aber nicht. Demnach haben wir immer 2 bis 3 Löffel mit in die Flasche gegeben, damit Sie sich an den Geschmack gewöhnt. Jetzt hat Sie recht häufig Probleme mit dem Stuhlgang! Leider muss ich jedesmal nachhelfen. Damit Sie überhaupt macht! Damit es Ihr und auch mir besser geht, würde ich gerne wissen, wie wir das Problem mit dem Stuhlgang in den Griff bekommen können. Außerdem würde ich auch gerne wissen, welchen Brei ich Ihr am Abend (am besten Abendfläschen) geben kann, damit Sie gesättigt in`s Bett gehen kann.

    Vielen Dank vorab für eine Antwort.
    Kim
    … also meine Tochter hat eine Körpergröße von 63 cm und wiegt bereits mehr als 7.000 g!

    Hallo Kim,
    Breikost = Löffelkost daher empfehle ich nichts in die Milch zugeben was nicht hinein gehört.
    Bei den Milchbreie sind die Aptamil Milchbreie besonders gut für weichen Stuhlgang. Auch eine Umstellung der Milch auf prebiotische Ballaststoffe GOS/FOS ist quasi ein Garant für weichen Stuhlgang. Siehe unter Milchnahrungen.
    Das Gewicht ist prima :)
    Viele Grüße Ute

    Hallo Ute,

    vielen Dank für deine schnelle Antwort.
    Welche Nahrung wäre denn am besten geeignet??
    Aptamil HA 1, Aptamil 1 oder Aptamil Pre??
    Ich muss dazu sagen, das meine Tochter alle 4 Stunden gute 250 ml trinkt!
    Am Samstag waren wir mal wieder im Krankenhaus, da Sie dolle Bauchkrämpfe hatte. Die Kinderärztin empfiel mir, das ich Ihre Milch, mit Fencheltee, anstatt Wasser fertig machen soll. Seit dem ist es besser, mit Ihren Bauchschmerzen. Aber das ist auf dauer ja auch keine Lösung.

    Noch mal vielen Dank im vorab für eine Antwort.
    Grüße
    Kim

    Hallo Kim,
    es ist nun die Frage hat sie Bauchschmerzen wegen dem harten (?) Stuhlgang oder wegen der Laktose.
    Aptamil Comfort wäre sättigend wie eine 1er Nahrung, bei der Trinkmenge sinnvoll und lactosereduziert. Schau es dir mal auf der aptamil-seite an. Ich habe gute Erfahrungen damit. Es ist geschmacklich wie HA, also leicht bitter. Aber in aller Regel spüren die Kleinen schnell es tut ihnen gut und nehmen den Geschmack dann hin.
    Gute Besserung wünscht Ute – ansonste die Aptamil 1 wegen der Sättigung.

    Hallo Ute,

    am Mttwoch war ich noch mal mit meiner Kleinen bei der Kinderärztin. Sie sagte mir, das es sein kann, das Sie eine Laktoseintoleranz hat! Daher soll ich jetzt eine Woche Milchzucker (über den Tag verteilt 1,5 TL) geben und wenn es dann nicht besser wird, sollen wir Aptamil Comfort füttern. Aber seit gestern spuckt Sie vermehrt und Sie hat noch größere Probleme bei Ihrem Stuhlgang. Oder kann es sei, das es auch mit der Gemüse-Brei Mahlzeit am Mittag zu tun hat?? Denn bekommt Sie jetzt auch seit drei Tagen! Sie isst zwar immer nur ein halbes Glas (ca. 85 g) und danach trinkt Sie noch ca. 150 ml. Was mache ich nun??
    Ich möchte ja nur das Beste für meine Tochter!

    Vielen Dank vorab für eine Antwort.

    Grüße
    Kim

    Liebe Kim,
    Milchzucker ist Laktose. Bei einer Laktoseintoleranz gibt man nicht zusätzlich Milchzucker. Kann es sein dass es ein Missverständnis gibt. Es kann etwas nicht besser werden, was die Ursache sein soll, wenn man mehr davon gibt …. Kannst Du Deine Fragen bitte im Schnullerfamilie Forum für Babyernährung stellen. Dort ist es leichter zu beraten. Kopiere es einfach rüber – auch die letzte Anfrage. Damit ich die Zusammenhänge gleich präsent hab.
    Grüßle Ute


    Hallo Ute,

    ich weiß, das Milchzucker Laktose ist. Leider habe ich das Gefühl, das die Kinderärztin mich nicht Ernst nimmt.
    Sie meinte, ich soll Ihr jetzt eine Woche Milchzucker mit in die Flasche geben und dann schauen, wie Sie darauf reagiert. Wenn ich das Gefühl habe, das Sie damit nicht zu Recht kommt, dann wird Sie wohl eine Laktoseintoleranz haben und dann soll ich die Nahrung umstellen. Woher soll ich wissen, ob Sie damit zu Recht kommt, oder nicht!?
    Zur Zeit habe ich allerdings eher nicht das Gefühl, als würde Sie damit zu Recht kommt. Sie ist total unruhig und spuckt vermehrt!

    Meine Tochter ist morgen 20 Wochen alt. (Geboren am 26.03.2011)
    mit einem Gewicht von 3.990 g. Am 29.03.2011 - 3.520 g.
    Entlassungsgewicht am 01.04.2011 - 3.610 g.
    U3 am 21.04.2011 - 4.220 g
    U4 am 25.07.2011 - 7.020 g

    Der Tagesablauf sieht eigentlich so aus:
    Ca. zwischen 4 - 6 Uhr - Flasche mit 240 ml (manchmal kommt Sie auch schon zwischen 2 - 3 Uhr)
    ca. 8 - 10 Uhr - Flasche mit 240 ml
    ca. 12 - 14 Uhr - Brei ca. 90 g & ca. 150 ml Beba Pro 1
    ca. 16 - 18 Uhr - Flasche mit 240 ml
    ca. 20 - 23 Uhr - Flasche mit 240 ml & ein paar löffelchen Milchbrei
    Ich finde das ganz schön viel, was Sie zu sich nimmt.
    Kann es vielleicht auch sein, das meine Kleine zur Zeit auch so Probleme mit dem Stuhlgang hat, wegen der Einführung vom Gemüse-Fleisch-Brei und Milchbrei??

    Danke vorab für eine Antwort
    Liebe Grüße
    Kim :)
     
  2. Ute

    Ute mit Engeln unterwegs ....
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    AW: Kims Anfrage

    Hallo Kim,

    vielleicht bin ich blind, aber ich sehe nicht wo steht wie der Stuhlgang ist. Ist er denn sehr fest?

    Die Mahlzeiten an sich sind in Ordnung. Sie hat einen guten Appetit aber ihre Gewichtsentwicklung ist völlig im grünen Bereich und sie darf mengenmäßig essen was sie braucht.

    Die Vorgehensweise mit dem Milchzuckerzusatz ist mir völlig fremd und nach menschlicher Logik kontraproduktiv. Auch ein unauffälliges Baby dem man zusätzlich Milchzucker gibt wird über kurz oder lang Blähungen bekommen .....

    Du musst entscheiden ob Du nach Empfehlung der Ärztin die Woche durchziehst .... oder den Versuch mti Comfort startest.

    Gute Besserung wünscht Ute
     
  3. Kim

    Kim

    AW: Kims Anfrage

    Hallo Ute,

    der Stuhl ist sehr fest. Sie hat auch Schwierigkeiten beim Stuhlgang. Sie drückt und drückt. Bekommt einen hoch roten Kopf und stöhnt dabei immer wieder vor sich hin.
    Sobald Sie nicht mehr drückt, warte ich noch etwas ab und dann wickel ich Sie.
    Meistens ist es nicht viel, meist so groß, wie mein Daumen!
    Sie macht zwei mal am Tag, das immer Mittags!

    Ich denke, das ich die Beba Pro 1 noch aufbrauchen werde und dann die Nahrung umstellen werde.

    Schließlich möchte ich ja nur das beste für meine Tochter

    Liebe Grüße
    Kim
     
  4. Ute

    Ute mit Engeln unterwegs ....
    Moderatorin

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    AW: Kims Anfrage

    Hallo Kim,
    ja da hilft nur prebiotische Nahrung GOS/FOS - dann baut sich in Kürze die Darmflora auf ähnlich derer eines Stillkindes. Dann gibt es 1. weichen Stuhlgang und 2. kann die Darmluft die sich natürlicherweise bildet ungehindert durch den weichen Stuhlgang entweichen. Je schneller du umstellst desto besser. Und in diesem Fall rate ich auch vom fläschchenweise umstellen ab - dadurch verzögert es sich nur und plagt dein Kind weiter.

    Gute Besserung wünscht Ute

    und ich schätze damit ist euer Problem auch behoben ......
     
  5. GiselaM

    GiselaM Dauerschnullerer

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    AW: Kims Anfrage

    Hallo Kim,

    zur Ernährung hat Ute ja schon alles gesagt. Noch kurz zur Kinderärztin: Wenn Du das Gefühl hast, dass sie Dich nicht erst nimmst, und wenn sie Dir Ihr Vorgehen nicht so erklären kann, dass Du es verstehst, wäre es vielleicht sinnvoll, darüber nachzudenken, ob Du dort gut aufgehoben bist.

    Ganz davon abgesehen, dass ich es auch das Vorgehen etwas seltsam finde.

    vlg, Gisela
     
  6. Kim

    Kim

    AW: Kims Anfrage

    Hallo Ute,

    vielen Dank für deine schnelle Antwort.
    Meine Tochter isst jetzt jeden Tag etwa 90 g Fleisch-Gemüse-Brei, allerdings verlangt Sie danach immer noch die Flasche! Meistens trinkt Sie die dann ca. 150 ml, aber manchmal auch die vollen 240 ml!
    Wir versuchen schon seit längerem Sie an etwas anderes zu trinken zu gewöhnen, doch ohne Erfolg. Wir haben schon Fencheltee, Kräutertee, Früchtetee, vers. Säfte (mit und ohne Wasser), nur Wasser. Alles ohne Erfolg. Ich probiere es immer zwischen durch, dann noch bevor Sie die Flasche oder Brei bekommt! Hilft alles nicht!

    Kannst du mir einen Tipp geben, wie wir Sie an etwas anderes zu trinken heranführen können??

    Kann es sein, das Sie mehr Brei essen würde, wenn Sie zwischen durch etwas trinken würde??

    Vielen Dank vorab für eine Antwort.

    Liebe Grüße
    Kim
     
  7. Ute

    Ute mit Engeln unterwegs ....
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    AW: Kims Anfrage

    Hallo Kim,

    mein Tipp ist immer, aus dem eigenen Glas / Becher ganz normales Wasser trinken lassen. Babys haben einen unglaublichen Nachahmungstrieb. Und ja, das kann sein dass nach einer kleinen Mundbefeuchtung wieder ein paar Löffelchen Mittagessen rutschen.

    :winke: viel Erfolg
     
  8. Kim

    Kim

    AW: Kims Anfrage

    Hallo Ute,

    leider haben wir immer noch Probleme mit der Trinkerei.
    Wir probieren den ganzen Tag über, auch nochmal bevor Sie die Flasche bekommt oder auch ihren Brei. Sie probiert es zwar, aber danach würgt Sie so lange, bis Sie erbricht!

    Wir haben es jetzt schon mit einem Trinkbecher von NUK probiert, aber auch mit einem ganz normalem Plastikbecher.

    Vielleicht hast du ja noch einen Tipp für uns.

    Liebe Grüße
    Kim
     

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