Jede Flasche ist Theater

Dieses Thema im Forum "Rund um Babys Ernährung" wurde erstellt von Frau_Antje, 14. Januar 2016.

  1. Frau_Antje

    Frau_Antje Gerade reingestolpert

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    Hallo liebes Forum,

    ich bin inzwischen echt am Anschlag und komplett ratlos. Ich hab das komplette Web mehrfach vollständig durchsucht auf der Suche nach Antworten, aber nix passt so recht.... und das soll jetzt auch die letzte Übertreibung gewesen sein :)

    Also, Julian wurde am 22.9. termingerecht mit 3560 g geboren und wiegt jetzt mit 3,5 Monaten 6120g auf 64 cm.
    Er wurde die ersten vier Wochen voll gestillt, seitdem gebe ich das Fläschchen (warum ist ne lange Geschichte). Von Anfang an ist das Trinken an Brust und Flasche bei ihm irgendwie schwierig. An der Flasche noch schlimmer als damals an der Brust.
    Er ist extrem unruhig, zappelt wie ein wilder, spuckt die Hälfte aus, schlägt nach der Flasche, dreht den KOpf hin und her, irgendwann schreit er auch und will dann nicht mehr trinken. Er nimmt inzwischen auch immer weniger zu, nimmt aber noch zu. Seine Trinkmengen sind komplett unterschiedlich, mal haut er pro Flasche 200 ml weg, dann nach 4 Stunden plötzlich nur 70 ml und ist nur am meckern. Er kommt am TAg so auf 700 ml. Ich hab schon so viel probiert: erst lag der Verdacht auf ne Kuhmilchallergie nahe - hat sich nicht bestätigt. Dann Reflux - hat sich nicht bestätigt. Dann sind wir auf einen strikten Fütterrhythmus von 4 Stunden gegangen... das funktionierte ein, zwei Wochen super, seitdem wieder Theater. Wir haben von Aptamil über Beba nach Hipp alles probiert (von wegen Geschmack) und auf Recherche hin dachte ich, er zieht ein Vakuum und hab von Mam auf Nuk mit zuerst 1er, jetzt 2er Saugern gewechselt. Immer das gleiche.
    Im Halbschlaf gehts aber ganz gut. Aber je älter er wird, desto seltener isst er natürlich im Halbschlaf.
    Bevor jetzt jemand mit "das überträgt sich aufs Kind" kommt: auch das haben wir durch. Auch bei meiner Mama, bei meinem Mann - beides sehr ruhige und ausgeglichene Personen - oder an anderen Orten, es ist immer das selbe.
    Was kann denn das noch sein? Hat jemand noch nen Tipp, was ich ausprobieren kann?

    Essen soll doch ein Genuss sein. Und bei uns ist es nur Hektik und Theater. Ich hab jetzt schon wahnsinnige Angst vor der Beikost Einführung. Wenn es da so weiter geht!

    Danke schonmal für Eure Antworten.
    Antje
     
  2. Redviela

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    AW: Jede Flasche ist Theater

    Hallo Antje und willkommen hier :) Zuerst einmal sind 700 ml am Tag relativ wenig, aber nicht generell zu wenig. Wenn du die Gewichtsentwicklung aufschreibst, kann ich mir die mal anschauen. Es gibt Kinder, die mögen anscheinend Milch trinken nicht so gern, sind dafür aber oft gute Breiesser, weil ihnen das eher liegt. Die Sorgen musst du dir nicht machen :)

    Habt ihr euren Sohn schon mal einem Osteopathen vorgestellt ? Eventuell liegt eine Blockade vor und er fühlt sich deshalb unwohl in der Trinkposition. Damit haben hier viele Mütter Erfolg gehabt.
     
  3. Frau_Antje

    Frau_Antje Gerade reingestolpert

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    AW: Jede Flasche ist Theater

    Hallo!
    zuerst mal vielen lieben Dank für die schnelle Antwort und das herzliche Willkommen.

    Beim Osteopathen waren wir bereits, ganz am Anfgang, in den extrem schreiintensiven Phasen. Da wurde nix gefunden. Ist auch recht egal, ob ich ihn rumtrage oder anders halte.

    Bei Geburt wog Julian 3565g
    Mit 5 Wochen 4650g
    Seitdem ich abgestillt habe geht die Zunahme immer mehr zurück, inzwischen nimmt er seit Mitte Dezember nur noch ca 100g die Woche zu.
    Kann es sein, dass er nach vier Stunden einfach gar nicht so richtig Hunger hat?

    Es ist ja leider noch zu früh, mit Beikost anzufangen. Kann ich das tatsächlich schon mit 4 Monaten? Ich lese da so unterschiedliche Dinge.
     
  4. Thebia

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    AW: Jede Flasche ist Theater

    Meldet er sich für die Milch? Ich frage nur, die Tochter einer Frau bei der Rückbildung damals alle sechs Stunden getrunken hat. Als sie das mal raus hatten, war alles sehr entspannt. Vielleicht hilft das ja. :)
     
  5. Redviela

    Redviela nomen est omen
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    AW: Jede Flasche ist Theater

    Wenn er Zeichen der Beikostreife zeigt, kannst du ruhig mit 4 Monaten anfangen. Am einfachsten geht es mit Milchbrei abends, weil sowohl geschmacklich als auch der Verdauung diese Nahrung der bisherigen sehr ähnlich ist. Zudem enthalten auch kleine Portionen alle Nährstoffe und das Baby ist für die Nacht besser gesättigt. Ute empfiehlt den Aptamil Grieß, weil der keinen Schnickschnack enthält.
     

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