Häufiges nächtliches Aufwachen

Dieses Thema im Forum "Schlafprobleme" wurde erstellt von Vera, 10. Juli 2003.

  1. Hallo!

    Ich muss mich jetzt mal mit meinem Problem an Euch wenden, denn ich weiß langsam nicht mehr weiter.
    Meine Tochter Meggie schläft seit über 2 Monaten nicht mehr durch.
    Bevor der ganze nächtliche Stress begann, schlief Meggie 11 Stunden am Stück (plus/minus eine halbe Stunde) durch.
    Jetzt ist es so, dass sie mehrmals pro Nacht aufwacht und weint. Dabei scheint sie jedoch nicht richtig wach zu sein. Ihre Augen sind meist geschlossen. Sie lässt sich auch in der Regel sehr leicht wieder in den Schlaf bringen. Wir (also entweder mein Mann oder ich) müssen nur kurz ihr Zimmer betreten (sie schläft allein in ihrem Bett und in ihrem Zimmer) und leise Schsch... machen (selbst das ist manchmal nicht nötig) und sofort ist Ruhe und sie schläft weiter. Das an sich wäre ja nun nicht das Problem, wenn es sich auf 1 oder 2x pro Nacht beschränken würde. Es ist aber so, dass sie in den allermeisten Nächten ca. 4x aufwacht und manchmal sogar 7 bis 8 mal. Meist geht das Aufwachen schon so gegen 23.00 Uhr los und zum Morgen hin werden die Abstände dann immer kürzer. Wir hatten erst letztens 2 Nächte hintereinander, in denen ist sie ab 2.30 Uhr im Halbstundentakt bis früh aufgewacht und hat geweint.
    So richtig akut und für mich belastend ist die Situation eigentlich erst, seit sie ihre ersten Zähne bekommen hat. In dieser Nacht haben weder Meggie noch ich ein Auge zugetan. Und irgendwie wird es nicht mehr besser, obwohl momentan definitiv keine Zähne kommen.

    Alle meine bisherigen Theorien haben sich irgendwie nicht bestätigt. Ich hatte sie nun schon mit bei uns im Zimmer, sie wacht trotzdem auf und schreit. Ich habe bei ihr geschlafen, trotzdem aufwachen und schreien. 2x insgesamt hab ich sie mit in mein Bett genommen, da ist Ruhe und sie schläft bis früh durch (das waren aber jeweils auch nur 3 Stunden bis zum nächsten Morgen). Einmal habe ich gedacht, sie möchte lieber in meinem Bett schlafen, aber als sie darin lag, hat sie trotzdem geschrien und sich nicht beruhigt. Am Schnuller scheint es auch nicht zu liegen. Ich habe nicht den Eindruck, dass sie den dringend zum Schlafen braucht. Ok, sie nimmt ihn in den allermeisten Fällen zum Einschlafen, aber in der Nacht, wenn sie aufwacht und meckert, willl sie ihn dann oft gar nicht. Jedenfalls macht sie den Mund nicht auf, wenn ich ihn ihr anbiete. Wie auch - sie ist ja in so einer Art Halbschlaf und sieht ihn wohl gar nicht. Zeitweise hab ich gedacht, ihr wäre vielleicht zu warm. Aber das scheint auch nicht der Fall zu sein. Zu kalt, auch das geht nicht, denn sie schläft jetzt wieder dünner angezogen, dafür aber im gesteppten Schlafsack und darin friert sie eindeutig nicht. Hat sie vielleicht Alpträume? Aber so oft? Und wovon? Unser Tagesablauf sieht ganz normal aus. Keine großen Aufregungen. Allerdings ist ihr Schlafrhythmus etwas durcheinander geraten. Ich dachte, dass sie nachts vielleicht deshalb so schlecht schläft, weil sie tagsüber zuviel Schlaf bekommt oder vielmehr das letzte Nickerchen zu spät macht. Sie machte vorher 3 x täglich ein Schläfchen von einer halben Stunde. Das Letzte allerdings nach 17.00 Uhr. Das habe ich ihr nun abgewöhnt und jetzt schläft sie irgendwann einmal am Vormittag und einmal am Nachmittag. Zumindest klappt das in den meisten Fällen. Die Zeiten, zu denen sie tagsüber schläft, sind aber etwas unregelmäßig, denn sie hängen davon ab, ob sie die Nacht davor viel oder wenig geschlafen hat. Dementsprechend geht sie am Vormittag auch früh oder erst später ins Bett. Das Vormittagsschläfchen ist jetzt immer ca. 1 Stunde lang, am Nachmittag schläft sie nach wie vor nur eine halbe Stunde.

    Unser Essens- und Schlafplan:

    zwischen 6. u. 7.00 Uhr: Aufwachen

    7.30 Uhr: 230 ml Folgemilch

    vormittags (meist so von 9.30 bis 10.30): 1 Stunde schlafen

    am späten Vormittag: einen Zwieback

    11.30 /12.00 Uhr: 190 gr. Gemüsebrei (3x die Woche mit Fleisch), manchmal isst sie auch 1 1/2 Gläschen, wenn der Hunger sehr groß ist

    14.00 - 14.30 Uhr: Nachmittagsschlaf (wobei es immer extrem schwierig ist, sie bis 14.00 Uhr wachzuhalten und noch schwieriger ist es, sie von 14.30 Uhr bis zum Abendschlaf wachzuhalten)

    15.00/15:30: 190 gr. OGB

    18.00/18.30: 200 gr. Milchbrei mit ein bisschen Obst verfeinert(den isst sie immer nur zur Hälfte)

    20.00 Uhr: 200 ml Folgemilch (wird oft nicht ausgetrunken)

    Manchmal, wenn die Schlafenszeiten gar nicht mehr hinhauen und Meggie tagsüber ständig müde ist, lege ich sie dann auch nochmal so ab 16.30 Uhr hin. Da schläft sie dann eine halbe Stunde, geht dafür dann aber erst so gegen 21.00 Uhr ins Bett. Meine angestrebte Bettzeit ist übrigens 20.00 Uhr.
    Unser Abendritual sieht so aus, dass wir nach dem Abendbrei gemeinsam spielen. Da geht es allerdings meist ziemlich wild zu, denn unsere Maus hat gerade das Krabbeln neu entdeckt und ist kaum noch zu bremsen. Danach wasche ich sie und ziehe ihr einen Schlafanzug an. Dazu singe ich immer ruhige Lieder, damit sie etwas ruhiger wird. Sie bekommt anschließend in meinem Arm die Flasche, mein Mann sitzt daneben und wir schauen gemeinsam fern. Wenn sie sehr müde ist, schläft sie dabei ein und ich lege sie ins Bett. Beim Hinlegen wird sie meist wach, kuschelt sich aber wohlig in ihr Bett und schläft weiter. Wenn sie bei der Flasche nicht einschlummert, sitzt sie meist noch etwas auf meinem Schoß und wir schmusen alle noch ein bisschen. Oder wir schauen uns ein Bilderbuch an. Sobald sie sich ein paar Mal die Augen gerieben hat, geht es ins Bett. Ich sage ihr Gute Nacht, bleibe kurz drin und gehe dann raus. Dann schläft sie meist mit ihrem Kuscheltier und dem Schnuller im Mund ein. Manchmal meckert sie noch kurz, da müssen entweder mein Mann oder ich noch 1 oder 2mal reingehen und spätestens dann schläft sie. Das Einschlafen klappt also ganz gut.

    Ach so, vielleicht noch das: Sie trinkt tagsüber recht schlecht. Meggie trinkt abgekochtes Wasser aus der Trinklerntasse, so um die 200 ml.

    Es tut mir sehr leid, ich glaube, ich habe hier viel zu viel geschrieben. Doch ich wollte einfach nichts vergessen, was vielleicht wichtig sein könnte. Aber ich bin einfach total ratlos, und mir graut vor der nächsten Zeit. Denn da hat mein Mann keinen Urlaub mehr, und ich muss die nächtlichen Orgien allein abfangen.
    Jeden Abend gehe ich mit so einem bangen Gefühl ins Bett und frage mich, was wohl die kommende Nacht wieder bringen mag.

    Ich hoffe, Ihr könnt mir helfen!
     
  2. nici

    nici keiner Titel

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    Hallo Vera,

    helfen werd ich dir leider nicht koennen, ich kann dir nur sagen, dass es bei Luca auch so war. Am Anfang hat er ganz toll geschlafen und ploetzlich hat er nachts staendig geweint, genauso wie du das beschrieben hast.

    Er schlaeft auch in seinem Bett in seinem Zimmer und ich habe alles ausprobiert, geholfen hat nichts wirklich. Manchmal war es ein bisschen besser und manchmal super besch... .

    Tja, Luca ist jetzt 1 Jahe alt und es wird langsam besser. Vor allem seit er nur noch einmal am Tag, dafuer aber 1,5 Stunden ca. schlaeft. Meistens weint er noch 1 oder 2mal nachts. Vor allem Naechte, nach Tagen, an denen ich arbeite und er bei meiner Mutter ist, sind schlimmer. Vielleicht ist das einfach die Zeit, wo sie sicher gehen wollen, auch im Schlaf, dass die Mama (oder der Papa) auch wirklich da sind?

    Ich hoffe, du bekommst noch ein paar gute Tips. Ich wuensch dir ruhige Naechte und einen guten Schlaf :jaja:

    Liebe Gruesse
     
  3. Hallo Vera,
    sicher wird die Petra noch hilfreiche Worte schreiben, dafür ist sie ja bekannt :-D und doch möchte ich mich trauen auch ein paar Zeilen zu schreiben, auch wenn ich selbst ab und an mit meiner Maus Einschlafproblemchen habe.

    Zwei Sachen sind mir aufgefallen, vielleicht sind das ja Anhaltspunkte.

    Du schreibst, wenn sie bei dir schläft (mit dir zusammen) wacht sie nicht (oder nicht so oft) auf. Wie wäre es, wenn du sie nach ihrer ersten Aufwachen (oder wann du dann ins Bett gehst) einfach mit zu dir nimmst und sie bei dir weiter schläft? Könntest du dich damit anfreunden?

    Die andere Sache....
    Fernsehen. Verstehe mich nicht falsch, ich möchte dich nicht kritisieren, doch warum lässt du denn so einen kleinen Wurm schon fernsehen? Könnt ihr die Kiste nicht erst anmachen, wenn deine Maus im Bettchen ist.
    Man sollte die Kleinen so lange wie möglich vor diesem Reiz "TV" fernhalten.
    Wie wäre mal ein paar Tage bzw. Abende ohne die Kiste, vielleicht ändert sich dann auch was?

    Wie auch immer, ich hoffe und wünsche euch baldige ruhige Nächte.

    lG,I.
     
  4. Hallo!

    Danke Euch Beiden für Eure Antworten.

    Einen Tipp werde ich auf jeden Fall befolgen, nämlich den Fernseher beim Abendritual auszulassen. Versteh mich nicht falsch, ich achte sehr darauf, dass die Kiste tagsüber nicht an ist. Nur eben abends, wenn Meggie ihre Flasche bekommt, haben wir den Fernseher immer angemacht. (Frag mich mal warum. Routine wahrscheinlich ...) Versuchen werde ich es. Vielleicht stellt sich wirklich eine Besserung in der Nacht ein? *hoff*
    Was das Schlafen in meinem Bett anbelangt .... das ist so eine Sache, mit der ich mich nicht anfreunden kann - zumindest nicht als dauerhafte Lösung meines Problems. Ich habe keine Probleme das mal kurzzeitig so zu machen. Wie z. B. in Nächten, in denen sie absolut keine Ruhe findet. Aber als Dauerlösung sehe ich das Schlafen im Elternbett nicht an. Wenn ich das jetzt ständig so mache, gewöhnt sie es sich an und will dann gar nicht mehr in ihr Bett. Wo das zumindest bisher so prima geklappt hat. Und gekonnt habe ich für mich auch nichts, denn wenn meine Maus mit in meinem Bett schläft, finde ich noch weniger Schlaf als vorher. Ich kann mich dann kaum bewegen (diese Knirpse machen sich ja unwahrscheinlich breit! :)) und habe ständig Angst, dass ich sie aus Versehen unter meine Bettdecke wurschtele oder mein Mann sich nachts im Schlaf auf sie drauflegt. Der ist ziemlich groß und wuchtig und würft sich im Schlaf regelrecht herum. Also bin ich in diesen Nächten, in denen Meggie in unserem Bett schläft, mehr damit beschäftigt "aufzupassen" als richtig zu schlafen.

    Aber trotzdem nochmal Danke für Eure Tipps. Mal schauen, was Petra noch zu sagen hat.

    Liebe Grüße
     
  5. Hallo Vera,

    vielen Dank für die vielen Infos, es gibt schon ein ganz gutes Bild. Was mich noch interessieren würde: beschäftigt sie sich mit Krabbeln-Lernen in den letzten zwei Monaten? Wie weit ist sie damit schon? Und: hast Du schon mal probiert ihr noch eine Flasche anzubieten beim ersten Melden. Und: was passiert, wenn Du einfach mal nicht hingehst? Viele Kinder schlafen einfach unruhig und würden nach ein paar Minuten Gemotze einfach weiterpennen. Probier mal was passiert, wenn Du ein paar Minuten zuwartest und nicht sofort hingehst.

    Meine Einschätzung bis jetzt: typischer Fall Schlafstörung zwischen 9. und 12. Monat. Leider sind diese sehr häufig und auch schwer "in den Griff" zu kriegen. Es ist einfach normal, dass Phasen mit gut durchschlafen sich abwechseln mit Phasen der Unruhe. Es gehört zum normalen Reife-Prozess im 1. Lebensjahr. Die einen schlafen zwischen 6. und 9. Monat unruhig und die anderen zwischen 9. und 12. Monat.

    Was mir so einfällt um vielleicht Beruhigung zu bringen: Nehm Dir jeden Abend eine halbe Stunde Zeit fürs Abendritual. Das ohne Fernsehen und ohne wilde Spiele. Das Einstimmen aufs Schlafen ist in diesem Alter ganz wichtig. Die Kinder sind meist ohnehin so aktiv, dass sie schwer abschalten, da sollte man unbedingt ganz viel Reize gegen Abend wegnehmen, nicht neue bieten.

    Dann würde ich auch mal probieren, bei jedem Schlafengehen das gleiche Ritual zu machen. Ein Beispiel aus meiner Zeit mit Sandra: in dem Alter haben wir immer vor dem Schlafen zusammen eine CD angehört und ich habe mit ihr im Tragetuch getanzt. Ruhige Musik, abgedimmtes Licht, Mamas Nähe, da kann man gut abschalten.

    Ich selber habe gute Erfahrungen damit gemacht, dass Sandra bei mir schläft. Da sie mich in meinem Bett auch gestört hat, habe ich sie in ihr Bett gepackt, das aber unmittelbar neben meinem steht. So hat sie meine Nähe, ich muss aber ihr Gekruschtel in der Nacht nicht aushalten.

    Wenn Du aber absolut nicht möchtest, dass sie bei euch oder in eurer Nähe schläft, dann musst Du das auch konsequent zeigen. Also nicht mal ins Bett holen und mal nicht. Das verwirrt das Kind dann komplett und Du machst die Probleme nur größer.

    Also wenn Du Dich nicht zum Familienbett durchringen magst, dann musst Du wohl ein Pendeln in Kauf nehmen. Vielleicht kannst Du das Schlafen auch durch Melissen-Öl oder einen Gute-Nacht-Tee beruhigen.

    Nach meiner Erfahrung ist es nur eine Phase, die sich auswächst und in der man schauen muss, wie man am besten durchkommt. Ich wechsle mich auch heute noch mit meinem Mann bei der "Nachtwache" ab. So hat keiner einen Riesen-Schlafmangel, eine unruhige Nacht geht immer mal und man weiß: morgen nacht kann ich wieder schlafen. Arbeiten müssen wir alle - ob im Büro oder zuhause. Also nehm Deinen Mann in die Pflicht, und wenn es nur die Nächte am Wochenende ist. In diesen Phasen ist nämlich ganz wichtig, dass man eine Lösung sucht, in der alle zu ihrem Schlaf kommen und nicht die Mama alles alleine ausbadet. Das verkrampft die Situation nur unnötig.

    Ach so: ganz wichtig und hilfreich in unruhigen Schlafphasen: Leg sie mal bewußt nicht nach der Uhr hin, sondern rein nach Müdigkeitsanzeichen. Oft suchen die Kinder einen neuen passenden Rhythmus und werden von Mamas "bewährten" Maßnahmen gestört. Solche Rhythmus-Störungen führen dann auch oft zu Durchschlafproblemen.

    Gerade Deine Probleme sie bis zum Nachmittag hinzhalten und diese merkwürdige halbe Stunde sind Anzeichen für gestörten Rhythmus. Versuch mal was passiert, wenn Du sie ein paar Tage einfach machen lässt. Vielleicht findet sie dann ganz schnell einen passenderen Rhythmus. Und versuch mal sie nach der halben Stunde liebevoll zu einer weiteren halben Stunde zu überreden, ob sie sich nochmal hinkuschelt. Ich habe nämlich die Vermutung dass die Schlafverteilung nicht stimmt. 10 Stunden in der Nacht und der Rest auf zwei Schläfchen über tag wären wahrscheinlich passender. Vielleicht will sie darauf hinaus?

    Alles Gute und melde Dich wenn noch Fragen oder Gedanken

    Gruss
    Petra
     
  6. Mit Krabbeln-Lernen beschäftigt sich Meggie seit anderhalb Monaten, so richtig kann sie es seit ca. 3 Wochen. D. h. sie krabbelt überall hin, ist teilweise richtig schnell, nur ein Bein ist nicht direkt mit dem Knie auf dem Boden, sondern bleibt nach wie vor steif nach hinten, was sie aber nicht im Geringsten zu behindern scheint.
    Ja, ich habe schonmal probiert ihr nachts eine Flasche zu geben. Die hatte sie allerings nur zur Hälfte getrunken. Das ist nun aber auch schon etwas länger her und ich werde die Flasche einfach nochmal versuchen. Was eben sehr auffällig ist, dass sie erst so ab 2/3.00 Uhr aktiv wird. Vielleicht spielt ja da der aufkeimende Hunger doch auch ein Bisschen eine Rolle.
    Es geht zum Teil gar nicht anders, dass ich sie auch mal ein bisschen meckern lasse bevor ich hingehe. Ich bin oft zu müde, so dass ich sowieso ein paar Minuten brauche um aus dem Bett zu kommen. Und manchmal - vielleicht in 30% aller Fälle - beruhigt sie sich auch selbst wieder und mein Erscheinen ist nicht nötig. In den übrigen Fällen wächst das anfängliche Quengeln dann jedoch zu lautem, forderndem Schreien und ich muss hin.

    Weißt Du, wenn das einfach mit zur Reifung dazu gehört, kann ich damit auch irgendwie leben. Mein Mann und ich, wir arrangieren uns über die Nacht schon so gut es geht. Und zu wissen, dass es auch nur eine vorübergehende Phase ist, hilft auch sehr diese zu überstehen. Mir ist nur wichtig, dass ich weiß, dass das durchaus "normal" ist und ihr nachts nichts fehlt, dass ich nichts falsch mache.

    Das werde ich mal ausprobieren. Meggie mag Musik total gern und gemeinsam tanzen machen wir eh sehr oft. :D Das werde ich also ab sofort in ruhiger Variation zum Abendritual machen. Melissenöl hab ich da. Da baue ich eine Fußmassage auf der Wickelkommode noch mit ein. Fernseher bleibt seit gestern Abend bei der Abendflasche aus.

    Dass sie in ihrem Bett direkt neben mir schläft, wäre mir auch am Liebsten. Das haben wir ja auch schon probiert. Doch ruhiger wird sie davon nicht. Ein- oder zweimal hat sie sich sogar durch die üblichen nächtlichen Geräusche gestört gefühlt. Jedesmal, wenn ich mich in meinem Bett herumgedreht hat, wachte sie auf und fing an zu weinen. Zum Schluss lag ich stocksteif in meinem Bett und habe mich nicht mehr getraut mich zu regen. :-?

    Ich werd's mal ein paar Tage wieder so machen und schauen, was passiert. Vielleicht braucht sie meine vorgegebenen Zeiten ja nicht und findet von allein in den 2-Tagesschläfchen-Rhythmus?

    Vielen, vielen Dank für Deine Hilfe! Ich probier Deine Tipps jetzt mal aus und melde mich wieder.

    Liebe Grüße!
     
  7. nächtliches Auffwachen auch@Petra

    Hallo ,
    da will ich mich heute auch mal hinsetzen und mir Tips holen, da hast du mein Problem mit unserem Süßen fast genau beschrieben.Er ist zwar ein Jahr geworden, aber das Problem ist das gleiche.
    Dadurch konnte ich wenigstens schon mal in Erfahrung bringen, dass das Aufwachen wohl nur eine Phase ist.
    Simon wacht auch nachts ständig meckernd auf und lässt sich sehr schnell beruhigen.
    Bin aber wohl etwas verwirrt. Hatte von Petra den Tipp bekommen, Simon einen geregelten Tagesablauf (dazu gehörte für mich auch Schlafen zu festen Zeiten) zu gönnen.
    Jetzt hat Petra dir ja geraten, den Kleinen nach Müdigkeitsanzeichen hinzulegen.
    Wenn ich das machen würde wären wir mit unserem Rythmus doch wieder schwer durcheinander.
    Seitdem ich Simon zu festen Zeiten hinlege oder ggf. wecke ist sein Schlafbedürfnis total durcheinander! Seitdem ist auch dieses nächtliche Aufwachen angesagt.
    Was habe ich da falsch verstgnden und wie schlafen eure Kinder mit einem Jahr tagsüber? Einmal, zweimal???
    Meine Nachbarin hat mir geraten ihn mittags mit einer Flasche Milch hinzulegen da er nach einer 3/4 std. Mittagsschlaf wieder wach wird, aber doch noch müde ist! Hunger?
    Vor dem Mittagsschlaf mag er nichts essen, weil er dann zu müde oder noch zu satt vom Frühstück ist.
    Aber wenn ich ihm vorher Milch gebe schläft er vielleicht länger, hat aber danach kein Hunger auf Gemüse!
    Tja , bin mal wieder ratlos

    In der Hoffnung auf Rat
    mitfühlende Grüße an dich
    Liebe Grüße Ulli
     
  8. Hallo, da bin ich schon wieder.

    Also, ich hab jetzt die letzten Tage keinen Schlafrhythmus mehr vorgegeben. Meggie macht 2 Tagesschläfchen. Sie scheint sich bereits umgestellt zu haben. Auch muss ich sie die nun längeren Wachphasen zwischendurch nicht mehr künstlich wachhalten. Sie will von alleine nicht eher ins Bett. Lege ich sie trotzdem hin, weil ich glaube, dass sie müde ist (Augenreiben etc.), setzt sie sich so oft im Bett wieder auf, bis ich sie rausnehme. Erst wenn sie wirklich müde ist, schläft sie auch ein.
    Auch habe ich das Abendritual noch ruhiger gestaltet. Aber das Einschlafen abends war ja auch noch nie Meggies Problem. Sämtliche Reize tagsüber sind auf ein Minimum beschränkt.
    Und trotz allem ... unsere Nächte sind nach wie vor chaotisch.
    Ich habe noch 2 Versuche gestartet, sie doch mit zu mir ins Bett zu nehmen, um herauszufinden, ob sie nachts, wenn sie weint, wirklich einzig und allein meine körperliche Nähe braucht. Beide Versuche endeten in einem absoluten Desaster. :heul:

    Unsere Tage sind nun auch noch endgültig durcheinander. Seit 2 bis 3 Tagen verweigert sie fast alle Mahlzeiten. Nun dürfte also nachts auch noch der Hunger eine Rolle spielen. Gebe ich ihr nachts dann die Flasche, trinkt sie die zwar aus, wird aber trotzdem danach regelmäßig wach. :-? Auch ist sie extrem nörglig und anhänglich. Mittlerweile kann ich keinen Schritt mehr ohne sie machen. Sie ist nur zufrieden, wenn sie auf meinem Arm ist oder ich mit ihr auf dem Boden sitze, während sie spielt.

    Alles in allem scheint es jetzt noch schlimmer zu sein als zuvor. :( Ich hoffe wirklich, dass sich diese Phase bald wieder gibt.
     

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