Geringe Trinkmenge - kann das reichen?

Dieses Thema im Forum "Rund um Babys Ernährung" wurde erstellt von UlliF, 15. Februar 2006.

  1. Hallo allesamt,
    vor einiger Zeit habe ich schon mal wg. der schlechten Gewichtsentwicklung von Philine gepostet. Ducrh "eine Mahlzeit mehr reindrücken" (statt 5 6 Stillmahlzeiten, mehr waren bei ihr nicht zu machen) bzw. mittlerweile 1 Milchbrei-Mahlzeit und 5 Milchmahlzeiten) ist die Gewichtszunahme wieder etwas angestiegen, liegt aber weiterhin deutlich am unteren Rand (stets knappe 100 g). Da ich mir natürlich weiter Sorgen darüber gemacht habe, obwohl sie nach wie vor "proper" aussieht, fröhlich und aktiv ist, plappert usw., haber ich nochmals beim KiA nachgehakt. Er meinte, sie bekäme offenbar alles, was sie brauche. Aber wenn ich mir so unsicher wäre, ob die Milch reicht usw., sollte ich halt doch mal ne Stillprobe machen (von der er sonst nicht so viel hält). 100 ml pro Mahlzeit sei das Minimum. Ich habe dann natürlich nicht nur eine sondern tagelang Stillproben durchgeführt (genau das, was der Doc wohl vermeiden wollte (schäm)). Heraus kam, dass Philine tatsächlich pro Mahlzeit selten mehr als 100 ml trank. Auch durch Wechselstillen u alle möglichen Tricks wurde es nicht mehr. Für mich ein eindeutiges Zeichen zum Zufüttern einer Milchnahrung, obowhl sie nach wie vor nicht unzufrieden war oder nach den Mahlzeiten an ihren Händen lutschte o.ä. Aber die Dame verweigerte hartnäckig jede Flasche. Nach endlosen Versuchen, dem nächtelangen Durchsehen dieses Forums nach Tipps, diversen Milchnahrungen und Saugersystemen, habe ich die "harte Tour" gemacht und ihr die Brust verweigert bis sie endlich die Flasche nahm. Das ging dann mit viel Geschrei und Tränen beiderseits innerhalb eines halben Tages. Letztlich geklappt hat es dann am besten mit den Mam-Ultivent-Flaschen und Pre Aptamil. Nur.... die Trinkmengen und die Anzahl der Mahlzeiten sind gleich geblieben :-( . Hier mal kurz eine Übersicht
    7:30 100 ml Milch (früher Mumi, jetzt Aptamil Pre)
    10:00 100 ml Milch
    12:00 max. 100 ml Milch (meist eher 70 ml)
    14:30 100 ml Milch
    18:00 70g Miluvit Mit (auch hier ist mengenmäßig absolut nicht mehr zu machen, sie bekommt ihn jetzt seit 4 Wochen)
    20:00 100 ml Milch
    dann schläft sie meist durch, manchmal meldet sie sich nachts nochmal, dann stille ich sie, aber gefühlsmäßig trinkt sie dann nicht viel, oft nur eine Brustseite.
    Ehrlich gesagt überlege ich jetzt sogar, ob ich wieder anfange, die übrigen Mahlzeiten auch zu stillen, da sie ja offenbar nicht mehr will/braucht.
    Und hier schließt sich meine Frage an: kann es sein, dass ein Kind mit so wenig Nahrung auskommt/zufrieden ist und sich dennoch gut entwickelt (danach sieht es auch und so sieht es auch der KiA). Ich finde das aber schon sehr wenig. Und von dem "Sollwert" Gewichtsverdopplung in 5-6 Monaten sind wir auch weit entfernt. Sie wiegt jetzt 7.500 g bei ca. 65 cm und ist 5 1/2 Monate alt (Bei Geburt 4200 g mit 53 cm)
    Vielleicht habt Ihr ja Erfahrungen und /oder Tipps zur Trinkmengensteigerung bei Flaschennahrung und beim Stillen. Lieben Dank im Voraus.
    Eure Ulrike
     
  2. Hedwig

    Hedwig Sternenfee

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    AW: Geringe Trinkmenge - kann das reichen?

    Hallo Ulrike,

    sei doch bitte so lieb und lass mich auch nochmal über die Gewichtsentwicklung schauen und schreib mir auf, was du an Daten hast.

    Erstmal liebe Grüße
    Kim
     
  3. AW: Geringe Trinkmenge - kann das reichen?

    Hallo Kim,
    hier ein paar Gewichte:
    U1: 02.09.05 4200g bei 53 cm
    U2: 04.09.05 4140g (niedrigster Wert nach der Geburt ca. 4050g)
    U3: 11.10.05 5190g bei 54 cm
    U4: 21.12.05 6780g bei 61 cm
    aktuell: 16.02.05 7400g bei ca. 66 cm (hab heute früh nochmal gemessen/gewogen)
    Nicht so prickelnd, oder? Aber ich habe ganz ehrlich alles versucht. Von alle 2 Std. anlegen (auch nachts) über mehrere Tage bis hin zum Wechselstillen, den erwähnten Flaschenalptraum usw. Wenn sie nicht mehr will, ist einfach Schicht im Schacht. Dass sie momentan auf 6 Mahlzeiten kommt, ist auch mitnichten auf ihrem Mist gewachsen. Sie würde sich nur ca. alle 4-5 Std. melden, wenn es nach ihr ginge. Auch den Brei am Abend ißt sie zwar (wenn auch nur die erwähnten 70g), aber so wahnsinnig begeistert ist sie nicht. Ich wollte jetzt eigentlich mit der Einführung des Mittagsbreies beginnen.
    Vielleicht noch als Anmerkung: ich selbst bin klein und dünn und als Baby/Kleinkind/Kind ein extrem schlechter Esser gewesen, der dazu noch dauernd gespuckt hat (Philine spuckt auch, aber nach meinen Beobachtungen immer nur dann, wenn sie mehr als ca. 150 ml zu sich genommen hat). Mein Mann ist zwar heute "vollschlank" ;-), war aber auch als Kind eher ein Spargeltarzan. Vielleicht sind es ja einfach die Gene, und das hohe Geburtsgewicht war "Zufall"?! Ach Mann, ich weiss echt nicht mehr weiter. Werde mir jetzt mal nen Termin beim KiA für die U5 geben lassen, vielleicht klappt das ja rel. schnell.
    Vielleicht weißt Du ja auch noch nen Rat.
    Viele liebe Grüße
    Ulli
     
  4. AW: Geringe Trinkmenge - kann das reichen?

    Hallo?
    veregssen worden? Hab mir grad aber mal den Link zu den Trinkproplemen durchgelesen (kannte ich noch gar nicht, schäm...), den Du Betty gepostet hattest. Vielleicht ist es ein wenig Vakuumtrinken, aber sie hat ja auch aus der Brust nicht mehr getrunken, obwohl mehr dagewesen wäre... hm... also doch noch ein milupa basic-p-Fall??? Werde am Dienstag den KiA mal fragen. Hoffe nicht, dass er mir wieder raten wird, mir keinen Stress zu machen und sie einfach zu lassen. Hast Du noch nen Tipp????
    Entschuldige dass ich so nerve, aber ich mache mir echt Sorgen. Und anstrengend ist es auch, alles dreht sich irgendwie nur noch um Philine, das Trinken, ihr Gewicht usw....
    Viele liebe Grüße
    Ulrike
     
  5. Hedwig

    Hedwig Sternenfee

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    AW: Geringe Trinkmenge - kann das reichen?

    Hallo Ulrike,

    sorry, dein Post ist mir wirklich durchgerutscht.


    Den Link zu den Trinkproblemen (www.babyernaehrung.de/trinkprobleme.htm ) hätte ich dir auch zunächst zu lesen gegeben.

    Wenn ich mri die Gewichtsentwicklung anschaue liegt die Vermutung nahe, dass sie mittlerweile an kleine Trinkmengen gewöhnt ist.
    Ich würde sie nachts auf keinen Fall schlafen lassen und sie min 1x wenn nicht sogar 2x zum Trinken wecken.
    Erst wenn das Gewicht anzieht, wird sie wahrscheinlich mit der Zeit auch einen größeren Hunger pro Mahlzeit entwickeln. Solange muss halt öfter gefüttert werden.

    Schau ebenfalls, ob bei euch ein Vakuum-Problem vorliegt. Das löst sich nicht von heute auf morgen, weil das Trinken erstmal neu gelernt werden muss.

    Das wären meine ersten beiden Maßnahmen: Zum Trinken wecken, Gewinde der Flaschen nur soweit zudrehen, dass sie gerade dicht sind.
    Welchen Sauger verwendest du?

    Liebe Grüße
    Kim
     

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