Geliebtes Gitter... passt zu geliebtes Herrchen...

Dieses Thema im Forum "Hund - Katze - Maus" wurde erstellt von fabi2005, 10. August 2006.

  1. fabi2005

    fabi2005 Familienmitglied

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    Hi,

    hab da auch so was trauriges zum besten zu geben... TaTüs bereit legen...

    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
    Liebes verfluchtes Gitter

    Wohl tausendmal schon habe ich die eisernen Stäbe mit meinen Pfoten niederreißen wollen, und auch meine Zähne habe ich daran probiert.
    Aber härter als der härteste Knochen, glatter als der glätteste Stein gibst Du nicht nach, Du verfluchtes Gitter.

    Ich höre Stimmen - hohe, tiefe, ich rieche Deinen seufzenden Atem, ich suche Deine Augen, Du Aufrechtgehender, um Dir zu sagen- bitte, ich bitte Dich, ich bettele Dich an! Nein, ich will keinen Knochen, kein Stück Barmherzigkeitswurst, ich habe keinen Hunger.

    Ich habe SEHNSUCHT - nach Luft, Wiese, einer Decke in einer warmen Ecke, nach einer Hand, in die ich meine Schnauze stecken kann. Nimm mich mit!!

    Ich bitte Dich, gib mir ein Stückchen Glück von dem zurück, das ich verloren habe. Ich weiß nur nicht, warum ich es verloren habe. Ich begreife es nicht mit meinem kleinen Hundehirn. Ich begreife es einfach nicht!!!

    Von Tag zu Tag wird mein Blick müder. Die Kreise meiner Gedanken werden kleiner, so klein, dass sie jetzt schon recht gut in meine Zelle passen. Ich laufe im Kreis und denke im Kreis. Das Gitter ist mir schon vertraut, beinahe habe ich es lieb. Ja, ich liebe Dich, Du verfluchtes Gitter, weil ich wenigstens meine Hoffnungen durch Dich durchblicken kann.

    Ich liebe Dich, Du verfluchtes Gitter, weil ab und zu ein menschlicher Arm zu mir reinreicht und manchmal sich ein Blick zu mir hereinverirrt der mir sagt: " Warte nur ab. Es kommt auch für dich einmal ein schöner Tag! Bestimmt, bestimmt!!"

    Um Mitternacht, wenn anderswo Geisterstunde ist, dann reden wir "Häftlinge" miteinander, von Zelle zu Zelle, von Gitter zu Gitter. Wir erzählen uns, warum wir ausgestoßen worden sind, vor die Tür gesetzt, vertrieben, vergessen, wir armen Hunde im Massenstall. Das ist die Stunde, in der ich Dir direkt dankbar bin, Du liebes verfluchtes Gitter.

    Dann liebe ich Dich wirklich, ehrlich, aufrichtig; denn dann bist Du nicht das Ende meiner Welt, sondern schützt mich vor der Welt der Menschen.

    +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    Ich weiß nicht, von wem das ursprünglich stammt...
    Dieses Gedicht hat mich als Kind immer zum Heulen gebracht, denn ich hab dann auch immer gedacht, wenn das unser Boxel wäre...

    Tja und deswegen stand für mich auch immer fest... WENN mal ein eigener Hund... dann so ein armer Häftling.
    Tja, jetzt hammer zwei davon... und bereuen es kein bischen... sondern haben Angst vor dem Tag, an dem einer über die Regenbogenbrücke gehen muß...

    Ich kann Leute nicht verstehen, die Hunde aussetzten oder ins TH geben. Das sind für mich wie zwei weitere Kinder... und die gibt man doch auch nicht her (o.k., doch... manchmal auch diese, hier noch weniger Verständnis habend...) wenn sie unbequem werden.

    Poste nun gleich noch was witziges, damit ihr wieder lachen könnt...

    LG
    Tanja
     
  2. Pluto

    Pluto Schokoladine

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    AW: Geliebtes Gitter... passt zu geliebtes Herrchen...

    Auch ich bin gegen abgabe und finde man muss vorhär gut ja sehr gut überlegen, wenn man sich ein Tier anschaft aber ich wiederspreche dir in einem Punkt.

    Ich unterstütze die Personen, welche auf Rücksicht aufs Tier, das Tier abgeben.

    Bsp. (gerade passiert)
    Eine Frau 3Kinder und Ehemann haben sich einen Hund geholt.
    Ja nun kamm das Problem, dass man mit dem Ehemann Probleme bekommen hat.
    Es kamm der Zeitpunkt, dass sie auszog, jedoch muste sie nun 3Kinder ernähren und dem Hund auch noch einen guten Besitzer sein.
    Also muste diese Frau wieder arbeiten gehen, sie merkte, dass dies für ihren 8Monat alten Hund keine Lösung ist und gab ihn mit mehr als nur einer Träne beim Tierheim ab.

    1Monat später ist dieser Hund nun in den Händen einer super glücklichen Familie, es geht diesem Hund sehr gut. Er hätte es nicht besser treffen können.

    Ja und ganz bestimmt ist es nicht immer so aber man darf nicht alle in den gleichen Topf schmeissen.

    Den nicht jeder ist gemein, böse und hat keine Verantwortung.
    Es gibt persönen die einfach wollen das es dem Tier besser geht und deshalb den Hund dem Tierheim übergeben auch or diesen Personen ziehe ich den Hut, denn sie haben es eingesehen, dass das Tier aus Fleisch und Blut ist und zuwendung braucht.
     
  3. AW: Geliebtes Gitter... passt zu geliebtes Herrchen...

    hallo,

    auch ich habe eine süsse puschelmitze ins tierheim geben müssen vor fast 10 jahren genau. ich wurde in den aussendienst versetzt und war fast 14 stunden täglich weg.
    ich habs fast 2 wochen mit meiner chacha versucht - aber sie wollte nich mehr essen.
    also hab ich heulend den weg ins tierheim angetreten.
    die heimleitung hat mir versichert, dass ich die neuen besitzer erst befragen kann - bevor sie chacha mitnehmen.
    und so kam es auch. eine junge frau wollte meine süsse - ein termin wurde vereinbart und ich lernte sie kennen.
    meine süsse mochte sie auf anhieb (chacha war immer sehr scheu).
    und ich habe ihr das versprechen abgenommen sich bei mir zu melden wenn etwas nich klappt (sie hat in die wohnung gemacht wenn sie länger als 8 - 9 stunden alleine usw.).
    sie hat mich mehrmals angerufen - aber nich weil es nich klappt, sondern um mir zu sagen chacha geht es gut.

    wie ihr lest auch mal ein positives tierheimerlebnis.

    lg
     

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