Fremde Kinder? Furchterregend!

Dieses Thema im Forum "Rund um die Erziehung" wurde erstellt von Silvia, 14. September 2003.

  1. Silvia

    Silvia Showtalent

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    Ich weiß nicht ob ich hier mit diesem Postin güberhaut richtig bin, aber am besten fange ich einfach mal von vorne an.

    Wenn Marie auf fremde Kinder trifft wird sie total ängstlich, will nur noch auf den Arm und "beschützt" werden. Einerseits denke ich mir eine gesunde Vorsicht ist schon ok, aber andererseits nimmt das langsam Dimensionen an die ich nicht mehr ganz normal finde. Als kleines Beispiel: Am Samstag hat meine Schwester Geburtstag gefeiert. Außer Marie waren noch 3 Kinder in ihrer Altersklasse dort. Selbst als wir nach 3 Stunden nach Hause gingen hat sie sie immer noch völlig ignoriert und wenn sie sich in ihre Nähe gewagt hatten sofoert die Flucht ergriffen.

    Ich finde es außergewöhnlich seltsam, da Marie nun schon 10 Monate in die Kita geht und mit den Kindern dort (Nach mehreren Rücksprachen mit den Erzieherinnen) keine Probleme hat und auch mit ihnen spielt. Sie würde sich für ihr Alter völlig normal verhalten.

    Kann ich mich aber auf diese Aussagen wirklich verlassen? Irgendwie muß es doch einen Grund für ihre Panik geben. Und soweit ich es beurteilen kann hat sie außerhalb der Kita noch keine schlechten Erfahrungen mit Kindern gemacht. Aber andererseits geht sie auch wirklich sehr gerne dorthin und macht wahre Freudentänze wenn es nach dem WE wieder losgeht.

    Das gleiche Problem haben wir übrigens mit Tieren. Aus der Entfernung sind sie ja sooo aufregend und schön, aber was nähre als 2 Meter kommt bereitet ihr Panik. Und dann ist es egal ob es ein Hamster, eine Katze, ein Hund oder eine Kuh ist. OK, das kann ich eventuell ja noch damit erklären das wir keine Haustiere haben und sie somit auch keine näheren Erfahrungen damit machen konnte.

    Hat jemand vielleicht eine Erklärung für dieses Verhalten? Ich mache mir wirklich große Sorgen.

    Nachdenkliche Grüße

    Silvia
     
  2. La Bimme

    La Bimme Leseratte
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    Eine Erklärung habe ich nicht.
    Aber ich weiß nicht, ob Du Dir wirklich Sorgen machen mußt. Ich beobachte bei Fridolin ähnliches:

    In der Kita alles paletti, aber in Kindergruppen, wo er die anderen nicht oder nur sehr wenig kennt und besonders wenn es noch dazu turbulent und laut zugeht, hält er sich oft zurück. Allerdings flieht er nicht vor andern, das stimmt.

    Ich erkläre es mir einfach so, dass Fridolin eben jemand ist, der sich erst öffnet und sich traut, wenn die anderen vertrauter sind und/oder alles etwas ruhiger ist - was ja bei Kindergeburtstagen selten der Fall ist. Und ich weiß gar nicht, ob ich das so schlecht finden soll.

    Kann das bei Marie auch sein? Oder war sie früher anders?
    Ist sie vielleicht von ihrer ganzen Tendenz her eher abwartend und zurükhaltend? Oder ist sie im Kontakt mit anderen Kindern wirklich wie ausgewechselt?

    Warte doch einfach noch ein bißchen ab und dränge sie nicht! Wenn in der Kita alles in Ordnung ist, dann ist das doch schon viel wert und kann Dir ein bißchen die Sorge nehmen.

    Aber vielleicht hat jemand anderes ja noch mehr Erfahrungen damit.
    Liebe Grüße
     
  3. Silvia

    Silvia Showtalent

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    Hallo Katja,

    Marie ist vom Temperament her ein absoluter Wirbelwind und braucht überall ein bißchen Zeit um sich einzugewöhnen. Solange nur Erwachsene dabei sind geht das aber wesentlich schneller als bei Kindern. Sogar bei Ihrer Freundin braucht sie immer wieder eine Eingewöhnungszeit wenn sie sie ein paar Tage nicht gesehen hat.

    Klar ist eine gewisse zurückhaltung nicht unbedingt negativ. Nur leider dauert es immer länger bis sie sich in die Nähe von Kindern traut. Eigentlich habe ich den Eindruck daß sie sich ziemlich gut duchsetzen kann, aber daß sie sich nun schon vor wesentlich jüngeren Kindern fürchtet gefällt mir einfach nicht. Wenn es nunmal so ihr Wesen ist werde ich es natürlich akzeptieren, keine Frage. Aber ich kann einfach nichts dafür daß ich für ihr Verhalten eine Begründung suche.

    Liebe Grüße

    Silvia
     
  4. Mein Sohn ist jünger, aber im Prinzip kenne ich das auch. Habe schon einmal gepostet daß er "asozial" ist, da er am liebsten nur mit Erwachsenen zusammen ist. Aber der Sohn einer Bekannten war auch so und das ist jetzt mit 3.5 Jahren deutlich besser geworden.
    Ich glaube schon daß dir die Erzieherinnen die Wahrheit sagen, warum sollten sie es nicht machen. In der KITA fühlt sich deine Tochter wohl und alles ist vertraut.
    Anna
     

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