Etwas was nachdenklich stimmt

Dieses Thema im Forum "Gedichte & Gedanken" wurde erstellt von Biene1962, 12. April 2003.

  1. Habe heute per Mail diese Geschichte bekommen. Sie hat mich ganz schön nachdenklich gestimmt und geht einem schon nach:> Denkt doch bei der nächsten Heimfahrt mal an diese Geschichte:
    >
    > Andi schaute kurz noch einmal auf seinen Tacho, bevor er langsamer
    > wurde: 79 innerhalb einer Ortschaft. Das vierte mal in gleicher
    > Anzahl von Monaten. Wie konnte ein Typ denn so oft erwischt
    > werden? Als er sein Auto auf 10 km/h abbremste fuhr Andi
    > rechts ran.
    >
    > Der Polizist, der ihn angehalten hatte stieg aus seinem Auto aus,
    > mit einem dicken Notizbuch in der Hand. Christian?
    > Christian aus der Kirche? Andi sank tiefer in seinen Sitz.
    >
    > Das war nun schlimmer als der Strafzettel. Ein
    > christlicher Bulle erwischt einen Typen aus seiner eigenen Kirche. Einen
    > Typen, der etwas angespannt war, nach einem langen Tag im Büro. Einen
    Typen,
    > der morgen Golf spielen wollte. Als er aus seinem Auto sprang erblickte er
    > den Polizisten, den er jeden Sonntag in der Kirche sah. Er hatte erst nur
    > den Mann in Uniform gesehen.
    >
    > "Hi Christian. Komisch, dass wir uns so wieder sehen!"
    >
    > "Hallo Andi." Kein Lächeln.
    >
    > "Ich sehe Du hast mich erwischt in meiner Eile nach Hause
    > zu kommen, um meine Frau und Kinder zu sehen."
    >
    > "Ja, so ist das." Christian, der Polizist schien
    > unsicher zu sein.
    >
    > "Ich bin die Tage erst sehr spät aus dem Büro gekommen.
    > Ich denke auch, dass ich die Verkehrsregeln nun mehr als einmal
    > gebrochen habe."
    > Andi war nervös und ungeduldig. "Verstehst Du, was ich meine ?"
    >
    > "Ich weiß, was Du meinst. Ich weiß auch, dass Du soeben
    > ein Gesetz gebrochen hast."
    >
    > Aua. Dies geht in die falsche Richtung. Zeit die Taktik
    > zu ändern.
    > "Bei wie vielhast Du mich erwischt?"
    >
    > "Siebzig. Würdest Du Dich bitte wieder in Dein Auto setzen?"
    >
    > "Ach Christian, warte bitte einen Moment. Ich habe
    > sofort auf den Tacho geschaut, als ich Dich gesehen habe! Ich habe mich
    auf
    > 65 km/h geschätzt!" Andi konnte mit jedem Strafzettel besser lügen.
    >
    > "Bitte Andi, setz Dich wieder in Dein Auto."
    >
    > Genervt quetschte Andi sich durch die noch immer offene
    > Türe. Ein Knall. Türe zu. Er starrte auf sein Armaturenbrett.
    > Christian war fleißig am schreiben auf seinem Notizblock. Warum wollte
    > Christian nicht Führerschein und Papiere sehen? Was auch immer der
    > Grund war, es würden einige Sonntage vergehen, bis er sich in der
    > Kirche wieder neben diesen Polizisten setzen würde.
    >
    > Christian klopfte an die Tür. Er hatte einen Zettel in der Hand.
    > Andi öffnete das Fenster, maximal 5 cm, gerade genug, um
    > den Zettel an sich zu nehmen. Christian gab ihm den Zettel durch.
    > "Danke."
    > Andi konnte die Enttäuschung nicht aus seiner Stimme halten.
    > Christian setzte sich wieder ins Auto ohne ein Wort zu verlieren.
    > Andi wartete und schaute durch seinen Spiegel zu. Dann faltete er den
    > Zettel auf. Was würde ihn dieser Spaß wieder kosten?
    >
    > He! Warte mal! War das ein Witz? Dies war kein Strafzettel. Andi las:
    >
    > "Lieber Andi, ich hatte einmal eine kleine Tochter. Als sie sechs Jahre
    alt
    > war starb sie bei einem Verkehrsunfall. Richtig geraten, der Typ ist zu
    > schnell gefahren. Einen Strafzettel, eine Gebühr und drei Monate Knast und
    > der Mann war wieder frei. Frei um seine Töchter wieder in den Arm nehmen
    zu
    > dürfen. Alle drei konnte er wieder lieb haben.
    > Ich hatte nur eine und ich werde warten müssen, bis ich in den Himmel
    komme,
    > bevor ich sie wieder in den Arm nehmen kann. Tausend Mal habe
    > ich versucht diesem Mann zu vergeben. Tausend Mal habe ich gedacht, ich
    > hätte es geschafft. Vielleicht habe ich es geschafft, aber ich muss
    > immer wieder an sie denken. Auch jetzt. Bete bitte für mich. Und sei bitte
    > vorsichtig, Andi. Mein Sohn ist alles was ich noch habe.
    > Gruß Christian"
    >
    > Andi drehte sich um und sah Christians Auto wegfahren. Er fuhr
    > die Straße wieder runter. Andi schaute bis er nicht mehr
    > zu sehen war. Erst ganze 15 Minuten später fuhr er langsam nach
    > Hause. Er betete um Verzeihung und zu Hause angekommen nahm er seine
    > überraschte Frau und Kinder in den Arm und drückte sie ganz fest.
    >
    >
    > Das Leben ist so wertvoll. Behandle es mit Sorgfalt. Dies ist
    > eine sehr wichtige Nachricht, bitte gib sie weiter an
    > alle anderen Freunde.
    >
    > Fahr vorsichtig und mit Verständnis anderen gegenüber.
    > Vergiss nie, Autos kann man wieder kaufen - so viele man will.
    > Menschenleben aber ....
    >
    > Schon komisch, man bekommt 1000 "Witze" per Email
    > zugeschickt und sie verteilen sich wie ein Feuer, aber wenn man anfängt
    > nachdenkliche Briefe zu versenden, die auf das Leben anspielen, denken die
    > Menschen zweimal nach bevor sie diese verteilen.
    >
    > Komisch, wenn Du diese Email weiter schickst, wirst Du sie
    > sicher nicht jedem aus Deinem Adressbuch schicken, oder!?


    Einen lieben Gruss an alle

    Steffi
     
  2. Hallo Steffi,

    wie wahr wie wahr :jaja: ein menschenleben ist soooooooo viel wert :jaja: !

    Danke dir :herz: :rose:


    Liebe Grüsse Désirée
     
  3. Ich kenne so viele unbedachte Fahrer, die sich einen Dreck um die Menschen auf der Straße scheren! :shock:

    Sollen sie sich auf der Landstraße selber totfahren, aber nicht da wo Kinder sind!!! :nein:
     

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