Er ißt weniger als ein Spätzchen ...

Dieses Thema im Forum "Ernährung ab dem 1. Geburtstag ins Kleinkindalter" wurde erstellt von Sternschnuppe, 17. August 2004.

  1. Hallo liebe Schnullerfamilie,

    ich habe mich hier gerade so durch die Postings gewühlt zum Thema schlechte Esser, doch irgendwie will mir das "Müttermantra" : Es ist nur eine Phase nicht wirklich in den Kopf. Ich mache mir einfach Sorgen.

    Jan Robin ißt sein ca. 2 Wochen sehr sehr wenig. Gut, er ist sowieso schon immer ein Wenigesser. Die Bezeichnung "schlechter Esser" gebrauche ich schon aus Prinzip nicht, offensichtlich braucht er einfach weniger Nahrung, als andere Kinder. Aber seit eben den besagten 2 Wochen ist es einfach nur noch ein Trauerspiel. Alles was er mit Sicherheit zu sich nimmt sind 2x ca. 200 ml Milumil 3. Alles andere ist nur Spielerei mit dem Essen, nichteinmal seine Lieblingsspeise Joghurt rührt er noch an. Um es zu verdeutlichen schreib ich euch mal auf, wie es heute war:
    7.30 Uhr 200 ml MM3
    9.00 Uhr 1/4 Scheibe Toast mit Rübensaft
    12.00 Uhr Mittagessen komplett verweigert (obwohl sein Lieblingsessen: Nudeln)
    14.00 Uhr 1/2 Becher Sahnejoghurt
    16.00 Uhr Nachmittagsmahlzeit verweigert (Kekse :nein: und frisches Obst)
    18.00 Uhr 1/6 Mischbrot mit seiner Lieblingswurst (also ein Drittel einer halben Scheibe, sind so ungefähr 4 Häppchen)
    Nachher ca. 21 Uhr gibts nochmal 200 ml MM3, die er mit Sicherheit verputzt

    Raufen sich da euch nicht auch die Haare?!! Momentan bin ich echt verzweifelt, er ist nicht (mehr) krank, Zähnchen bekommt er auch keine, obwohl da noch so einige ausstehen. Außerdem müßt ihr wissen, dass er sehr leicht ist, hangelt sich schon immer so gerade an der Grenze zum Untergewicht lang (ist jetzt bei geschätzten 80 cm 9 kg schwer)
    Oder bin ich einfach überbesorgt, bewerte das Thema Essen zu sehr?!
    Weiß nicht, ich krieg einfach die Krise, wenn ich sehe, dass trotz Windelpaket kaum ein Hosenbund an der Hüfte hält, seine dünnen Ärmchen und jeder Infekt haut ihn doppelt um, weil er da immer komplett die Nahrung verweigert (bis auf Milch)

    Ist es eigentlich "erlaubt", ihm in dieser Phase ruhig ein Fläschchen mehr zu geben oder bekommt er dann Schwierigkeiten mit dem Stoffwechsel?

    Gibt es hier noch andere Mamis mit so einem "Wenigesser", vielleicht können wir uns austauschen und gegenseitig etwas aufbauen...

    Oder ist es wirklich nur eine Phase und irgendsoein Wachstumsschub kommt ihm da in die Quere, oder doch die Zähnchen ...

    Liebe Grüße von einer etwas ratlosen Gabi
     
  2. hallo gabi,

    ich habe viele solche phasen mit laurin durchgemacht, obwohl er zwischendurch wie einen scheunendrescher essen konnte. gerettet von gewichtverlust hat ihn die milch. er hat gut 4-5 flaschen am tag getrunken und ich wusste, nach ein paar wochen kann ich die flaschen reduzieren, dann isst er wieder allmählich normal. mein sohn ist so ein milchjunkie und er hätte in diesen phasen sonst nichts angerührt (er bekam mehr milch erst nachdem er eine zeitlang nichst mehr gegessen hat), also besser (baby)milch als nichts.

    ich würde robin mehr BABYmilch geben, wenn er das gerne trinkt. bis zu 700ml am tag bei bedarf, bevor er dir vom fleisch fällt. das wäre auch die menge, bei der er nicht zu viel eiweiss bekäme. anbieten solltest du ihm aber trotzdem das normale essen, bzw. er soll nachwievor am tisch mitsitzen und eine kleine portion bekommen. das kauen soll er möglichst nicht verlernen.

    lieblingsessen verändern sich auch mit der zeit. schau mal, ob er nicht auf etwas anderes besser anspringt als auf nudeln, der geschmack der kleinen ist unbeständig. in solche nicht-essen-wollen phasen hat laurin die pfannkuchen entdeckt (ich mache sie vollkorn) und gemüsewaffeln, etwas was ich sonst kaum gekocht habe. die gab es dann vermehrt auf dem tisch, dazu viel obst (das hat er immer gerne gegessen). probiere einfach neue speisen und schau was er dir jetzt lieber annimmt.

    ich weiss jetzt in laurins alter, dass laurin wirklich nichts essen kann, wenn ich ihm einen schokoriegel gebe (sowas kriegt er nicht jeden tag und er liebt schoko) und er die hälfte angebissen auf den tisch lässt. dann weiss ich, dass er nicht nur wählerisch ist, sondern echt keinen biss hinunter bekommt. dann genehmige ich ihm wieder mehr milch am tag, weil das trinkt er immer. wir haben gerade eine sehr lange milch-und-sonst-nichts phase hinter uns, fast 3 monate! seit etwa 2 wochen habe ich die milch reduziert weil er wieder soweit war, ich merke das immer (ich teste auch zwischendurch und gebe auf, wenn ich sehe, das wird nichts). jetzt sitzt er auf meinem schoss und schreit "essen", obwohl er um 10 uhr gut gefrühstückt hat. bis 12-12.30 muss er sich noch gedulden, dann gibt es bei uns mittagessen.

    versuche das wenige was robin isst als kalorienbomben zu gestalten (öl ins mittagsgemüse, viel butter aufs brot etc). wenn er mehr als 400ml milch am tag trinkt, kriegt er keinen joghurt oder quark mehr (zu viel milcheiweiss), aber hartkäse ist erlaubt. pfannkuchen aus vollkornmehl und mit der halben menge milch kann ich dir empfehlen, mit gemüse oder süss, gemüsewaffeln (rezeptforum) anstatt kekse am nachmittag, mal selbstgemachte pommes (zb mit schafskäse drüber) anstatt nudeln zu mittag. pellkartoffeln in öl/butter gewälzt hat laurin immer gerne aus der hand gegessen, auch wenn es in dieser phase nur ganz wenig war. was bei ihm auch gut angeschlagen hat war der rückschritt zu babyartige kost: einfach gekochtes gemüse mit öl drüber, manchmal einen milchbrei am abend. probiere auch.

    liebe grüsse,
    gabriela
     
  3. hallo gabi,

    ich habe viele solche phasen mit laurin durchgemacht, obwohl er zwischendurch wie einen scheunendrescher essen konnte. gerettet von gewichtverlust hat ihn die milch. er hat gut 4-5 flaschen am tag getrunken und ich wusste, nach ein paar wochen kann ich die flaschen reduzieren, dann isst er wieder allmählich normal. mein sohn ist so ein milchjunkie und er hätte in diesen phasen sonst nichts angerührt (er bekam mehr milch erst nachdem er eine zeitlang nichst mehr gegessen hat), also besser (baby)milch als nichts.

    ich würde robin mehr BABYmilch geben, wenn er das gerne trinkt. bis zu 700ml am tag bei bedarf, bevor er dir vom fleisch fällt. das wäre auch die menge, bei der er nicht zu viel eiweiss bekäme. anbieten solltest du ihm aber trotzdem das normale essen, bzw. er soll nachwievor am tisch mitsitzen und eine kleine portion bekommen. das kauen soll er möglichst nicht verlernen.

    lieblingsessen verändern sich auch mit der zeit. schau mal, ob er nicht auf etwas anderes besser anspringt als auf nudeln, der geschmack der kleinen ist unbeständig. in solche nicht-essen-wollen phasen hat laurin die pfannkuchen entdeckt (ich mache sie vollkorn) und gemüsewaffeln, etwas was ich sonst kaum gekocht habe. die gab es dann vermehrt auf dem tisch, dazu viel obst (das hat er immer gerne gegessen). probiere einfach neue speisen und schau was er dir jetzt lieber annimmt.

    ich weiss jetzt in laurins alter, dass laurin wirklich nichts essen kann, wenn ich ihm einen schokoriegel gebe (sowas kriegt er nicht jeden tag und er liebt schoko) und er die hälfte angebissen auf den tisch lässt. dann weiss ich, dass er nicht nur wählerisch ist, sondern echt keinen biss hinunter bekommt. dann genehmige ich ihm wieder mehr milch am tag, weil das trinkt er immer. wir haben gerade eine sehr lange milch-und-sonst-nichts phase hinter uns, fast 3 monate! seit etwa 2 wochen habe ich die milch reduziert weil er wieder soweit war, ich merke das immer (ich teste auch zwischendurch und gebe auf, wenn ich sehe, das wird nichts). jetzt sitzt er auf meinem schoss und schreit "essen", obwohl er um 10 uhr gut gefrühstückt hat. bis 12-12.30 muss er sich noch gedulden, dann gibt es bei uns mittagessen.

    versuche das wenige was robin isst als kalorienbomben zu gestalten (öl ins mittagsgemüse, viel butter aufs brot etc). wenn er mehr als 400ml milch am tag trinkt, kriegt er keinen joghurt oder quark mehr (zu viel milcheiweiss), aber hartkäse ist erlaubt. pfannkuchen aus vollkornmehl und mit der halben menge milch kann ich dir empfehlen, mit gemüse oder süss, gemüsewaffeln (rezeptforum) anstatt kekse am nachmittag, mal selbstgemachte pommes (zb mit schafskäse drüber) anstatt nudeln zu mittag. pellkartoffeln in öl/butter gewälzt hat laurin immer gerne aus der hand gegessen, auch wenn es in dieser phase nur ganz wenig war. was bei ihm auch gut angeschlagen hat war der rückschritt zu babyartige kost: einfach gekochtes gemüse mit öl drüber, manchmal einen milchbrei am abend. probiere auch.

    liebe grüsse,
    gabriela
     
  4. Liebe Gabriela,

    Jan Robin hat gerade mit Genuß eine Flasche Milch weggeputzt... Das Mittagessen war wieder mal fast vollständig verweigert und als ich dein Posting las, bin ich sofort in die Küche und hab ihm die Milch gemacht.
    Mensch, mit Laurin hast du da ja auch eine ganz besondere Herausforderung mitbekommen bezüglich Ernährung. Habe immer wieder mal mitgelesen, wenn du so über deinen Milchjunkie berichtet hast.
    Du klingst da sehr viel gelassener als ich es manchmal sein möchte. Ich glaube manchmal liegt seine Essensverweigerung auch an mir, an meiner Anspannung. Schon immer ist sein Wenigessen ein Thema bei uns, weil eben auch sein Gewicht so gering. Mal gelingt es mir, gelassen damit umzugehen, aber wenn dann solche Phasen wie diese kommen, krieg ich einfach die Krise.

    Die kleinen Portionen möglichst kalorienreich zu gestalten, versuche ich schon länger. Die Kinderärztin meinte mal, er wäre eines der wenigen Kinder, denen sie beispielsweise ausdrücklich kalorienreiche Getränke empfehlen würde. Was macht mein Kleiner: Er mag nur Wasser! Keine Säfte, keinen Tee, gesüßt oder ungesüßt, einfach nur Wasser. Jede andere Mutter mit einem "normalen" Kind würde sich über diese Begeisterung freuen (und unser Zahnarzt natürlich auch). Ich bin froh, wenn er mal von Papa's Brause naschen will (2 bis 3 Schlucke, dann hat er genug) oder eben seine heißgeliebte Milch.
    Und die bekommt er jetzt auch. Es hat einfach keinen Zweck. Ich werde sonst nur noch angespannter, und das spürt der kleine Spatz. Das tut unserer Beziehung garnicht gut.
    Werd auch nochmal mein Speisenangebot überprüfen und Anderes ausprobieren. Babygläschen mag er auch immer noch sehr gerne, süße Breie eher weniger. Nur manchmal ist es auch so, wie du es von Laurin berichtest; er hat einfach keinen Hunger. Dann probiert er die angebotenen Sachen garnicht erst. Und dann schwebt immer wieder die Frage im Raum ob er auch ganz gesund ist. Denn wenn ich sehe, was die Kinder meiner Tagesmutter so alles verputzen, mit welchem Appetit sie essen... Dann find ich das Verhalten meines Sohnes einfach nicht mehr normal.

    Liebe Grüße Gabi
     
  5. Liebe Gabriela,

    Jan Robin hat gerade mit Genuß eine Flasche Milch weggeputzt... Das Mittagessen war wieder mal fast vollständig verweigert und als ich dein Posting las, bin ich sofort in die Küche und hab ihm die Milch gemacht.
    Mensch, mit Laurin hast du da ja auch eine ganz besondere Herausforderung mitbekommen bezüglich Ernährung. Habe immer wieder mal mitgelesen, wenn du so über deinen Milchjunkie berichtet hast.
    Du klingst da sehr viel gelassener als ich es manchmal sein möchte. Ich glaube manchmal liegt seine Essensverweigerung auch an mir, an meiner Anspannung. Schon immer ist sein Wenigessen ein Thema bei uns, weil eben auch sein Gewicht so gering. Mal gelingt es mir, gelassen damit umzugehen, aber wenn dann solche Phasen wie diese kommen, krieg ich einfach die Krise.

    Die kleinen Portionen möglichst kalorienreich zu gestalten, versuche ich schon länger. Die Kinderärztin meinte mal, er wäre eines der wenigen Kinder, denen sie beispielsweise ausdrücklich kalorienreiche Getränke empfehlen würde. Was macht mein Kleiner: Er mag nur Wasser! Keine Säfte, keinen Tee, gesüßt oder ungesüßt, einfach nur Wasser. Jede andere Mutter mit einem "normalen" Kind würde sich über diese Begeisterung freuen (und unser Zahnarzt natürlich auch). Ich bin froh, wenn er mal von Papa's Brause naschen will (2 bis 3 Schlucke, dann hat er genug) oder eben seine heißgeliebte Milch.
    Und die bekommt er jetzt auch. Es hat einfach keinen Zweck. Ich werde sonst nur noch angespannter, und das spürt der kleine Spatz. Das tut unserer Beziehung garnicht gut.
    Werd auch nochmal mein Speisenangebot überprüfen und Anderes ausprobieren. Babygläschen mag er auch immer noch sehr gerne, süße Breie eher weniger. Nur manchmal ist es auch so, wie du es von Laurin berichtest; er hat einfach keinen Hunger. Dann probiert er die angebotenen Sachen garnicht erst. Und dann schwebt immer wieder die Frage im Raum ob er auch ganz gesund ist. Denn wenn ich sehe, was die Kinder meiner Tagesmutter so alles verputzen, mit welchem Appetit sie essen... Dann find ich das Verhalten meines Sohnes einfach nicht mehr normal.

    Liebe Grüße Gabi
     
  6. das finde ich zb verkehrt. nicht allein kalorien braucht der körper, sondern auch fett, vitamine, eisen, mineralien usw. gibt man dem körper leere kalorien, spürt das kind erst recht nicht, dass es etwas essen muss, weil der körper doch genug zum verbrennen hat. hinzu kommt, dass man durch süsse getränke nur einfacher zucker bekommt und der ist schnell verbraucht und dann fällt man in einem "zuckerloch". butterbrot ist viel besser als fanta, nicht nur für die zähne, es gibt nach und nach energie ab.

    du darfst dein kind nicht mit den anderen vergleichen, erstrecht beim appetit nicht! so werden aus dünnen bohnenstangen dicke erwachsene, weil die mutter vor lauter angst der spatz ist zu dünn, viel zu viel reinstopft. versuche einfach gelassen dabei zu bleiben. deine beobachtung, es gibt einen zusammenhang zwischen deine haltung dazu und sein essverhalten, kann ich nur bestätigen.

    ich habe auch lange gebraucht um gelassener zu werden in dieser hinsicht und es fällt mir bis heute nicht gerade leicht zuzusehen, wie laurin 3 monate sich fast nur aus milch ernähren will - mit 2,5 jahren! aber mein kind wächst, ist so gut wie nie krank, ist nicht gerade mäkisch beim essen (wenn er isst), turnt und rennt den ganzen tag, dann wird es ihm schon gutgehen. heute hat er einen ganzen teller suppe gegessen, mit fleisch und viele kartoffeln, das habe ich bei ihm schon so lange nicht mehr gehabt, dass mir fast die tränen kamen. danach noch eine halbe schüssel eiercreme mit erdbeeren zum nachtisch (weil wir heute ausnahmsweise erdbeerkuchen gebacken haben, bekam er die reste der creme) - um 15 uhr hing er mir schon am bein vor hunger! er hat jetzt zwei stück kuchen mit viel erdbeeren bekommen und dürfte genug kalorien zum abstrampeln haben, flavia ist mit ihm zum spielplatz gegangen. heute abend gibt es etwas reichhaltiges mit viel gemüse, ich bin gerade am überlegen was. solche fressphasen kommen auch auf dich zu, ganz bestimmt.

    ich bin der meinung, dass laurin ein ganz gesunder kerl ist, auch wenn er nicht so viel isst wie andere kinder und eher ein zarter ist. er hatte mit 24 monaten 12,2 kg bei 86cm, wiegt jetzt ca. 13 kg und muss ca. 90cm sein. er hat also ca. 100g pro monat zugenommen, das finde ich spitze für sein essverhalten und sein lebensalter. er hat seit geburt noch nie abgenommen, das ist schon was?!

    mach dich deswegen nicht verrückt und vorallem, setz euch nicht unter druck. essen soll spass machen. wenn robin eine milchphase hat, wird er durch die babymilch auf keinen fall abnehmen und du kannst diese phase lockerer angehen. auf keinen fall würde ich jetzt schlechte gewohnheiten züchten, wie limo und schoko anbieten, du würdest ihm wenn, nur leere kalorien anfüttern die nichst auf die dauer bringen. hab geduld und vertrau deinem kind, soweit es vertretbar ist. biete ihm immer wieder obst an, brot, gesundes essen, ab und an eine schlemmerei, das passt. er wird schon wieder besser essen.

    liebe grüsse,
    gabriela
     
  7. das finde ich zb verkehrt. nicht allein kalorien braucht der körper, sondern auch fett, vitamine, eisen, mineralien usw. gibt man dem körper leere kalorien, spürt das kind erst recht nicht, dass es etwas essen muss, weil der körper doch genug zum verbrennen hat. hinzu kommt, dass man durch süsse getränke nur einfacher zucker bekommt und der ist schnell verbraucht und dann fällt man in einem "zuckerloch". butterbrot ist viel besser als fanta, nicht nur für die zähne, es gibt nach und nach energie ab.

    du darfst dein kind nicht mit den anderen vergleichen, erstrecht beim appetit nicht! so werden aus dünnen bohnenstangen dicke erwachsene, weil die mutter vor lauter angst der spatz ist zu dünn, viel zu viel reinstopft. versuche einfach gelassen dabei zu bleiben. deine beobachtung, es gibt einen zusammenhang zwischen deine haltung dazu und sein essverhalten, kann ich nur bestätigen.

    ich habe auch lange gebraucht um gelassener zu werden in dieser hinsicht und es fällt mir bis heute nicht gerade leicht zuzusehen, wie laurin 3 monate sich fast nur aus milch ernähren will - mit 2,5 jahren! aber mein kind wächst, ist so gut wie nie krank, ist nicht gerade mäkisch beim essen (wenn er isst), turnt und rennt den ganzen tag, dann wird es ihm schon gutgehen. heute hat er einen ganzen teller suppe gegessen, mit fleisch und viele kartoffeln, das habe ich bei ihm schon so lange nicht mehr gehabt, dass mir fast die tränen kamen. danach noch eine halbe schüssel eiercreme mit erdbeeren zum nachtisch (weil wir heute ausnahmsweise erdbeerkuchen gebacken haben, bekam er die reste der creme) - um 15 uhr hing er mir schon am bein vor hunger! er hat jetzt zwei stück kuchen mit viel erdbeeren bekommen und dürfte genug kalorien zum abstrampeln haben, flavia ist mit ihm zum spielplatz gegangen. heute abend gibt es etwas reichhaltiges mit viel gemüse, ich bin gerade am überlegen was. solche fressphasen kommen auch auf dich zu, ganz bestimmt.

    ich bin der meinung, dass laurin ein ganz gesunder kerl ist, auch wenn er nicht so viel isst wie andere kinder und eher ein zarter ist. er hatte mit 24 monaten 12,2 kg bei 86cm, wiegt jetzt ca. 13 kg und muss ca. 90cm sein. er hat also ca. 100g pro monat zugenommen, das finde ich spitze für sein essverhalten und sein lebensalter. er hat seit geburt noch nie abgenommen, das ist schon was?!

    mach dich deswegen nicht verrückt und vorallem, setz euch nicht unter druck. essen soll spass machen. wenn robin eine milchphase hat, wird er durch die babymilch auf keinen fall abnehmen und du kannst diese phase lockerer angehen. auf keinen fall würde ich jetzt schlechte gewohnheiten züchten, wie limo und schoko anbieten, du würdest ihm wenn, nur leere kalorien anfüttern die nichst auf die dauer bringen. hab geduld und vertrau deinem kind, soweit es vertretbar ist. biete ihm immer wieder obst an, brot, gesundes essen, ab und an eine schlemmerei, das passt. er wird schon wieder besser essen.

    liebe grüsse,
    gabriela
     
  8. Tanja

    Tanja Gehört zum Inventar

    Registriert seit:
    18. Februar 2004
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    2.078
    Zustimmungen:
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    Punkte für Erfolge:
    36
    Ort:
    Marl
    Och man, gabriela, ich möchte nur soviel <-> von Deiner Erfahrung und Gelassenheit haben. Gib mir was ab, bitte, bitte, bitte. Hab ja in diversen anderen Postimgs schon mal was über Leahs Essverhalten geschrieben, aber sie ist ja auch so ein Kind, das nie Hunger zu haben scheint, bzw. Hunger gar nicht kennt. Und manchmal hab ich echt Tränen in den Augen, wenn sie wieder mal nicht isst. Die KiÄ sagte schon mal, dass Leah an der Grenze zum "Zu-Leicht" ist, aber ich kann sie ja nicht vollstopfen!!!

    Und ich weiss auch, dass kein Kind freiwillig verhungert, das sag ich mir jedesmal, aber immer, wenn es wieder so weit ist, dann bin ich am Verzweifeln.

    Sorry, gehört hier eigentlich nicht hin, aber beim Mitlesen hab ich mich so sehr wieder erkannt. :-?
     

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