Eisenmangel bei 4-Jährigem

Dieses Thema im Forum "Kinderkrankenpflege" wurde erstellt von babs, 25. Oktober 2006.

  1. Hallo, mein Sproß hat Eisenmangel. Wurde beim Kinesiologen festgestellt. Ich wußte das aber schon, weil er superblaß ist, lang und viel schläft, in den Wachphasen leicht hyper ist, unkonzentriert, ständig eingerissene Fingernägel, Faulecken am Mund, schlechter Esser, wollte als Baby ständig umhergetragen werden ...... usw. Also sämtliche Symptome vereint sprechen nur dafür. Ist anscheinend noch dazu vererbt. Mein Vater und ich selbst haben ebenfalls Eisenmangel.
    Jetzt hat mir die Ärztin Floradix in Saftform empfohlen. Er findets aber zum K...... und die 2 EL jeden Tag bringen ihn fast um. Er nimmt Zentrum für Kinder ab 4 Jahre. Die schmecken ihm. Da sind aber nur 30% des tgl. Bedarfs an Eisen enthalten. Eine weitere Möglichkeit ist Sanostol mit Eisen: Aber findet er auch nicht so prickelnd. Weiß zufällig jemand was es da noch für Möglichkeiten gibt? Früher (also wo ich noch klein war) gabs da immer diesen Rotbäckchensaft (hieß der so). Jedenfalls wir brauchen irgendwas konzentriertes, sowas wie die Zentrum-Lutschgutti, dann ist das mit einem Mal erledigt.
    Was gibts denn da noch?

    Viele Grüße, und danke erstmal

    Nicol
     
  2. Florence

    Florence Hautärztin

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    AW: Eisenmangel bei 4-Jährigem

    Hallo Nicol,
    Ich würde, bevor ich Eisen gebe, doch erstmal schauen lassen, wie weit unten die Eisenspeicher wirklich sind - also einmal Blut abnehmen und Ferritin bestimmen lassen. Denn 1. schmecken Eisenpräparate, egal welches, für Kinder immer etwas eklig (leicht nach Blut) und 2. können alle Eisenpräparate mehr oder weniger Magen-Darm-Beschwerden hervorrufen. Ich würde es nur geben, wenn es wirklich nötig ist - und die von Dir beschriebenen Symptome passen zwar zum Eisenmangel, sie können aber auch andere Ursachen haben. Bei einem "vererbten" Eisenmangel sollte man auch mal schauen, ob er das Eisen aus der Nahrung überhaupt richtig aufnehmen kann - da kann nämlich auch eine Störung vorliegen, bei der dann alle möglichen Säfte, Tabletten & Co. gar nichts bringen.
    Und dann würde ich je nach Mangelzustand die Dosis der zusätzlichen Gabe festlegen - es gibt hochdosierte Brausetabletten, es gibt das Floradix Kräuterblut auch als Dragees und es gibt nach wie vor im Reformhaus Rotbäckchensaft.
    Liebe Grüße, Anke
     

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