Eingewöhnungszeit nach "Infans"

Dieses Thema im Forum "Erfahrungsaustausch" wurde erstellt von NeverTouchARunningSystem, 7. Juli 2006.

  1. NeverTouchARunningSystem

    NeverTouchARunningSystem Familienmitglied

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    Hallo,

    ein wenig baff bin ich, dass ich an einen Kindergarten geraten bin, der danach arbeitet.

    Die ersten Tage mit MUtter, langsam wird die Abwesenheitszeit der Mutter gesteigert, usw. .

    Aus unterschiedlichen Erfahrungswerten kann ich nur sagen, dass jener Weg der bessere und längerfristig sichere Weg ist, so dass Kinder sich im Kindergarten wohl fühlen.

    Anfangs musste ich mich durchsetzten und kam auf wenig Gegenliebe seitens der Erzieherinnen, die jenes eher so abtan, als ob sich Mutter nicht lösen kann. dabei lag jenem nie vor. Hinten rum wurde es auch oft belächelt seitens der Erzieher, die "Spinnerin". Einmal wurde ich damit quittiert, dass mein Kind nach vier Monaten sich total verweigert hatte, wieder in den Kindergarten zu gehen. Es bewegten das Kind keine 10 Pferde mehr in den Kindergarten und eine Eingewöhnungszeit auf jenes dann noch aufzusatteln, war nicht mehr möglich. Was übrig blieb, war ein traumatisiertes Kind, was sich in einer homogenen Gruppe nicht einfand und systematisch ausgegliedert wurde. Soziale Kontakte konnten nur ausgelebt werden, wenn jener Trupp an Kindern nicht anwesend war. Ansonsten wurde alleine gespielt.

    Da war klar, dass ohne wenn und aber gewechselt wird, der Kindergarten wird verlassen. Im nächsten Kindergarten fand das Kind schnell Anschluss an Kinder und bewies, dass es Freundschaften schliessen kann, nur zu den Erziehern war sie zurück haltend. da hatte sich aber auch kaum einer drum bemüht, sie lief nebenbei, wurde ab und an an der Hand genommen und wenn Mutter ausser Sicht war, dann kümmerte man sich nicht so sonderlich um sie, sie war ja integriert, nur nachdem eine so lange Zeit um war und man seitens der Erzieher nie ein Entwicklungsgespräch bekam, musste man zwischen Tür und Angel anfragen, wie sich das KInd entwickelt hat. Jetzt in den letzten Tagen bekomme ich sehr viel erzählt, was gewesen war. Während des Besuches bekam ich auch eine Berichterstattung von der Kleinen, jedoch bis auf den sozialen Kontakt zu Freunden sprang nicht sehr viel rum. Gut, das KInd hatte vieles kennen gelernt und ist happy gewesen, jedoch habe ich auch sehr schnell gemerkt, dass sie in Rivalität zu einem Kind stand und jenes so nebenbei abbekam. Hier hätten die Erzieher es bemerken müssen und die Co-Erzieherin hat es wohl bemerkt, aber sie ist nicht der Chefe im Ring. Jenes war öfters so.

    Letztendlich, wenn ich bedenke, wie schwer ich mich mit einem Wechsel getan hatte, so war es das beste, was ich jemals gemacht hatte. Mag jetzt ein wenig traurig klingen, aber es ist verdammt sachlich geschrieben. Es bestätigt nur, was ich immer für richtig erachtet hatte und welche eine Odysee erspart geblieben worden wäre. Leider arbeiten zu wenige Einrichtungen nach jenem Prinzip. Für Krippenkinder wird es eher gemacht, aber doch nicht bei einem Kindergartenkind, gleicgültig wie alt es ist. Nur im neuen Kindergarten ist es die Leitlinie und wehe man macht als Eltern nicht mit :hahaha: .

    Letztendlich kann ich vielen Einrichtungen ein mittelmäßiges Zeugnis ausstellen, wenn nicht sogar ab und an ein ausreichendes Zeugnis. Ziemlich vieles hat sich gegenüber früher verändert, was ich gut fand. Ganzheitliche Erziehung von Anfang an und somit hat sich letztendlich der klassische Vorschulunterricht erübrigt, was dennoch viele Einrichtungen als Angebot beibehalten hatten. Jenes hängt davon ab, was wiederrum Eltern als wichtig erachten. Den perfekten Kindergarten gibt es nicht, jenes weiß ich zweifels ohne, alleine schon dadruch, welche Erfahrungwerte ich gesammelt hatte. Nur irgendwo sollten sich die Dinge ergänzen und zusammen passen. Eltern, Kinder und EInrichtung können konform laufen, jenes geht und mir hat es gezeigt, dass jenes doch möglich ist.

    Ich bin happy und letztendlich glücklich, dass die Kleine es nun zum guten Schluss doch gut angetroffen hat. Der Rest ist eben halt stinknormaler Kindergartenalltag und den wird man überall haben, aber es benötigt nur einer kleinen Änderung und dann passt dat schon.

    :winke: ,

    Claudia
     
  2. Trixi

    Trixi Seelenfänger

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    AW: Eingewöhnungszeit nach "Infans"

    Na dann wünsch ich dir ein weiterhin fröhliches, glückliches KIGA-Kind!!!
     

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