Desensibilisierung bei Kindern

Dieses Thema im Forum "Kinderkrankenpflege" wurde erstellt von Helga, 26. März 2012.

  1. Helga

    Helga Frau G-Punkt

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    Guten Abend ins Forum,

    Louisa hat nun bereits im vierten Jahr starke allergische Symptome. Ein Allergietest vor 2 Jahren ergab, dass sie gegen jegliche Frühblüher allergisch ist. Dieses Jahr scheint es aber besonders schlimm zu sein. Ihre Augen sind knallrot, die Nase dicht und Husten hat sich nun auch dazu gesellt. Als wir am vergangenen Donnerstag wegen der U11 beim KiA waren habe ich natürlich auch darauf angesprochen. Er meinte, dass eine Desensi im Kindesalter sehr erfolgversprechend ist. Und nun stellt sich die Frage, ist es wirklich so ?? Hat eine/r von Euch schon Erfahrung mit Desensi bei Kindern ? Ich bin ehrlich, ich habe da ein wenig Angst vor, da es ja auch hier und da zu allergischen Schocks unter der Desensi kommt. Andererseits, wenn ich sehe, wie sehr sie die Symptome belasten, komme ich sehr ins Grübeln, ob wir das nicht doch mal angehen sollten ! Momentan bekommt sie abend Cetirizin, Augentropfen und Nasenspray. Zusätzlich bekommt sie tagsüber Konjunktiva Globulis für die angegriffenen Augen.

    Könnt ihr mir was dazu sagen ??

    Danke und liebe Grüße
    Helga
     
  2. Silvia

    Silvia Showtalent

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    AW: Desensibilisierung bei Kindern

    Ich bin als Kind desensiblisiert worden. Das ist zwar schon so 10 Jährchen :heilisch: her, aber ich hab heute mit Pollen nur noch sehr gemässigt Probleme :winke:
     
  3. Pila

    Pila Familienmitglied

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    AW: Desensibilisierung bei Kindern

    Der Hautarzt wollte meine damals 14 jährige Tochter auch desensibilisieren. Wir hatte schon das Rezept und waren noch zufällig beim Kinderarzt.
    Ich habe ihm das dann erzählt, und er meinte, er würde das bei seiner Tochter nicht machen. Es würde das bei Kinder gar nicht machen.
    Ich muß aber auch sagen, dass es bei meiner Tochter mittlerweile von allein besser geworden ist.
    Lg Annette
     
  4. ela

    ela Süße

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    AW: Desensibilisierung bei Kindern

    :winke:

    watn Mist...

    ich würde, nach meinen Erfahrungen aus der Praxis, nie und nimmer mein Kind desensibilisieren lassen!
    Wie Du weißt hat Maxi ja auch im Pubialter mit der Frühblüherallergie angefangen. Im 1. Jahr "nur" mit Augen und Nasen tränen, im 2. Jahr mit Husten. Das hat mich dann auch erst auf den Plan gebracht. Husten kann ja leider sehr schnell zum allergischen Asthma führen wenn er unbehandelt bleibt...

    Maxi hat wurde jetzt 2 Jahre vom Homöopathen mit Eigenblut und in Akutzeiten mit Globulis behandelt. Immer nur in der Akutphase, bzw. kurze Zeit vorher schon.
    Jetzt, im 3. Jahr, hat er bisher keinerlei Symptome mehr. Letztes Jahr war es auch schon deutlich besser.

    Vielleicht eine Option?

    :winke: Ela
     
  5. Ignatia

    Ignatia die mit dem Efeu tanzt

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    AW: Desensibilisierung bei Kindern

    Wir haben, nach Absprache mit 2 Ärzten, sogar sehr früh, im Alter von 5 Jahren bei Nico begonnen.

    Er hat starkes allerg Asthma was uns eine Zeitlang auch regelmässig KH Aufenthalte brachte.

    Das war eine Situation die fürs Kind absolut nicht tragbar war. Er wollte sogar nicht mehr raus spielen gehen :(

    Wir sind nun im 2. jahr und ich würde es immer wieder machen.

    Sandra
     
  6. Brigitte

    Brigitte Für mich reicht kein Titel

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    AW: Desensibilisierung bei Kindern

    Wir sind gerade im 2. Jahr mit Maxi zur Desensibilisierung. Er hat eh schon allergisches Asthma. Ich bin gespannt, wie es dieses Frühjahr wird, letztes Jahr war es schon besser. Gerade Kinder sprechen wohl gut darauf an. Ist halt ein langer Zeitraum über den das ganze geht...
     
  7. Steffi14

    Steffi14 Emotionsknödel

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    AW: Desensibilisierung bei Kindern

    Liebe Helga,

    Meine Tochter macht das jetzt seit 1 Jahr, denn auch bei ihr waren Symptome zu erkennen. Ich vertraue der Ärztin, die sagt, dass es Erfolg bringt. Hat es bei mir schließlich auch. Ich war stark hausstauballergisch, seit der Desi kaum noch.

    Beachte auch: Die Medikamente, die Deine Tochter jetzt nimmt, werden auf Dauer ganz arg müde machen und das ist und war auch ein Grund für mich, eine Möglichkeit zu nutzen, dass es anders wird.

    Es gibt keine Garantie, aber die eine Spritze im Monat ist es mir wert, dass ich es ausprobiere. Gerade, wenn Deine Tochter so stark allergisch reagiert würde ich darüber nachdenken. Am Anfang gehst Du vier Wochen lang jede Woche und dann drei Jahre lang nur noch einmal im Monat. Gute Besserung!
     
  8. AW: Desensibilisierung bei Kindern

    Ich bin auch allergisch auf Frühblüher und bei mir hat eine Desensibilisierung nichts gebracht. Meine Homöopathin hat mir dann geraten, auf Bio umzusteigen und Fleisch und Eier zu meiden. Das liegt bei mir daran, dass ich gegen Antibiotika allergisch bin und in konventionellem Fleisch und Eiern sehr viele Antibiotikareste zu finden sind, die (bei mir) mitverantwortlich für den Heuschnupfen sind.

    Ich habs ja erst nicht geglaubt und es aber befolgt. Nach drei Jahren Vegetarismus war ich symptomfrei. Dann hab ich meinen Mann kennengelernt und wieder angefangen, Fleisch zu essen. Mit dem zunehmenden Fleischverzehr kam der Heuschnupfen wieder (Hasel/Erle/Birke) bis ich vorletztes Jahr einen Asthmaanfall hatte. Seitdem habe ich Fleisch fast ganz von der Karte gestrichen, nur ab und zu gönn ich mir Biofleisch. In diesem Jahr hatte ich noch nichts, nur ab und zu ein Hatschi, wenn die Pollen arg fliegen.

    Ich wollte nur sagen, dass ich noch mal homöopathisch draufschauen lassen würde, so unterschiedlich wie Menschen sind, sind auch die Behandlungsmöglichkeiten.

    Dieses Jahr ist ein Mastjahr hab ich gehört, deshalb kann es bei Louisa besonders schlimm sein.

    Alles Gute für Louisa,

    Katja
     

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