bockphase (etwas lang)

Dieses Thema im Forum "Erfahrungsaustausch" wurde erstellt von mandy111, 7. April 2006.

  1. Hallo schnulli´s.

    Ich hätte gerne mal eure erfahrungen oder Tipp´s.

    Max ist jetzt 19 monate alt und im Moment in einer richtigen Bock-Trotzphase.
    Das ganze spielt sich so ab: Wenn er das nicht bekommt, was er will oder wir nicht das machen was er will wird gebockt.
    Z.b. wir wollen auf den spielplatz gehen oder spazieren, dann sage ich:" komm wir wollen uns anziehen und raus gehen........"

    Dann schreit er "nein" (das kann er schon gut sagen) und schmeißt sich auf den Boden und schreit oder er strampelt heftigst mit den füßen.
    Heute vormittag zum beispiel waren wir auf dem Spielplatz, irgendwann hatte er dann keine Lust mehr und hat sich auf den Heimweg gemacht. Ich bin natürlich hinterher gegangen. Auf dem Parkplatz vor unserem Haus hatte er dannkeine Lust mehr zu laufen, da wollte ich ihn auf den Arm nehmen. Das wollte er nicht und schmiß sich hin und hat geschrien.

    Ich habe es dann doch geschafft ihn hochzunehmen und wollte weitergehen.
    Leute der hat gestrampelt ich konnte ihn kaum halten.
    Wenn ich ihn runtergelassen habe wollte er immer woanders lang laufen, nur nicht dalang wo wir hin wollten (es war zeit für´s Mittagessen) sonst hätte ich ihn laufen lassen. Aber es geht nun mal nicht immer nach seiner Nase.
    Also hab ich ihn wieder hoch genommen und nach Hause getragen. Ich war fix und alle als wir da waren. Max hat nur geschrien und gestrampelt.
    Das macht er auch oft zu hause.

    Ich weiß nicht mehr wie ich damit umgehen soll. Er fängt auch einfach mal ohne Grund an zu stampeln und zu schreien, wenn ihm dann jemand zu nahe kommt, kann es sein das er eine gebatscht kriegt.

    Was kann ich machen. Habt ihr Erfahrungen oder Tipps, ich bin euch schon jetzt dankbar für jede Antwort.
     
  2. Tanja1980

    Tanja1980 Familienmitglied

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    AW: bockphase (etwas lang)

    Also mein Zwerg (jetzt dann 20 Monate) hat momentan auch so eine Phase. Man sollte es nicht glauben, so "klein" sie auch sind, den eigenen Kopf haben sie doch.

    Ich finde aber dass man nicht immer nachgeben sollte. Hat mit Konsequenz zu tun, da ich der Meinung bin dass die Kinder dies schnell raus haben und einem dann ständig auf der Nase rum tanzen. Ich denke es kommt ganz auf die Situation an ob man sich dem "Konflikt" stellt oder ob man einfach handelt und dem Kind in dem Moment zeigt "wer das sagen" hat. (hört sich jetzt sehr autoritär an, was ich ansich nicht bin, also nicht falsch verstehen)

    Also ich komme bei Bastian oft weiter wenn ich ihm erkläre warum es gerade nicht nach seinem Kopf gehen kann. Manchmal lass ich ihn aber auch trotzen weil ich finde dass auch dies eine wichtige Erfahrung ist die Kinder machen müssen; zumal mal die Zwerge ja noch schnell abgelenkt bekommt :)

    Das musst du in meinen Augen immer von Situation zu Situation entscheiden ob du den Trotzkopf gerade zulassen willst oder nicht.
     
  3. AW: bockphase (etwas lang)

    danke für deine antwort.
    Mein problem ist auch daß er so einer bocksituation gar nicht mit sich reden läßt.
    ich versuche es dann immer hinterher zu erklären aber ob das ankommt weiß ich nicht.
     
  4. talnadjöfull

    talnadjöfull Bücherwurm

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    AW: bockphase (etwas lang)

    Der Zorn durfte bei uns schon raus. Ihren "Willen durchsetzen" kann sie damit allerdings nicht. Ich habe aber kein Problem damit dass sie mir zeigt dass ihr mein Wille gerade überhaupt nicht gefällt. Ist auch ihr gutes Recht eine andere Meinung zu haben als ich. Bedeutet ja nicht dass grundsätzlich ihre Ansicht Anwendung findet.

    Heißt aber nicht dass es immer nach "meiner Nase" gehen muss. Wo es möglich ist wird Zeit mitgenommen und auch auf ihre Vorstellungen eingegangen. Ein normaler Spaziergang kann durchaus dahin gehen wo sie gerade lang will. Beim Einkaufen gibts viele Regale zu besichtigen. Es muss ja auch nicht immer alles nur von Mama entschieden werden und Kind hat zu spuren.

    Kommt sehr auf die Situation an, ein Zornanfall ging bei uns allerdings immer recht schnell vorbei.

    Ich erkläre ihr auch was warum so ist, auch wenn man in einer Trotzreaktion meint es kommt nicht durch. Es kommt schon an und kann vom Kind für spätere Situationen verwertet werden.
     

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