BISS-Prävention

Dieses Thema im Forum "Bittebitte mitmachen !" wurde erstellt von Cedric04, 26. Oktober 2007.

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Was haltet ihr von BISS-Prävention (Hunde) im Kindergarten/Schule?

  1. Ja, ich finde es sinnvoll

    83,3%
  2. Nein, ich finde es nicht gut.

    16,7%
  3. Ist mir egal

    0 Stimme(n)
    0,0%
  1. Cedric04

    Cedric04 schneller Brüter

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    Hallo, :winke:

    ich hätte hier eine für mich wichtige Frage, denn ich bin heute einer Frau begegnet, die folgendes macht:

    Sie geht mit Hunden (siehe folgender Link unter BISS-Prävention: http://www.tierehelfenheilen.de/) in Kindergärten und Schulen. Kleinkinder sollten auch lernen wie man in diversesten Situationen mit Hunden umgeht.

    Ich fände es sehr gut, und werde es auch in der nächsten Elternbeiratsitzung vorschlagen, aber ich bin neugierig, was ihr davon halten würdet?

    Danke vielmals für Eure Antworten.
     
  2. Katzenkind

    Katzenkind Gehört zum Inventar

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    AW: BISS-Prävention

    halte ich nicht viel von, da Rene eine Heidenangst vor Hunden hat und ich auch phasenweise

    die Tochter einer Bekannten von mir wurde auch von einem Hund in den Arm gebissen, der laut den Besitzern "gar nichts" macht, dabei ist sie nur am Hund vorbeigegangen um sich ein Stück Kuchen zu holen und der Hund war auch nur zu Besuch da, also nicht auf seinem "Privat" Grundstück

    wenn Besitzer mir sagen, das der Hund nichts machen solle, frage ich mich immer, ob der Hund das auch weiß :umfall:

    wir machen meistens eine großen Bogen um Hunden, Rene bekommt nur die Heulerei und will dann gleich nach Hause
     
  3. Cedric04

    Cedric04 schneller Brüter

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    AW: BISS-Prävention

    Allerdings, Katrin, sehe ich das so, daß viele Hundehalter die Hunde nicht richtig erziehen und dann meinen, der Hund tut nichts.

    Ich bin auch 2 Mal als Kind gebissen worden, habe aber keine Angst mehr vor Hunden.
    Diese hier waren recht agressiv und ich habe den Fehler gemacht wegzulaufen. Das soll man nicht.
    Hätte ich das gewusst, (was übrigens in dieser Prävention auch erklärt wird) dann wäre ich nicht gebissen worden. Und ich glaube auch nicht jedem Hundehalter wenn er sagt, der ist ganz lieb. Es sei denn, im Tierheim. Die kennen die Hunde haargenau. Ich bin mit mindestens 10 verschiedenen Hunden spazieren gegangen, sie waren alle sehr lieb. Und bin mir sicher, daß die nicht beißen.
    Aber die Frage, was tun die Kinder denn, wenn ein Streuner auf sie zukommt? Wenn sie weglaufen werden sie ganz sicher gebissen. Die Kinder wissen ja nicht daß es eigentlich richtig wäre stehen zu bleiben usw.... Es ist wichtig, daß Kinder wissen, nicht auf einen streunenden Hund zuzugehen, weil sie Tollwut haben könnten usw....
    Es geht nicht darum ob man Hunde mag oder nicht, Angst hat oder nicht, sondern einfach daß man lernt, wie man reagiert wenn man in diese Situation kommt.
    Hast du den Link gelesen? Da steht alles drin.
     
  4. Cedric04

    Cedric04 schneller Brüter

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    AW: BISS-Prävention

    Hier nochmal die Punkte aus dem Link, die die Biss-Prävention enthalten, und genau die fetten Punkte müssten dann Euch interessieren:


    WIE funktioniert überhaupt die Hundesprache ?

    •WIE streichel ich einen Hund ?
    WAS tun wenn ein Hund auf mich zu kommt ?
    Mein Kind besucht jemanden der einen Hund hat
    •Der richtige Umgang mit fremden Hunden
    •Der richtige Umgang mit bekannten Hunden
    •Der richtige Umgang mit dem eigenen Hund
    •Hunde und Kinder, WAS ist zu beachten ?
    •Jogger und Radfahrer
    Hunde und ihr Revier
    •Typisch gefährliche Situationen
     
  5. Cedric04

    Cedric04 schneller Brüter

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    AW: BISS-Prävention

    Das Ziel soll dabei sein :

    •Dem Kind eine korrekte Kontaktaufnahme und das richtige Verhalten gegenüber einem Hund zu zeigen

    •Kenntnisse über Hunde und deren Eigenheiten zu vermitteln

    Das Verhalten im Falle von Bedrohung oder Aggression durch einen Hund zu lehren


    Angstfreie Begegnungen Mensch und Hund !
     
  6. Safiyya

    Safiyya Gehört zum Inventar

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    AW: BISS-Prävention

    Hm.....angeklickt habe ich noch nichts, weil ich nicht weiß, wie ich es halten soll. Einerseite doch ganz gut aber trozdem habe ich da gemischte Gefühle dabei. Sarah hat keine Angst vor Hunden und ich möchte aber das sie den Respekt gegenüber ihnen lernt.
    Meine Mutter hat ein kleiner Hund, mit dem Sarah auch gerne mal spielt. Aber sie soll lernen, das es da auch Grenzen gibt und das ein Hund auch seine Ruhe möchte. Und eigendlich soll sich das Spielen meiner Meinung nach sich nur darauf begrenzen ihn mal an der Leine zu halten und zu Streicheln. Mehr finde ich nicht gut.
    Und Sarah weiß mitlerweile das nicht nicht gleich zu jedem Hund gehen soll.

    Irgendwie liegt es ja in der Netur des Menschen wegzurennen, wenn man Angst hat. Ich hätte da als Erwachsener Probleme einfach mal so vor einem knurrenden und zähneflechtenden Hund stehen zu bleiben. Und wie wird man das einem Kind näher bringen? Der Kopf sagt einem, dass man bei Gefahr weglaufen soll.
    Und dann heißt es ja auch immer, dass ein Hund merkt, wenn man Angst hat und er dann darauf mit (mehr) Agression reagiert.

    Ganz ehrlich. Auch wenn es viele Menschen gibt die sich vielleicht mehr als die hälfte ihres Lebens beruflich und privat mit Hunden beschäftigt haben, wird man nie wissen können wie ein Hund wirklich regieren kann bzw wird.
    Ein Hund braucht nur mal Schmerzen haben, was der Mensch nicht gleich merkt und reagiert dann agressiv, obwohl er vielleicht 6 Jahre der liebste zu zutraulichste ist.

    Ich habe absolut nichts gegen Hunde. Nur ich finde man darf nie vergessen dass es Tiere sind und keine Menschen. Aber dennoch sind sie Lebewesen.
     
  7. AW: BISS-Prävention

    ich finde die Biss-Prävention SUPER!

    GERADE für Kinder (und deren Eltern), die Angst vor Hunden haben, was ja im Allgemeinen eigentlich grundlos ist.

    Und auch wenn der Fluchtinstinkt bei einem knurrenden Hund geweckt wird, sollte einem der KOPF (also der Verstand) doch eigentlich sagen, dass sich eine andere Lösung finden muss, weil der Hund, da auf 4 Beinen unterwegs, garantiert schneller ist als man selbst.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass eigentlich NUR Kinder, die selbst mit einem Hund aufwachsen auch mit Hunden einigermaßen umgehen können. Kinder, die ohne Hunde oder ganz ohne Tiere aufwachsen sind entweder viel zu stürmisch und "überfallen" alles, was vier Beine hat ;) oder reagieren übertrieben vorsichtig bis z.T. panisch.

    Aufklärung hat noch keinem geschadet :).

    LG
     

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