Beikosteinführung+Trinkmenge an Milch (auch @ Ute!)

Dieses Thema im Forum "Rund um Babys Ernährung" wurde erstellt von PünktchenFabian, 15. Dezember 2004.

  1. Hallo allerseits,

    einige von Euch kennen uns noch von meiner Frage vor einigen Wochen bezüglich des Nichttrinkens der Sojanahrung bei Kuhmilchunverträglichkeit.

    Mittlerweile hat unser Sohn Fabian (* am 17.05.2004 mit Down-Syndrom) am 16.11.2004 seine Herz-OP mit Bravour hinter sich gebracht. Seit letzter Woche sind wir wieder zu Hause. Fabian trinkt seit der OP im Vergleich zu vorher sehr gut, d.h. er trinkt 5 x pro Tag ca. 170-200 ml Humana SL.

    Auf Anraten unseres Kinderarztes habe ich nun mit der Einführung von Beikosten angefangen. Klassischer Weise habe ich mit Karotten angefangen, was bereits nach 2 Tagen zu köttelartigem Stuhlgang bei Fabian geführt hat. Nach erneutem Studium Deiner Seite, Ute, bin ich dann auf Pastinaken umgestiegen. Diese wurden stuhlgangsmäßig besser vertragen. Fabian machte beim Füttern den Mund bereitwillig auf und mit dem Schlucken klappte es auch ganz prima. Er weinte jedoch die ersten 2-3 Tage ziemlich beim Füttern, was sich jedoch jetzt gelegt hat. Es gelang mir jedoch nicht allzu gut, die Mengen an Gemüse zu steigern. Unser Kinderarzt hat mir nun gestern - entgegen dem was man sonst so liest - empfohlen, Fabian gleich ein Menü anzubieten. Daraufhin habe ich gestern Pastinakten mit Bio-Pute und heute Pastinaken+Broccoli+Bio-Pute gefüttert. Gestern hatten wir es auf ca. 6 TL geschafft und heute hat Fabian bereits 9 TL zu Mittag gelöffelt.

    Nun mein Problem: Wieviel sollte Fabian nach dem Zufüttern noch an Milch anläßlich derselben Mahlzeit trinken. Ich habe hierzu leider noch keinerlei Mengenangaben gefunden. Heute hat er nach den 9 TL noch 110 ml Milch getrunken und gestern bei 6 TL noch ca. 160 ml Milch.

    Ist das o.k.? Ich habe selbst das Gefühl, daß ich zu arg an irgendwelchen Mengenangaben klammere. Das kommt daher, weil Fabian früher aufgrund des Herzfehlers nie gut getrunken hat. Soll ich gar nicht mehr auf die Trinkmenge achten und ihn einfach soviel trinken lassen, bis er keine Lust mehr hat?

    Vielleicht hat ja jemand von Euch einige Tipps für mich.



    Lieben Dank im voraus,

    Martina
     
  2. Ute

    Ute mit Engeln unterwegs ....
    Moderatorin

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    LIebe Martina,

    es freut mich sehr dass ihr die OP soo gut überstanden habt und Fabian das Essen jetzt für sich entdeckt hat :prima:.

    Dein Problem hast du sehr gut erkannt ;-) ja, auch mein Rat bleibe locker und füttere einfach nach Bedarf. Das kann ein Tag mehr, den anderen Tag weniger sein. Da Fabian jetzt viel lieber seine Flasche trinkt, auch dank der OP mehr Energie zum Trinken hat, wird er sich holen was er braucht.

    Ob du Gemüse pur oder als Menü gibst spielt bei den kleinen Portionen keine Rolle. Ich würde das nehmen wobei er am meisten Appetit zeigt. Und hartnäckig auch immer noch ein Löffelchen mehr nachschieben.

    Liebe Grüße
    Ute
     
  3. AW: Beikosteinführung+Trinkmenge an Milch (auch @ Ute!)

    Hallo Ute,

    danke für Deine Nachricht, die ich leider erst heute gelesen habe (habe - aus welchen Gründen auch immer - keine Benachrichtigung bekommen).

    Fabian ist mit jedem Tag etwas mehr vom Löffel. Heute mittag hat er bereits 90 g geschafft (Mais mit Kartoffelpüree und Pute) und dann noch 70 ml Humana SL getrunken. Dafür hat er am 16.00 Uhr mit Mühe und Not 120 ml und um 20.00 Uhr nur 100 ml getrunken. Liegt das vielleicht daran, daß die Beikost mehr satt macht als Milch. Alles in allem fällt mir auf, daß er seine Flasche auch nicht mehr so zügig und gerne trinkt wie im Krankenhaus. Er zickt wieder rum, kaut auf dem Schnulli und schiebt dieses mit der Zunge aus dem Mund. Ich probiere dann immer, ihm eine bestimmte Mindestmenge zu füttern, was zum einen zeitintensiv und zum anderen nervenaufreibend ist. Eigentlich sollte ich ihn vollkommen so trinken lassen, wie er will, da hast Du schon recht. Aber irgendwie kann ich noch nicht so recht aus meiner Haut.

    Sollte ich vielleicht auch mal abends oder am Nachmittag einen Brei von Humana SL probieren, was meinst Du? Oder würdest Du zunächst bei einer Löffelmahlzeit bleiben?

    Fabian ist jetzt 7 Monate alt und trinkt bzw. ißt folgendes:

    7.30 Uhr: 160-180 ml Humana SL
    11.30 Uhr: Beikost-Menü in wechselnder Menge + 70-100 ml Humana SL
    15.30 Uhr: 160-180 ml Humana SL
    19.30 Uhr: 160-180 ml Humana SL
    23.30 Uhr: 160 -180 ml Humana SL

    Ich weiß, die Trinkmengen schwanken ziemlich. An guten Tagen schaffen wir eine pure Milchmenge (zusammen mit der Beikost in g) von 800-850 ml. Hinzu kommen 100-130 ml Tee. Für Fabians Verhältnisse finde ich das schon recht gut. Die letzten beiden Tage war die Milchmenge um ca. 100 ml weniger.

    Sollte ich bei der Beikost (wie auf Deiner HP gelesen) ca. 3 Mahlzeiten mit Fleisch und den Rest nur mit Gemüse pro Woche einlegen?

    Fragen über Fragen!!!!!!!

    Für eine Beantwortung wäre ich trotzdem wie immer dankbar!!!!!

    Liebe weihnachtliche Grüße,

    Martina
     
  4. AW: Beikosteinführung+Trinkmenge an Milch (auch @ Ute!)

    Hallo Ute,

    fast hätte ich es vergessen:

    Fabian trinkt die Milchmahlzeiten ab und an auch mit mehr als 180 ml, dann aber bis maximal 200 ml. Wie gesagt, das schwankt bei ihm ziemlich stark je nach Tageslaune!!!!!!

    Liebe Grüße aus der Pfalz,

    Martina
     

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