Bedenkliches Plastik - Gefahr aus der Babyfläschchen

Dieses Thema im Forum "Ratgeber" wurde erstellt von Sweety, 10. Februar 2005.

  1. Bedenkliches Plastik - Gefahr aus dem Babyfläschchen

    Hallo,

    habe mal wieder einen Artikel gefunden, der mich bedenklich macht. Ich habe es mal kopiert, vielleicht interessiert es den Einen oder den Anderen (petri-apotheke-olching.de)

    Bedenkliches Plastik - Gefahr aus dem Baby-Fläschchen
    Ein Plastik-Zusatz kann offenbar die Reifung von Eizellen stören – das fanden amerikanische Forscher bei einem Unfall heraus

    Die Substanz Bisphenol A wird häufig Kunststoff-Verpackungen von Lebensmitteln – zum Beispiel Nuckelflaschen – beigesetzt. Bei der Reinigung von Plastikkisten, in denen Labormäuse gehalten wurden, löste sich die Substanz aus dem Kunststoff. Wie die Netzeitung vermeldet, zeigten die Tiere, die diesem Stoff nun unbeabsichtigt ausgesetzt waren, Erbgutschäden.
    Die Wissenschaftler berichten im Fachblatt „Current Biology“, dass ein alkalisches Reinigungsmittel aus dem Plastikmaterial die Substanz Bisphenol A herausgelöst hat. Dieser Stoff kommt unter anderem bei der Produktion von Nuckelflaschen, Beschichtungen von Konserven- und Getränkedosen sowie Plastikbehältern zum Einsatz. Zwar ist bekannt, dass die Verbindung ähnlich dem Hormon Östrogen wirkt. Ob und welche Mengen der Verbindung Plastikprodukte freisetzen dürfen, ist jedoch umstritten.

    Bei den Labormäusen zeigte sich, dass ihre Eizellen häufig eine abnorme Zahl von Chromosomen aufwiesen. Das deutet auf Störungen der Zellteilung hin. Derartige Anomalien können bei Menschen zu Geburtsdefekten und Behinderungen wie etwa dem Down-Syndrom führen. Da die Versuchstiere nach der Käfigreinigung verhältnismäßig hohen Mengen der Verbindung ausgesetzt waren, führten die Forscher weitere Versuche mit geringen Mengen Bisphenol A durch. Schon geringe Konzentrationen hatten eine schädigende Wirkung.

    „Wir wissen nicht, welche Effekte, wenn überhaupt, derart niedrige Mengen auf Menschen haben könnten“, erläutert Forscherin Patricia Hunt. Eine deutsche Studie habe jedoch gezeigt, dass Schwangere ähnlichen Dosen ausgesetzt seien. „In jedem Fall sollte dies ausreichend Grund für weitere, ausführlichere Studien sein.“



    Petri-Apotheke Werner Raith Jeisstr.3 82140 Olching / Neu-Esting
    Tel. 08142-489025 Fax 08124-40323

    Liebe Grüße

    Doris
     
    #1 Sweety, 10. Februar 2005
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10. Februar 2005
  2. Ute

    Ute mit Engeln unterwegs ....
    Moderatorin

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  3. AW: Bedenkliches Plastik - Gefahr aus der Babyfläschchen

    Danke Ute,
    werde nächstes Mal auf's Datum kucken.
    Aber gut dass ich zumindest richtige Informationen habe. :prima:

    Tschüssi,

    Doris
     

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