auch @ Petra, was kann das bedeuten???

Dieses Thema im Forum "Schlafprobleme" wurde erstellt von sanna, 11. Juli 2003.

  1. Hallo zusammen,

    über unsere nächtliche Ruhe ist mit einem mal viel Sturm hereingebrochen. Wir sind zum 1.6. umgezogen, Leon hat seine ersten 2 Zähnchen gekriegt und nachmittags statt Flasche einen OG-Brei. Seit der Zeit fing er an, mitten in der Nacht mit Schreien aufzuwachen. Teilweise krampfartig, wir konnten ih kaum halten. Ging bis zu 2 Stunden mit herzzerreißendem Weinen, bis iregendwann wie unter starkem Druck ein Pups oder auch mehrere aus ihm rausgeschossen kamen. Danach dauerte es natürlich, bis er wieder geschlafen hat. Inzwischen kriegt er nachmittags selbst angerührten Brei mit Reisflocken (nach Utes Rezept), abends nur noch glutenfreie Breie. Teilweise wurde es besser (er hat nicht mehr so gekrampft und ist schneller wieder eingeschlafen). Aber er hat nach wie vor diese Pupsprobleme und tut sich ausschließlich nachts super schwer damit (dann mal wieder erledigt er das im Schlaf).
    Wir wissen bald echt nicht mehr weiter...
    Wer kann helfen?
    Viele Grüße. Sanna
     
  2. Petra & Max

    Petra & Max Heisse Affäre

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    Hallo Sanna,

    wie alt ist denn Dein Sohn? (Oder habe ich das überlesen?)
     
  3. Hallo Petra,

    Leon kam am 18.11.2002 zur Welt. Sorry, habe ich ganz vergessen zu sagen. Muss das mal im Profil reinschreiben (hat aber irgendwie nicht funktioniert).

    Viele Grüße, Sanna
     
  4. Hallo Sanna,

    geb mir bitte einen genauen Essensplan mit Essensmengen, was wird gegessen, Uhrzeiten.

    Ebenso einen Schlafplan mit Uhrzeiten und Schlafensdauer.

    Danke
    Petra
     
  5. Hallo Petra,

    unser Essens- und Schlafplan sieht folgendermaßen aus:
    Start zwischen 7.30 und 9 Uhr (je nachdem, wie viele Unterbrechungen in der Nacht waren und wie lange diese waren) mit 230 ml 2er-Milumil.
    In letzter Zeit kein Schlaf mehr am Vormittag (vorher max. 30-45 Min.). Zwischen 12 und 13 Uhr "Mittagessen" mit Hipp Brei 190-220g (2-3mal die Woche mit Fleisch) angereichert mit Sonnenblumenöl.
    Anschließend 1,5 bis 2 Stunden Schlaf.
    Gegen 16 Uhr ein Obstbrei mit Reisflocken und 1 TL Öl (Utes Rezept).
    Bis zur Abendmahlzeit entweder gar kein Schlaf oder ein 30-40 Min. Schlummer.
    Gegen 19 Uhr glutenfreier Abendbrei aus Reis- oder Hirseflocken (6,5 EL) mit 230 ml 2er-Milumil, 5-5 TL Obst und 1TL Sonnenblumenöl.
    Ach so zwischen allen Mahlzeiten versuche ich ihm Wasser oder Tee zu geben. Das gelingt mal besser, mal schlechter.
    Je nachdem, ob er in der letzten Phase geschlafen hat oder nicht, packt er es noch bis 20 Uhr (hat er geschlafen, kommt es aber auch vor, das er erst zwischen 21 und 21.30 Uhr einschläft).
    Eine Zeit lang ist er fast "pünktlich" 1 Stunde nach Schlafstart das erste Mal aufgewacht, aber auch relativ schnell wieder eingeschlafen. Die Schrei- und Krampfattacken (mit späterem Pupsen) starteten meist zwischen 1 und 3 Uhr in der Frühe, dann wacht er meist gegen 5/5.30 Uhr nochmal auf, schläft aber auch wieder schnell ein.

    Vielleicht weißt du ja Rat (sorry, ist ganz schön lang geworden).
    Viele Grüße, Sanna
     
  6. Hallo Sanna,

    hm, irgendwie zündet es bei mir noch nicht so richtig.

    Aber: ich denke das Pupsen kommt vom Schreien und nicht umgekehrt. Die Kinder schlucken oft Luft beim Schreien. Wie reagierst Du wenn er nachts schreiend aufwacht? Was hast Du schon alles ausprobiert um ihn schneller als innert zwei Stunden zu beruhigen?

    Was wäre denn Deine Vermutung, was hinter dem plötzlichen Aufwachen steckt? Tippst Du auf Blähungen? Hast Du schonmal ausprobiert ob er schlichtweg Hunger hat?

    Wie schläft Leon denn, alleine in seinem Zimmer? Bei euch? Wie sieht euer Schlafritual aus (auch unter tag)

    Was mich verblüfft, nach Deiner Beschreibung ist nicht wirklich ein Rhythmus erkennbar. Wechseln die Zeiten wirklich so stark? Seit wann macht er mal zwei und mal drei Schläfchen? Geht das schon länger so oder erst seit ein paar Tagen? Legst Du ihn nach Müdigkeitsanzeichen hin?

    Hat er gerade einen Wachstsums/Entwicklungsschub? Ist Dir da was aufgefallen?

    Viele Fragen ich weiß, aber ich versuch halt mal alles abzuklopfen, scheu Dich nicht davor, viele Infos zu geben, nur so kann man überhaupt aus der Ferne einen Rat wagen.

    Gruss
    Petra
     
  7. Hallo Petra,

    sorry, dass ich jetzt erst antworte, aber unser Internetzugang hat am Wochenende total gesponnen.

    Wenn Leon schreit, versuche ich ihn erst mal so zu beruhigen mit Schnuller und sanftem Schreicheln. Klappt das nicht, nehme ich ihn auf den Arm und schuckel ihn sanft (mit Popo tätscheln usw.). Selten (aber es kommt vor) macht er auch nochmal ein Bäuerchen. Hilft das alles nichts, biete ich ihm Tee an (den er aber i. d. R. verweigert). Fühlt sich die Windel schon sehr voll und schwer an, wechsel ich sie ihm (aber alles im Schlummerdunkel, wir haben lediglich so ein kleines Steckdosenlicht bei der Tür).
    Bislang habe ich tatsächlich immer auf Blähungen getippt (vor allem, weil er ja auch den Tee verweigert). Habe mich gescheut, ihm nachts nochmal Milch zu geben, wo er doch schon soo lange ohne nächtliche Mahlzeit zurechtgekommen (und auch nicht gerade schmächtig) ist. Nicht, dass er sich am Ende noch daran gewöhnt...
    Das mit dem Schlafritual ist leider so eine Sache, durch den Umzug völlig flöten gegangen. Vorher hatte Leon sein eigenes Zimmer, zum Einschlafen haben wir ihm eine CD mit Entspannungsmusik eingelegt (Dauer ca. 35 Min., aber er hat meist schon beim 3. Lied geschlafen). Da wir nun umgezogen und auch immer noch am Renovieren sind, schlafen Leon und ich derzeit im späteren Arbeitszimmer (er aber weierhin in seinem Bett). Der CD-Player wurde wieder vom Papa beschlagnahmt, der in den Abendstunden oft sein Fitnesstraining absolviert und dabei natürlich Musik hört.
    Aber das Einschlafen an sich (auch tagsüber) war auch noch nie ein Problem. Wir legen ihn nach Müdigkeitsanzeichen hin (ist bei ihm auch offensichtlich, gähnen und Augen reiben und Ohren kratzen). Tagsüber lege ich ihn hin und mache seine Spieluhr an (teilweise schließt er seine Augen schon beim Rübertragen, öffnet sie dann nochmal kurz beim ins Bett legen, kuschelt sich an sein Spuktuch und dreht sich auf die Seite).
    Abends erzähle ich ihm, was wir am Tag alles erlebt haben, in der Zeit wird er auch ganz ruhig und dann lege ich ihn hin.
    Das mit dem Rhythmus war jetzt eine Zeitlang absolut durcheinander, seit ca. 1 Woche schläft er aber vormittags gar nicht mehr, dafür aber nach dem Mittagessen 1,5 bis 2 Stunden. Abhängig vom Aufwachzeitpunkt packt er es bis zum Abendessen ohne weiteres Nickerchen (oder mit einem 30-Min.-Nickerchen).
    Einen Entwicklungsschub hat er auf alle Fälle. Wie schon erwähnt kamen Anfang Juni zum Umzug seine ersten zwei Zähnchen, danach startete er, sich rollend fortzubewegen und seit einer Woche robbt er auf Teufel komm raus durch die Wohnung.
    Die letzte Nacht war relativ ruhig (auch mal für mich gut)...
    Viele Grüße, Sanna
     
  8. Hallo Sanna,

    ich würde mal Flasche / Brust anbieten, nicht dass er doch Hunger hat. Kommt phasenweise vor, die Kinder lassen es dann auch wieder bleiben, wenn sie es nicht mehr brauchen, keine Sorge.

    Ansonsten tippe ich auch auf Schub, wahrscheinlich wird er auf Dauer mit 2 Tagschläfchen hinkommen und dann nachts wieder durchschlafen.

    Melde Dich wieder, wenn die Umzugs-Unruhe vorbei ist und er immer noch nicht zurecht kommt.

    Gruss
    Petra
     

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