Arzt und Hebammenvorsorge ?

Dieses Thema im Forum "Schwanger wer noch?" wurde erstellt von schnullerbacke, 14. Februar 2005.

  1. Hallo,
    wollte Euch mal um Eure Meinung bitten.
    Bei meiner letzten SS wurde ich ausschließlich von meiner Frauenärztin betreut.
    Eigendlich war es auch immer sehr schon das Baby im Monitor zu sehen.
    Diesmal bin ich am überlegen ob ich mich zum teil auch von einer sehhhhr lieben Hebamme betreuen lassen soll.
    Was meint Ihr?^
    vielleicht hat ja der eine oder andere schon in der Richtung Erfahrungen sammeln dürfen und kann mir berichten.

    Liebe kugelige Grüße
    Nicole
     
  2. AW: Arzt und Hebammenvorsorge ?

    Hallo

    Ich kann Dir eine Hebammenvorsorge nur empfehlen.

    Meine ersten 4 Schwangerschaften wurdeen ausschliesslich durch den FA betreut. Mein FA interessiert sich nur für das Baby, wie es der Mutter geht ist nebensächlich.

    In dieser SS hatte ich 2 US beim FA, der Rest hat alles die Hebi gemacht. Durschnittlich hatte ich jeden Monat eine Kontrolle. Meine Hebi würde mich sofort zum Arzt schicken, wenn etwas nicht stimmen würde. Es ist halt eine andere Art der Vorsorge. Die Hebi stützt sich nicht auf Ultraschall um das Wachstum und das Befinden des Babies zu beurteilen, aber noch auf "altbewährte" Methoden von Uterus abtasten, Bauchumfang messen, Herztone abhören usw. Blutunersuchungen macht sie ebenso wie der Arzt, also Toxoplasmose oder andere Infekte, Hämoglobin, Blutzucker. Blutdruck wird auch immer gemessen. Wenn die Mutter mal eine Beschwerde hat, gibt es bei ihr kein Medikament, sondern es wird zuerst mit natürlichen Mittel versucht die Beschwerden zu lindern. Meist funktionniert das auch.

    Klar, es ist kein Babyfernsehen, aber ich für mich habe festgestellt, dass diese ganze US-Messerei auch sehr verunsichern kann.

    Noch ein kleines Beispiel am Rande: ich hatte immer ganz starke Ischiasschmerzen, die mich sehr beeinträchtigt haben. Als ich meinem FA davon erzählte, meinte er "ist normal, gehört zur SS dazu".

    Meine Hebamme hingegen riet mir zur Fussreflexonenmassage bei einer anderen Hebamme, wenns nichts genützt hätte, hätte ich noch zum Manualtherapeut gehen können zum Einrenken. Da hatte ich sogar schon einen Termin, den ich wieder abgesagt hatte, da nach 3x Fussreflexzonenmassage die Beschwerden dauerhaft weg waren.

    Wenns nach meinem FA gegangen wäre, hätte ich jetzt noch Schmerzen. Wie gesagt, ihn interessiert nur der "Fötus" o-Ton.

    Liebe Grüsse und alles Gute bei Deiner Entscheidung.

    Rachel
     
  3. AW: Arzt und Hebammenvorsorge ?

    Hallo,
    ich mache die VUs zum Teilbei der Hebamme im Geburtshaus. Eigentlich wollte ich jetzt nur noch zu den großen US zu meiner FÄ gehen. Meine Ärztin ist auch supernett, aber mir gefällt einfach die Atmosspäre bei der Hebamme besser. Allein schon zeitlich: Bei meiner Ärztinmuss ich zuerst im Wartezimmer warten, Blut-/Urinuntersuchungen macht die Sprechstundenhilfe. Dann rein zur Ärztin, Gespräch, Untersuchung, nochmal längeres Gespräch. Hinterher habe ich oft Fragen doch nicht gestellt, weil ich so froh war, dass alles ok ist ;-)
    Im Geburtshaus liegt der Termin so,dass nur ich da bin. D.h. keine Wartezeit. Und diegesamte VU dauert auch schonmal 45 Minuten, weil man mit den Hebammen da einfach toll reden kann. Eben auch mehr über Psychisches und allgemeine Dinge (Namenswahl z.B. :))
    Ultraschall gibt's natürlich keinen, aber der fällt bei meiner Ärztin auch immer extrem kurz aus: Eben mal das Herz angucken und gut (Ist mir auch lieber so). Bei der Hebamme Herztöne anhören ist auch sehr schön ....

    Letztendlich liegt es aber wohl einfach an deinem Gefühl. wenn du dich bei einem Arzt sicherer fühlst, solltest du vielleicht bei deiner Ärztin bleiben.

    Kennst du die Hebamme denn auch schon persönlich oder wurde sie dir "nur" empfohlen??
     
  4. AW: Arzt und Hebammenvorsorge ?

    Hallo...

    Bei mir war es so: Ab dem vierten Monat habe ich im Wechsel meine Vorsorgetermine bei der FÄ und der Hebamme gehabt.

    Fand das klasse weil die Hebamme sich doch mehr Zeit für einen nimmt. Sie war immer für alle Fragen offen und jederzeit erreichbar. Habe sie dann auch als Wochenbett Hebamme genommen. Das war nachher ein richtig schönes Verhältnis zwischen uns allen. Hebamme, Mama, Papa und Baby. Freue mich heute noch wenn ich sie treffe und ein bißchen mit ir schnacken kann.

    So ein Verhältnis habe ich zu meiner Frauenärztin natürlich nicht.

    Gruß Dunja ;-)
     
  5. Nadine

    Nadine Tortenträumerin

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    AW: Arzt und Hebammenvorsorge ?

    Also ich kann Dir nur zur Hebammenvorsorge raten!!
    Ich fand es wesentlich angenehmer, wie Rachel schon schreibt, es geht auch um mich...
    es wird viel geredet...
    mir wird mehr geholfen als beim Arzt (Akkupunktur etc.),
    ich muß nicht warten, wir hatten häufig Hausbesuche, was ich vor allem in der zeit über dem Termin super fand... ich mußte alle 2 Tage und dann jeden tag zur VS, bei meinem dünnen nervenkostüm, (weil über der Zeit) hätte ich es grausam gefunden noch zum Arzt gehen zu müssen und dann noch bei dem Monster-Sommer!
    Dann doch lieber Hausbesuche!!! :jaja:
    ...ich hatte mit der zeit ein super-verhältnis zu meiner Hebamme :bussi: und habe mich riesig gefreut, Ihr von der erneuten Schwangerschaft zu berichten und ich freue mich die nächsten Monate wieder von Ihr betreut zu werden!!

    Ach ja nochwas: Die Fachkraft, was Schwangerschaft und Geburt angeht ist die Hebamme nicht der Frauenarzt!! :jaja:
    bsp: Die Hebamme darf OHNE einen Arzt das Kind zur Welt bringen, der Arzt darf das NICHT (außer im Notfall...aber da darf es jeder :) )

    Viel Erfolg für Deine Entscheidung... und tolles weiterkugeln...

    TSchüß :winke:
     
  6. Danielle

    Danielle allerweltbeste Wichtelfee und Opas Hosenscheisser

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    AW: Arzt und Hebammenvorsorge ?

    Ich bin auch bei einer Hebamme und fühle mich dort super betreut, sie hat einfach mehr Zeit als ein Arzt und kann sich so auch intensiver kümmern.


    Noch eine schöne Kugelzeit!
     
  7. nadja_r

    nadja_r Dauerschnullerer

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    AW: Arzt und Hebammenvorsorge ?

    Ich kann auch nur die Vorsorge bei der _Hebamme empfehlen.
    Bei meinem FA wird das generell so gemacht. Er hat im Haus eine sußer entte hebamme, und ab der 12. Woche schickt er jeden zu den VU´s dorthin, oder nach Wahl zu einer anderen -Hebamme, nur wer das ausrücklich nicht will, kann bei ihm alles machen.
    Bei uns ist es so, das ich nach dem Termin bei der Hebamme, nohcmal hoch zum Arzt gehe, und mir dort Blut abgenommen wird, und die Werte eingetagen werden. Wenn der Hebamme irgendetwas nicht gefällt, dann kann ich gleich im Anschluß zum Arzt noch gehen.
    Schon allein die Atmosphäre in der Hebammenpraxis ist viel viel gemütlicher, und ich fühle mich um einiges wohler. Eben weil ich dort auch wahrgenommen werde, und sich nicht nur alles ums Baby dreht.

    LG nadja
     
  8. AW: Arzt und Hebammenvorsorge ?

    Lieben Dank für Eure Erfahrungen,

    eigendlich habe ich mich schon enzschieden. Ich würde gern abwechselnd alle 8 Wochen zum Gyn und alle 8 Wo. zur Hebamme.
    Die Hebamme kenne ich schon von meiner ersten SS und die ist super lieb und seeeehr angenehm. Das gleiche kann ich aber auch von meiner Frauenärztin sagen. Also ich wäre in doppelt guten Händen aufgehoben.
    Es ist wirklich komisch es ist die zweite SS und ich fühle mich wie bei der ersten.
    Vielleicht hat es ja damit zu tun das die erste eine künstliche Befruchtung (ICSI) und somit eine RisikoSS war und diese nun eine auf den natürlich Weg entstandenden SS.
    Es ist so unglaublich über diesem Wege schwanger geworden zu sein das ich es manchmal noch gar nicht richtig glauben kann und muß es halt doch nochmal im Ultraschall sehen :) ! Aber der übernächste Termin wird dann der Hebammentermin und ich freue mich darauf.
    Hattet Ihr eigendlich Eure Kinder natürlich zur Welt gebracht oder war es auch mal ein Kaiserschnitt?
    Denn meine erste Geburt war leider ein Kaiserschnitt(Plazenta vor dem MM) und ich hoffe das dieser kleiner Krümmel nun über den natürlichen Wege zur Welt kommt.

    Nicole
     

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