Ängstlicher Hund

Dieses Thema im Forum "Hund - Katze - Maus" wurde erstellt von Sandra71, 6. März 2004.

  1. Hallo!

    Ich bin noch neu in dem Forum und durch meine Freundin auf Euch aufmerksam geworden.

    Mein Problem ist, dass ich einen ziemlich ängstlichen Hund habe.
    Sie ist eine Mischlingshündin, die jetzt im April 2 Jahre alt wird. Leider haben wir das Problem, dass sie, je älter sie wird, immer ängstlicher wird. Es ist z. B. unmöglich, mit ihr in der Stadt spazieren zu gehen. In einer Gegend die sie nicht kennt, ist sie ebenfalls sehr unsicher. Selbst im dunkeln hat unsere Hündin vor ihr entgegen kommenden Personen Angst.

    Weiß jemand einen Rat, wie ich ihr diese Angst nehmen kann? Es wäre schön, wenn Ihr mit Eure Tips mitteilen könntet.
     
  2. Bienski

    Bienski die Tante aus dem Busch

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    Hallo und herzlich willkommen bei uns!

    Also so richtig helfen kann ich Dir auch nicht, aber die Huendin von meinem Bruder ist ganz genau so. :jaja: Ganz schlimm ist es im dunkeln. Treppen steigt sie auch nicht - obwohl das wohl eher an der Artrose (oder wie man das schreibt :eek: ) liegt.
    Sie war die letzte im Wurf - vielleicht liegt es daran?!
    Vielleicht hat sie ja ein schlimmes Erlebnis gehabt?!?
    Tami kann Dir sicher besser helfen - ich wollte mich nur mal kurz 'einmischen' :-D

    :winke:
    Sabine
    :tippen:
     
  3. Hallo Sabine ! :)

    Vielen Dank für die liebe Antwort und die herzliche Aufnahme. Bin ja doch ein wenig aufgeregt und gespannt, ob ich hier nette Leute kennen lernen werde. Aber ich denke, eine nette Person ist es auf jeden Fall schon ! :D

    Ich habe keine Ahnung, ob unsere Hündin als letzte im Wurf geboren wurde. Danach habe ich gar nicht gefragt, als wir sie kauften. Aber bei ihr ist es auch so, dass sie keine Treppen steigt. Sie geht nur da hinauf, wo sie wirklich schon als Welpe raufgegangen ist. Sie kommt nicht einmal hinterher, wenn ich vorgehe (und sie folgt mir sonst auf Schritt und Tritt). Also mir wäre es nicht bewusst, dass sie vielleicht einmal irgend etwas erlebt haben könnte. Ich wüsste wirklich nichts ! Aber irgend etwas müssen wir da wirklich unternehmen, denn es wird echt immer schlimmer, je älter sie wird. :(
     
  4. AlexLiLa

    AlexLiLa Gehört zum Inventar

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    Ich sage das jetzt ohne Ahnung zu haben aber Tiere müßte man doch auch mit Bach-Blüten behandeln können oder?
    Da gibt es ja tolle Sahcen gegen Angst.

    lg Alex
     
  5. Ute

    Ute mit Engeln unterwegs ....
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    doch kann man :jaja: hunde reagieren sehr gut darauf
     
  6. Biggi

    Biggi Mozartkugel

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    Hallo Sandra!

    Erstmal herzlich Willkommen hier im Forum und viel Spaß beim mitschnullern :-o :-o .

    Ich habe vor ein paar Wochen mal folgenden Artikel über ängstliche Hunde gelesen vielleicht hilft dir der etwas:

    Mehr als 40% aller Hunde fürchten sich vor der Silvesterknallerei, mehr als 30 % aller Hunde fürchten sich vor Gewitterdonner, viele Hunde fürchten sich vor Kindergeschrei, oder vor Jahrmarktsgetöse.
    Wie wirkungsvoll und erfolgreich die ‚Methode innige Zuwendung" ist erleben wir immer wieder bei den Welpenkursen. Leider sind nachhaltige Wesensänderungen nur in frühester Jugend erfolgreich. Bei älteren Hunden ist eine Besserung - wenn überhaupt möglich - sehr, sehr langwierig. Jedoch der Besitzer eines nicht mehr jungen ängstlichen Hundes hat nur eine einzige Möglichkeit dem Hund zu helfen:

    Dem ängstlichen älteren Hund muss immer wieder viel positive und innige Zuwendung gewährt werden, in der Hoffnung es hilft. Schon kleine Besserungen wären ein großer Erfolg.

    Was kann beim Hund Angst auslösen!
    Für den Hund unbekannte Geräusche, andere Einflüsse auf seine Sinnesorgane oder unbekannte, neue Situationen können Angst auslösen. Einwirkungen aus der Entfernung oder alleine lassen des Hundes verstärken naturgemäß die Angst zusätzlich. Die Gewöhnung - die Erfahrung, dass nichts negatives passiert - die Unterstützung durch Hundehalter baut diese Angst ab.
    Es ist unbestritten, dass ein Hund der Angst zeigt, in keinem Fall allein gelassen werden darf. Er braucht unbedingt die Zuwendung und die Unterstützung vom vertrauten Hundehalter um seine Angst zu überwinden. Der Hund ist ein Rudeltier und kann in der Gruppe über seinen Hundehalter Stärke und Sicherheit gewinnen.


    Unsere Moderatorin Tami hat sicher noch ein paar Tips für dich auf Lager.

    Vielleicht konnte dieser Artikel dir aber schon ein wenig helfen. Ich denke du wirst viel, viel Geduld brauchen aber es klingt für mich schon logisch dass man bei einem älteren Hund die Angst nur durch sehr intensive Zuwendung abbauen kann.

    Viel Erfolg wünschen
     
  7. Hallo Biggi ! :)

    Das mit der Zuwendung hört sich schon plausibel an. Obwohl ich das eigentlich auch immer in dieser Richtung ausprobiere. Sie ist sowieso sehr auf mich bezogen, kann auch unheimlich schlecht alleine bleiben und folgt mir im Grunde auf Schritt und Tritt.

    In einem Welpenkurs waren wir auch (fast 1 Jahr lang), aber zu der Zeit war es mit der Angst ja auch noch nicht so schlimm. Sie hat zwar schon immer Angst vor fremden Hund gehabt (ist auch schon dreimal gebissen worden), aber halt nicht vor irgendwelchen Geräuschen, Menschen etc.

    Ich werde trotzdem versuchen, es mit Zuwendung zu einem Angstabbau kommen zu lassen. Auch werde ich immer wieder versuchen, sie in eine fremde Umgebung mitzunehmen. Das werden wir jetzt - wenn das Wetter endlich mal schöner werden sollte - noch verstärkt üben.

    Habe auch schon überlegt, doch noch einmal zu einem Hundeplatz zu gehen. Aber ob das die Lösung ist?!

    Auf jeden Fall vielen Dank für Deine Antwort !! Der Artikel regt auf jeden Fall zum nachdenken an.
     
  8. Hallo !

    Nochmal zu den Bachblüten.
    Kennt sich da vielleicht jemand mit aus (ich habe nämlich überhaupt keine Ahnung davon) und kann mir einen Tip diesbezüglich geben oder weiß, wo man sich darüber informieren kann?

    Ausprobieren könnte man es ja mal. Was einem Menschen hilft, kann einem Tier doch nicht schaden. Oder?!
     

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