Ab wann Fluortableten

Dieses Thema im Forum "Apotheke" wurde erstellt von Alex, 17. Juli 2002.

  1. Hallo, wir haben herausgefunden das unser Sohnemann auf die Vigantoletten mit mächtigen Bauchkrämpfen reagiert, deshalb haben wir sie auch schon ca. 4 Monate nicht mehr gegeben. Max ist jetzt 9,5 Monate alt. Ich bin auch viel mit ihm draussen. Sollten wir ihm jetzt schon andere Präparate wie Zymaflour geben oder sind die erst ab 1 Jahr? :)


    Lg Alex mit Maximilian 02.10.001
     
  2. clatamo

    clatamo Dauerschnullerer

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    ich hänge mich mal dran:

    fluortabletten - wahrscheinlich ein leidiges thema :)

    ich habe jetzt so viele verschiedene meinungen dazu gehört...
    mein kinderarzt sagt: geben - ist sinnvoll!
    mein zahnarzt sagt: nicht geben - er hätte in seiner praxis mehr kinder mit "über-fluoridierten" zähnen als solche mit mangel, besser sei: zähneputzen mit zahpasta (kindgerechter fuorgehalt), da das fluor von aussen eh besser wirken würde...

    und nu? :-? ich halte mich vorerst an den zahnarzt-rat, mich würden aber auch andere meinuneg interessieren...


    gruss
     
  3. hallo,

    ich habe bei meiner grossen 2 jahre lang vitamiD+fluor gegeben. kann auch sein dass vitaminD nur 1 jahr und danach nur fluorid, erschlägt mich nicht, ich kann mich nicht mehr so genau errinern :? auf jeden fall fluorid 2 jahre, mit dem arzt besprochen. danach war sie soweit mit fluoridzahnpasta die zähne zu putzen, ohne das zeug hinunter zu schlucken. sie hat mit fast 14 keine einzige karie und ganz schöne, gesunde zähne :jaja:

    ich finde es sinnlos mit zahnpasta früher anzufangen, die kinder können nicht gescheit die zähne putzen und das ist die voraussetzung für fluoridgabe durch zahnpasta - lange und gründlich genug putzen, damit fluorid auch wirkt. wenn die zahnpasta sowieso im magen landet, dann lieber in form von tabletten und die zähne nur mit wasser putzen :)

    utes link ist empfehlenswert zu lesen :)

    grüsse,
     
  4. Hallo,

    Etwas was ich zu dem Thema sehr interessant finde:

    In der Muttermilch liegt der Flouridanteil bei 0,01mg ( ich glaube mg). Angeblich, nach Aussage eines Arztes, würde sich dieser Gehalt auch nicht erhöhen, wenn die Mutter Flourid einnimmt.

    Deshalb hat dieser Arzt gefolgert, dass man lieber kein Flourid geben sollte (wie lange und ab wann usw. weiß ich nicht mehr ). Bzw. daraus kann man wohl folgern, dass es besser ist, Flourid erst dann zu geben, wenn man anfängt Beikost und Wasser zuzufüttern. Dies würde dann auch der Empfehlung der Zahnärzte entsprechen, die ersten 6 Monate keine Flouridtabletten zu geben. Ob es darüber hinaus wichtig ist, oder nicht kann ich nicht sagen. Bzw. in welcher Dosierung.

    Ich persönlich habe soweit ich informiert bin, ganz normal von Anfang an Flouridtabletten bekommen. Eine Zahnarzthelferin meinte einmal zu mir, meine Zähne hätten ganz feine Rillen und dies würde davon kommen, dass ich früher als Kleinkind/Baby zuviel Flourid bekommen hätte. Die Rillen sehe ich aber nicht und ich habe auch kaum Löcher. Die ersten zwei Löcher hatte ich mit 10 Jahren. :-(

    Eine Frage habe ich auch noch dazu:
    Die Flouridtabletten gibt man ja meist nur bis ca. 2 Jahre, oder ?
    Und ab dem Zeitpunkt schluckt man ja meist auch keine Zahnpasta mehr herunter, so im groben. Das heißt für mich dann, dass die bleibenden Zähne mit viel weniger Flouridgabe gebildet werden als die ersten Milchzähne, oder ? Soweit ich weiß, werden zwar auch die Wurzeln der Milchzähne von den bleibenden Zähnen übernommen, (oder ? ), aber ist das von der Menge her überhaupt noch vergleichbar ? (andererseits, muss wohl irgendwie so sein, sonst hätte ich keine Rillen auf den Zähnen :-?. :eek: )
    Soviel von meiner Seite dazu.

    Viele Grüße, Rike
     
  5. Hallo, ich verstehe nicht ganz wie das gemeint ist, dass die BZ die Wurzeln der MZ übernehmen. Die BZ "lösen" die Wurzeln der MZ auf weil diese ja unter den MZ wachsen. Fluoridtabletten werden meistens noch länger gegeben, es spielt aber auch noch eine Rolle wie der Fluoridgehalt des Trinkwassers ist, ob Fluoridhaltiges Speisesalz verwendet wird und Zahnpasta mit Fluoaidgehalt. Ein Zuviel an Fluorid kann dann genau das Gegenteil bewirken. Die Zähne sind ja schon im Mutterleib angelegt, also werden sie mit den Mineralien gebildet die die Mama hat, hoffe ich noch zu wissen :(

    LG Alex :-o
     
  6. Hallo,

    das mit den Wurzeln das habe ich vor Jahren mal irgendwo gehört, ich habe keine Ahnung ob es stimmt. (Peinlich, eigentlich sollte ich das genauer wissen, ... )
    Das die Zähne schon im Mutterleib gebildet werden, das habe ich auch erst vor kurzem gelesen. Mit anderen Worten, sie sind schon alle fertig, bevor das Kind auf der Welt ist, und müssen dann nur noch durchbrechen ??? Warum dann noch das Flourid ?
    Und wenn die bleibenden Zähne die alten Wurzeln nicht übernehmen, dann habe ich sowieso nichts von der Flouridprophylaxe gehabt, da ich die Tabletten wirklich nur als Kleinkind bekommen habe.
    Vielleicht weiß jemand anderes mehr ...

    Viele Grüße, Rike
     
  7. Hallo, die Fluoride sind wirksam da sie auf den Zahn wie auf die Bakterien der Plaque einwirken. Durch Fluoride wird der Zahnschmelz gehärtet und dadurch wird der Zahn widerstandsfähiger. Es hat auch was mit der Demineralisation und Remineralisation zu tun. Naja die Zähne sind zwar schon angelegt müssen sich aber noch richtig entwickeln, dafür Fluoride. Wenn die Zähne dann durchgebrochen sind werden die Zähne durch den Speichel und durch lokale Fluoridierungsmaßnahmen (Tabletten, Gelees)versorgt.
    Wieso solltest Du das genauer Wissen, bin jetzt neugierg geworden?! :-D :D

    LG ALEX
     

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