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Alt 27.11.2008, 20:58   #65 (permalink)
ela
Süße
 
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AW: Betrifft mich: entzündeter Ischiasnerv

Ach Biggi, jetzt hab ich Deine Leidensgeschichte noch einmal durch gelesen.

Dieses "andere" Gefühl in dem belasteten Bein kenne ich leider ja auch immer noch. Bei mir sind inzwischen 2 Jahre seit dem letzten Vorfall vergangen, aber meine Kraft habe ich immer noch nicht zurück.
Ich war jetzt noch einmal bei einem Neurologen, der konnte nur geringe Einschränkung feststellen

Seiner Meinung nach sollte ich die Beine nieniemals übereinander schlagen. Wenn ich das machen würde auf Dauer, käme das Gefühl und die Kraft dann wieder . Hm, was soll ich sagen: ich KANN nicht die Beine nicht übereinander schlagen. Angeblich soll das des Rätsels Lösung sein. ehrlich gesagt glaub ich ja nicht dran

Kannst Du das bei Dir auch bemerken? Also das Beine übereinander schlagen?

Ela
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Maximilian 28.07.1992
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Laumax




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Alt 28.11.2008, 23:37   #66 (permalink)
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AW: Betrifft mich: entzündeter Ischiasnerv

Ja, ich hatte mir den ganzen Fred auch nochmal durchgelesen *seufz* und hab festgestellt, daß das doch ganz schön heftig war alles *nochmehrseufz*

Kräftemäßig ist das re. Bein wieder gut dabei, würd ich sagen. Da merk ich keinen Unterschied mehr.
Kurz nach der Reha musste ich Anfang März nochmal zur Nachuntersuchung in die Klinik, wo ich operiert wurde. Dort hat der Arzt mich auf die Probe gestellt und ich sollte auf einen Stuhl steigen. Erst mit dem gesunden li. Bein voran - kein Problem-, dann mit dem rechten -tssssssssssss- das ging aber so gaaar nicht
Mittlerweile ist das aber schon lange kein Problem mehr. "Nur" das Gefühl ist halt phasenweise "anders".

Das mit dem Beine übereinanderschlagen ist mir auch gesagt worden, hab ich aber eigentlich noch nie viel gemacht und seitdem eher gar nicht mehr. Wenn ich sie doch mal übereinanderschlage, änder ich die Position recht schnell wieder, weil ich's irgendwie unbequem finde.
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Alt 12.12.2008, 22:58   #67 (permalink)
Skarabaeus
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Betrifft mich: entzündeter Ischiasnerv

Hallo, liebe Biggi!
Ich hoffe, dass es dir mittlerweile wieder wesentlich besser geht. Bin leider auch Betroffener in Sachen Ischiasbeschwerden, Ischialgie und LWS-Befunden. Hatte in den letzten Jahren auch immer wieder von anderen Schreiberlingen hier erwähnte Probleme/Schmerzen. Akute Beschwerden, die in die Beine (bei mir das rechte) ausstrahlen sind mir also von daher sehr geläufig. Mein Vergnügen hatte ich damit schon im April diesen Jahres und wurde behandelt in der Praxis des Orthopäden mit Infusionen, Reizstrom, Hochlagern (Stufenbett) der Beine sowie zusätzliche Spritzen in den Bereich der entzündeten Nervenwurzeln. Kurzfristig hat das ganz gut geholfen, wurde auch mit guten Wünschen "entlassen", mit dem Hinweis unbedingt den Rücken zu trainieren, um weitere akute Beschwerden in dem Bereich zu vermeiden. Kurz und gut ... rückblickend betrachtet war ich das ganze Jahr eigentlich nicht beschwerdefrei und habe mir eine Art Schutzhaltung zugelegt, um den noch vorhandenen Schmerz auszubalancieren (macht der Körper wohl automatisch, jedenfalls hab ich das nicht bewusst so getan). Zu Winterbeginn habe ich gemerkt, dass mir die Kälte anfängt zuzusetzen und ich wieder empfindlicher im Lendenwirbelbereich wurde, die Muskulatur sich verspannte und ich wieder heftigere Schmerzen bekam, die wieder wie damals bis ins rechte Becken, in den Oberschenkel und unterhalb des Knies, teilweise bis zum Fuß reichten. Vor 2 Tagen habe ich mich zusätzlich bei der Arbeit "verhoben" und der Schmerz im rechten Lendenbereich potenzierte sich stündlich, am Abend so sehr, dass ich mich von einem Arbeitskollegen in die Klinik fahren ließ. War ja schon weit nach Praxisschluss beim Orthopäden. Manchmal scheint der Weg direkt in die Klinik auch der wirklich richtige. Traf dort schon einmal gleich auf den richtigen Ansprechpartner (Chirurg), der zur Zeit meiner Ankunft dort Dienst schob. Okay, kurzfristig konnte er mir auch nur erstmal Schmerzmittel mit auf den Weg geben, orale Einnahme von Novamin, zusätzlich bekam ich Ibuprofen-Schmerztabletten mit auf den Weg, was aber wichtiger für mich war, war das Gespräch. Nach Hebeversuch meines rechten Beines und als er dann nur bis zu einem 30-Grad-Winkel bei dann beginnenden stechenden Schmerzen im gesamten rechten Beinbereich kam, schlug er sofort vor, dass es Zeit wäre für eine Kernspintomografie, da es sich höchstwahrscheinlich um einen Bandscheibenvorfall, wenn ich Glück hätte nur eine sogenannte Vorwölbung. Leider musste ich erst noch mal zum Facharzt, wo ich mich nun gestern aufhielt, da die Schmerzen über Nacht nicht wesentlich besser wurden.
Dieser zeigte sich wenig entzückt (erkannte anhand der Vorgeschichte vom April ja schnell wieder, dass er mich da auch behandelt hatte) von meiner für jeden genau hinschauenden Menschen mittlerweile bestehenden Schieflage meiner Körperachse und er willigte auch zu einer MRT ein. Zusätzlich zur Überweisung, um endlich einmal die Ursachen des ganzen Martyriums aufzuklären, das übliche Programm... Infusion mit muskelentkrampfenden Wirkstoffen vermischt mit Schmerzmitteln, dazu Spritze direkt an die neuralgische Stelle, Stufenlagerung der Beine und Wärmetherapie. Nun sitze ich zuhause und informiere mich seither im Internet ganz eifrig über das leidige Thema entzündeter Ischiasnerv und alle damit auftretenden Beschwerdebilder... Habe ein wenig Schiss, wenn ich eure (und ganz besondere deine liebe Biggi) Vorgeschichten so lese, bin ich mir schon fast sicher, was auch mich erwarten wird.
Habe nächste Woche einen MRT-Termin (hoffe, das wird für mich ein positives Weihnachtsgeschenk) und zittere schon wie Espenlaub. Würde gerne mit euch in Kontakt bleiben, liebe Mitleidenden!
Liebe Grüße einstweilen und dir weiterhin alles Gute, liebe Biggi
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Alt 14.12.2008, 21:47   #68 (permalink)
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AW: Betrifft mich: entzündeter Ischiasnerv

Hallo Skarabaeus ,

jetzt schaff ich es, dir zu antworten

Zitat:
Kurz und gut ... rückblickend betrachtet war ich das ganze Jahr eigentlich nicht beschwerdefrei und habe mir eine Art Schutzhaltung zugelegt, um den noch vorhandenen Schmerz auszubalancieren (macht der Körper wohl automatisch, jedenfalls hab ich das nicht bewusst so getan).
Da erkenn ich mich doch glatt wieder *g*
Mir war das gar nicht so bewusst, bis ich im Nachhinein mal meinen Austausch mit Freundinnen über`s letzte Jahr rückverfolgt habe und doch oft über Rückenbeschwerden geklagt hatte. Wenn`s einem wieder gut geht, verdrängt man das ganz gerne mal, man sollte wirklich einen Beschwerdekalender führen, der einem die Häufigkeit vor Augen führt.
Die Schutzhaltung hatte ich auch, habs auch öfter gesagt bekommen, daß ich schief stehe und gehe. Da konnte ich aber nix dran machen, es "ging" einfach nicht anders.

Allerdings hatte ich bis zum Heiligabend 2007 nie Ausstrahlungen ins re. Bein.
Morgens bin ich dann damit aufgestanden und wusste gar nicht, was los war!
Ich hatte direkt ne Oberschenkellähmung, so sehr war der Nerv abgeklemmt.
Sämtliche Schmerzmittel haben gar nichts gebracht, selbst Betäubungsmittel konnten mich nicht schmerzfrei machen.
Da war ich schon sehr erstaunt und zunehmend verzweifelt (wie man hier wohl lesen konnte).

Ich war jeden Tag beim Arzt und KEINER hat von einem BSV gesprochen. Erst, als ich am 10.1. endlich beim Neurologen landete, sagte er schon fast erfreut nach der kurzen Schilderung meiner Beschwerden: das issn Bandscheibenvorfall, das müssen wir operieren.

Ich: "Bandscheibenvorfall?!? Operieren?!? Hab ich nicht!! Will ich nicht!!"

Naja, das MRT-Bild und die dazugehörigen entsetzten Gesichtsausdrücke vom Radiologen und Neurologen, hat/haben mich dann sehr schnell vom Gegenteil überzeugt

Ich drück dir auf jeden Fall die Daumen für's MRT und bin auf das Ergebnis sehr gespannt.
Wie geht es dir denn jetzt? Was machen die Schmerzen?
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Alt 22.12.2008, 17:29   #69 (permalink)
Skarabaeus
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AW: Betrifft mich: entzündeter Ischiasnerv

Hallo Biggi!
Leider waren wohl alle Prognosen ziemlich genau zutreffend, nachdem ich fast ein Jahr lang nicht beschwerdefrei war. Letzten Freitag schlug dann auch die Stunde der Wahrheit und ich lag in dieser ominösen Röhre, die gnadenlos die körperlichen Missstände aufdeckt, die augenscheinlich tief im Körperinnern schlummern. Naja zum Glück kann ich noch ironisieren und das Lachen habe ich mir bewahrt, wohl weil ich ohnehin schon mit einer SOLCHEN Diagnose gerechnet habe.
Kurz und gut... Es sieht ziemlich übel aus, der untere Abschnitt meiner Lendenwirbelsäule, habe mich anfangs dagegen gewehrt, auf den MRT-Bildern etwas erkennen zu wollen... Da sah ich meine von Radiowellen dargestellte Wirbelsäule noch von vorne und fragte die Radiologin, wo sie denn bei mir bitteschön eine Bandscheibenvorwölbung sowie einen Bandscheibenvorfall entdeckt haben will. Da sah ich die anderen Querschnitte und mir wurde bewusst, das Leben ist endlich ... lach... Die vorletzte Bandescheibe ist nach links vorgewölbt (Originalton Radiologin: "Ich verstehe gar nicht, dass Sie keine Schmerzen in Ihrem rechten Bein verspüren"), die letzte an der Lendenwirbelsäule ist vorgefallen, nach rechts und quetscht quasi direkt den Ischiasnerv (Hauptstrang) ab. Für sie einleuchtend, dass Taubheitsgefühle bis vorübergehende Lähmungserscheinungen im rechten Bein von oben bis unten damit einhergehen. Der berühmte Test, sich möglichst ohne einzknicken auf die Zehenspitzen zu stellen, war auch nicht gerade überzeugend. Links ging das einigermaßen, rechts ist mein Bein dabei vor Kraft- und Gefühllosigkeit eingeknickt, ohne dass ich das hätte verhindern können. Das soll wohl ein Indikator dafür sein, dass man schon in einem "Fortgeschrittenenstadium" stecke, das durchaus Anlass dafür gäbe, chirurgisch an den Missstand heranzugehen, vor allem da ich noch "relativ" jung sei und mein Heilfleisch sicherlich schnell zu einer postoperativen Genesung beitragen würde.
Man solle selbst in sich hineinhören, ob man eine krankengymnastische Maßnahme noch als lohnende Alternative in Betracht ziehe, oder ob die Leidensfähigkeit schon bis aufs Äußerste strapaziert ist. Wenn ich ehrlich bin, ist bei mir Letzteres der Fall... Ich habe übers Wochenende viel darüber nachgedacht und habe eigentlich noch keinen Schluss für mich gezogen, spreche mit vielen Betroffenen, die Erfahrung haben mit OP oder Gymnastik bzw. andere Therapieformen. Keine OP würde jedenfalls heißen, dass ich ja immer diesen BSV hätte, ihn nur durch kräftigere Muskulatur stützen würde.... aber was ist später, wenn ich älter werde und die Muskulatur naturgemäß abbaut? Dann habe ich doch den BSV noch immer und die Beschwerden werden sich wieder unerträglich potenzieren. Aus diesem Grund habe ich noch keine Entscheidung für mich getroffen, will das genau abwägen.
Wie geht es dir mittlerweile? Bist du absolut schmerzfrei? Und wie wurde nach der OP weiterverfahren? Reha, Kur, Gymnastik?
Falls wir uns nicht mehr schreibtechnisch vor Weihnachten austauschen... Fröhliche Weihnachten...
P.S. Werde wohl den Weihnachtsschmuck auf allen Vieren an den Baum hängen!
Lieber Gruß Tom
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Alt 22.12.2008, 17:51   #70 (permalink)
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AW: Betrifft mich: entzündeter Ischiasnerv

Hallo Tom,

das hört sich ja nicht so dolle an, tut mir leid, daß auch du von einem BSV nicht verschont geblieben bist.

Ich hab jetzt gerade leider wenig Zeit, weil ich gleich zum Bewegungsbad muss (ja, das ist ein Therapieteil).
Ich werde mich heute abend oder morgen nochmal ausführlicher dazu melden, ja?
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Alt 22.12.2008, 21:18   #71 (permalink)
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AW: Betrifft mich: entzündeter Ischiasnerv

Zitat:
Es sieht ziemlich übel aus, der untere Abschnitt meiner Lendenwirbelsäule, habe mich anfangs dagegen gewehrt, auf den MRT-Bildern etwas erkennen zu wollen...
Jaaa, ich konnte auf meinen Bildern auch selbst als Laie sehen, daß da was nicht so ist, wie es sein sollte

Zitat:
Die vorletzte Bandescheibe ist nach links vorgewölbt (Originalton Radiologin: "Ich verstehe gar nicht, dass Sie keine Schmerzen in Ihrem rechten Bein verspüren"), die letzte an der Lendenwirbelsäule ist vorgefallen, nach rechts und quetscht quasi direkt den Ischiasnerv (Hauptstrang) ab.
Auaua! Hauptsache, die nach li. vorgewölbte, bleibt auch "nur" vorgewölbt.

Zitat:
Für sie einleuchtend, dass Taubheitsgefühle bis vorübergehende Lähmungserscheinungen im rechten Bein von oben bis unten damit einhergehen. Der berühmte Test, sich möglichst ohne einzknicken auf die Zehenspitzen zu stellen, war auch nicht gerade überzeugend. Links ging das einigermaßen, rechts ist mein Bein dabei vor Kraft- und Gefühllosigkeit eingeknickt, ohne dass ich das hätte verhindern können.
Ja. Ich hatte ne Oberschenkellähmung und Taubheit im gesamten Bein. Bin über ne Teppichkante gestolpert, konnte mich nicht abfangen, da das re. Bein nicht mitgespielt hat und hab mich auf die Klappe gelegt. Hab mich "einfach so" aus dem Stand raus auf die Klappe gelegt, weil das re. Bein plötzlich weggeknickt ist Vom Treppensteigen ganz zu schweigen (ging gar nicht, nur mit dem li. gesunden Bein voran, das re. nachziehen).

Zitat:
Man solle selbst in sich hineinhören, ob man eine krankengymnastische Maßnahme noch als lohnende Alternative in Betracht ziehe, oder ob die Leidensfähigkeit schon bis aufs Äußerste strapaziert ist. Wenn ich ehrlich bin, ist bei mir Letzteres der Fall...
Bei mir wurde eine nichtoperative Lösung gar nicht in Betracht gezogen. Dafür war den Ärzten der MRT- und mein Untersuchungsbefund zu heftig.
Du schreibst, daß deine Leidensfähigkeit schon arg strapaziert ist.
Musst du regelmässig viele und starke Medikamente nehmen, um überhaupt einigermassen durch den Tag zu kommen? Wie sieht es mit arbeiten aus?

Ich war so froh, wieder von den Medikamenten weg zu sein, ich hatte ein ständig "bematschtes" Gefühl und war trotzdem bei weitem nicht schmerzfrei.
Wie sagt man so: "Schön, wenn der Schmerz nachlässt", gelle?

Zitat:
Keine OP würde jedenfalls heißen, dass ich ja immer diesen BSV hätte, ihn nur durch kräftigere Muskulatur stützen würde.... aber was ist später, wenn ich älter werde und die Muskulatur naturgemäß abbaut? Dann habe ich doch den BSV noch immer und die Beschwerden werden sich wieder unerträglich potenzieren.
Richtig. Eine OP ist allerdings auch keine Garantie für Beschwerdefreiheit. Das fand ich etwas erschreckend im KH, als die Neurochirurgen sagten, daß es hinterher nicht ungedingt besser sein muss, weil die innere Narbe auch auf den Nerv drücken kann.

Zitat:
Wie geht es dir mittlerweile?
Das hatte ich auf der vorherigen Seite geschrieben, es geht mir glücklicherweise gut

Zitat:
Bist du absolut schmerzfrei?
Absolut.... ich würde sagen zu 99%
Wenn ich ungewohnte Tätigkeiten verrichte und doch mal mehr in gebückter Haltung was machen muss (was ich weitestgehend vermeide), hab ich meist am nächsten Tag oder auch etwas länger leichte Muskelverspannungen. Das ist aber eher wie Muskelkater. Und der ist nicht mal im Bereich des BSV.
Dafür kann es sein, wie auch auf der vorigen Seite geschrieben, daß mein re. Bein sich für ein paar Tage wieder vermehrt "anders" anfühlt. Das verschwindet aber wieder. Ansonsten ist die Taubheit ja GsD weg!
Für mich ist es wichtig, mich immer selbst zu kontrollieren, mich im Alltag möglichst rückenfreundlich zu bewegen.

Zitat:
Wie wurde nach der OP weiterverfahren? Reha, Kur, Gymnastik?
Ich war für 4 Wochen in stationärer Reha (3 geplante - eine Verlängerungswoche). Dort hatte ich ein Programm aus Gruppen- und Einzelgymnastik, Bewegungsbad, MTT (Muskelaufbau in der "Muckibude"), Reizstrom- und Elektrotherapie und Nordic Walking. (außerdem diverse Vorträge).
Nach der stationären Reha folgte ein sogenanntes "Irena-Nachsorgeprogramm" von der Deutschen Rentenversicherung. Das ging über 8 Wochen ambulant in dem Ambulanten Rehazentrum, welches am nächsten an meinem Wohnort war. Das waren dann 3 Termine/Woche mit MTT, Bewegungsbad und Gruppengymnastik.

Nachdem auch das abgeschlossen war, bekam ich für 1 Jahr einmal wöchentlich Bewegungsbad aufgeschrieben.
Das mache ich also regelmäßig in der Gruppe.
Ansonsten mach ich privat Nordic Walking, Schwimmen, Radfahren und Gymnastik (die kann man sich während der Reha ja schön aneignen).

Ich muss zugeben, daß ich vor der OP ziiiiemlich unsportlich war (der Neurochirurg, der mich operiert hat, meinte, meine Rückenmuskuklatur wären nur dünne Fädchen, die hätte er mit einem Finger beiseiteschieben können ). Tja.... ich würd sagen.... das ist doch etwas ins Gegenteil umgeschlagen

Zitat:
Falls wir uns nicht mehr schreibtechnisch vor Weihnachten austauschen... Fröhliche Weihnachten...
Ich wünsche dir auch ein trotz allem frohes und v.a. schmerzfreies Fest!

Zitat:
P.S. Werde wohl den Weihnachtsschmuck auf allen Vieren an den Baum hängen!
Dreimal darfste raten, was ich letztes Jahr getan habe

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Alt 23.01.2009, 08:41   #72 (permalink)
Skarabaeus
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Beiträge: n/a
AW: Betrifft mich: entzündeter Ischiasnerv

Huhu Biggi,

dasselbe dir auch von Herzen!
Nach mehreren Intensivbehandlungen beim Orthopäden mit Heißluft, Infusionen etc. pp befinde ich mich mittlerweile in der Obhut einer sehr strengen Krankengymnastin, die sich wirklich redlich um mich bemüht. Bin erst ein wenig erschrocken, als ich ihr Behandlungszimmer betrat, es sah dort eher aus, wie in einem modernen Dominastudio Überall Schlingen, Schellen, Seile, Aufhängmechanismen...
Aber - wie gesagt - ich war schon mal davon begeistert, wieviel Zeit die sich nahm, alleine mir dabei zuzuhören, wo der Schuh ganz genau drückt und sie hat auch sofort meine Schwachstellen mit wenigen Tastbewegungen gefunden.
Darum und auch weil der Schmerz wirklich rückläufig ist - jeden Tag ein bißchen mehr, zwar kaum wahrnehmbar, aber mir gelingt es oft, gar nicht mehr daran zu denken, dass da irgendwas im Rücken nicht okay ist - bin ich guter Hoffnung. Ich sah ja nach der Diagnose total schwarz. Nun ja, die Kernspinaufnahmen hab ich ja auch zur Physiotherapeutin mitgenommen, die war natürlich auch nicht wirklich hellauf begeistert von dem, was sie da sah. Aber sie hat mir Mut gemacht und durch den Ernst wie sie dann zur Sache ging, habe ich auch wieder wirklich große Hoffnung gefasst.
Eigentlich sei das Üble an meinem Befund die Vorwölbung (quasi beginnender Vorfall über dem bereits bestehenden Vorfall, also eine Wirbelgruppe weiter oben), da genau diese Bandscheibe die am häufigsten durch Fehlhaltung belastete und damit Unsicherheitskandidat Nummer eins im Rückgrat sei.
Nun ja, nächste Woche also geht es weiter und ich hoffe von Behandlungstag zu Behandlungstag, dass es aufwärts geht, zusätzlich habe ich natürlich viele Hausaufgaben mitbekommen bezüglich idealer Haltung bei Hausarbeiten, optimales Tragen von Lasten (eigentlich soll ich das mindestens 3 Monaten anderen überlassen, wie denn, wenn ich quasi alleine lebe)
Ich berichte wieder!
Einstweilen dir alles Liebe, ich hoffe, es geht dir gut?!
Liebe Grüße Tom

p.s. Obwohl ich hier angemeldet bin, darf ich dir noch nicht mal private Nachrichten senden, was ist das für ein Nonsens
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