Welch wahre Worte - so schön verpackt *tränchenausdemAugewisch* .
Liebe Grüße,
Evelyn
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20. Dezember
im Adventskalender Forum auf Schnullerfamilie - Das Elternforum mit Herz und Verstand; In einem Wald lebte einst ein Fuchs. Er lief den ganzen Tag durch den Wald ...- 20.12.2005, 06:54 #1KalenderGast
20. Dezember
In einem Wald lebte einst ein Fuchs. Er lief den ganzen Tag durch den Wald und war auf der Suche nach anderen Füchsen. Irgendwie war er anscheinend der einzige Fuchs weit und breit.
So setzte er sich eines Tages an den Waldrand – nahe eines Waldweges und hoffte, dass da vielleicht ein Fuchs vorbeigelaufen kam.
Es war schon Nachmittag – niemand kam vorbei. Doch plötzlich hörte er ein Getrappel und vorbei lief .... nein kein Fuchs, sondern ein Pferd.
Das Pferd blieb stehen, nachdem der Fuchs ihm zurief: Wohin läufst Du?
Das Pferd antwortete: Ich laufe zu meinen Freunden auf die große Wiese da vorne.
Der Fuchs blickte in die Ferne und sah weitere Pferde.
„Das sind meine Freunde und zu denen gehe ich jetzt!“ Der Fuchs meinte: „Kann ich nicht mitkommen zu Deinen Freunden? Ich bin so alleine!“ Das Pferd aber sagte: „Ich glaube, dass Du als Fuchs nicht unter uns Pferden sein kannst!“ und lief weiter – denn es hatte es eilig.
Traurig saß der Fuchs bis in die Abenddämmerung am Waldesrand – das Pferd kam vorbei und lief glücklich nach Hause. Als der Fuchs dieses Glücklichsein im Gesicht des Pferdes sah – da wurde er noch trauriger und fing bitterlich zu weinen an. Dieses Weinen hörte die Eule, die nicht weit vom Waldesrand entfernt in einem großen Baum saß.
Sie kam runter und fragte den Fuchs, was er denn für einen Kummer hätte.
„Ach – ich bin so alleine! Es gibt keinen anderen Fuchs in meinem Wald – das macht mich so traurig. Ich möchte ein Pferd sein – dann hätte ich da drüben auf der Wiese ganz viele Freunde!“
Die Eule saß eine Weile da und horchte dem Fuchs zu und fühlte mit ihm. Dann sagte sie: „Du musst nicht wer anderer werden, um Freunde zu haben!“ Schau – es gibt nicht nur Deinen Wald – es gibt viele Wälder. Und irgendwo in einem anderen Wald gibt es sicher Füchse, die Deine Freunde sein können.“
Der Fuchs hörte auf zu weinen. Irgendeine Hoffnung tat sich da auf – die er aber sofort mit den Worten wieder niederdrückte: „Aber ich habe doch Angst, in einen anderen Wald zu gehen – meinen Wald kenne ich – jeden Weg, jeden Baum und jeden Beerenbusch. Da kenne ich mich aus und da bin ich mir sicher.“
Die Eule verstand dem Fuchs seine Angst: „ Glaube mir, es ist leichter, in einen Dir fremden Wald zu gehen, als ein Pferd zu werden. Du wirst sehen, dass begeistert sein wirst, endlich was Neues kennen zu lernen. Sei mutig und wage es – Du wirst für Deinen Mut ganz sicher belohnt werden.“
Der Fuchs wischte sich mit seinem schönen buschigen Schwanz die letzten Tränen aus den Augen, setzte sich aufrecht hin (wie es sich für einen Fuchs so gehört) und er fragte die Eule, wo denn dieser andere Wald sei. Die Eule freute sich über diese innere Bereitschaft des Fuchses, aufzubrechen in etwas ihm Unbekanntes. Sie flog ein Stück des Weges mit dem Fuchs – bis sie in der Ferne die ersten Baumwipfel sahen, die sich im Winde wiegten. „ So“, sagte die Eule, „jetzt kannst Du schon alleine dorthin finden! Ich wünsche Dir viel Glück in Deiner neuen Heimat!“
Der Fuchs blickte die Eule dankbar an und schon war sie in der Finsternis des nächtlichen Waldes verschwunden.
Der Weg war nicht mehr lang – und als die ersten Sonnenstrahlen die Tautropfen auf den Blättern der Waldbüsche in bunten Regenbogenfarben erscheinen ließen, da hatte der Fuchs den Waldesrand erreicht.
Ohne viel zu zögern begab er sich hinein in dieses unbekannte Gebiet. Er entdeckte Beeren, die es bei ihm in seinem Wald nicht gab – und die schmeckten einfach lecker. Pilze, die größer waren als er je gesehen hatte, sprießten auf dem feuchten Waldboden hervor und auf einer Waldlichtung entdeckte er auf einem Erdhügel doch tatsächlich – nein – er konnte es nicht glauben – aber es war so – er entdeckte Fuchsspuren.
Für den Fuchs war das wie ein Wunder. Er setzte sich an den Rand der Waldlichtung und wartete – denn er war schon auch müde von der weiten Wanderung –und so schlief er auch ein. Plötzlich weckte ihn etwas Unbekanntes – das ihm aber doch irgendwie bekannt vorkam.
Es war jemand, der in seiner Fuchssprache etwas sagte – er öffnete die Augen und tatsächlich – ein Fuchs stand vor ihm.
Nach langem Erzählen fühlte sich der Fuchs schon richtig heimelig hier und so hatte er seinen ersten Freund gefunden.
Tja – und was soll ich Euch sagen: Es gab noch viele Füchse in diesem Wald und schon bald beschloss der Fuchs, nicht mehr in seinen „alten Wald“ zurückzugehen. Hier fand er alles, was er zum Glücklichsein brauchte – und besonders: er wünschte sich nie mehr, ein Pferd sein zu wollen.Geändert von Jacqueline (27.02.2008 um 08:13 Uhr) Grund: Bilder-Link entfernt auf Wunsch
- 20.12.2005, 10:00 #2
AW: 20. Dezember
- 20.12.2005, 10:31 #3
- 20.12.2005, 12:29 #4
AW: 20. Dezember
schön - das gefällt mir...
und mich schon wieder beim Kalenderlesen ertappe das ich nachdenke
ich hab hier mehr Spaß als ein Tornado auf dem Campingplatz ..
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Junior *11.o7.199o
Krümel *28.o6.2oo4
- 20.12.2005, 19:27 #5
AW: 20. Dezember
Schöne Geschichte, lädt zum weiterschicken ein! Danke!
http://www.kein-pardon.de/
liebe grüsse
Nicht vergessen
papa du fehlst mir so sehr
Marvin
und alle Sternenkinder
- 20.12.2005, 20:04 #6
AW: 20. Dezember
Oh, wie schön!
Und so ein schönes Bild!
DANKEBinchen mit Hexe C.*96 u.Stinker C.*01
Die Vergangenheit ist Geschichte...die Zukunft ein Geheimnis...und jeder Moment ein Geschenk!
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Janna
Paula´s und mein Lied www.youtube.com/watch?v=VS4fyxuFZvA
http://www.dshini.net/de/spage/db2f1...1-bb8494acc9d3
- 20.12.2005, 23:08 #7KalenderGast
AW: 20. Dezember
*schübschen geb*
- 21.12.2005, 22:20 #8GrisuGast
AW: 20. Dezember
Ich bin ganz gerührt - danke Kalender!!!!!
Lieben gruß
Christine
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