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Alt 12.12.2008, 22:58   #67 (permalink)
Skarabaeus
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Betrifft mich: entzündeter Ischiasnerv

Hallo, liebe Biggi!
Ich hoffe, dass es dir mittlerweile wieder wesentlich besser geht. Bin leider auch Betroffener in Sachen Ischiasbeschwerden, Ischialgie und LWS-Befunden. Hatte in den letzten Jahren auch immer wieder von anderen Schreiberlingen hier erwähnte Probleme/Schmerzen. Akute Beschwerden, die in die Beine (bei mir das rechte) ausstrahlen sind mir also von daher sehr geläufig. Mein Vergnügen hatte ich damit schon im April diesen Jahres und wurde behandelt in der Praxis des Orthopäden mit Infusionen, Reizstrom, Hochlagern (Stufenbett) der Beine sowie zusätzliche Spritzen in den Bereich der entzündeten Nervenwurzeln. Kurzfristig hat das ganz gut geholfen, wurde auch mit guten Wünschen "entlassen", mit dem Hinweis unbedingt den Rücken zu trainieren, um weitere akute Beschwerden in dem Bereich zu vermeiden. Kurz und gut ... rückblickend betrachtet war ich das ganze Jahr eigentlich nicht beschwerdefrei und habe mir eine Art Schutzhaltung zugelegt, um den noch vorhandenen Schmerz auszubalancieren (macht der Körper wohl automatisch, jedenfalls hab ich das nicht bewusst so getan). Zu Winterbeginn habe ich gemerkt, dass mir die Kälte anfängt zuzusetzen und ich wieder empfindlicher im Lendenwirbelbereich wurde, die Muskulatur sich verspannte und ich wieder heftigere Schmerzen bekam, die wieder wie damals bis ins rechte Becken, in den Oberschenkel und unterhalb des Knies, teilweise bis zum Fuß reichten. Vor 2 Tagen habe ich mich zusätzlich bei der Arbeit "verhoben" und der Schmerz im rechten Lendenbereich potenzierte sich stündlich, am Abend so sehr, dass ich mich von einem Arbeitskollegen in die Klinik fahren ließ. War ja schon weit nach Praxisschluss beim Orthopäden. Manchmal scheint der Weg direkt in die Klinik auch der wirklich richtige. Traf dort schon einmal gleich auf den richtigen Ansprechpartner (Chirurg), der zur Zeit meiner Ankunft dort Dienst schob. Okay, kurzfristig konnte er mir auch nur erstmal Schmerzmittel mit auf den Weg geben, orale Einnahme von Novamin, zusätzlich bekam ich Ibuprofen-Schmerztabletten mit auf den Weg, was aber wichtiger für mich war, war das Gespräch. Nach Hebeversuch meines rechten Beines und als er dann nur bis zu einem 30-Grad-Winkel bei dann beginnenden stechenden Schmerzen im gesamten rechten Beinbereich kam, schlug er sofort vor, dass es Zeit wäre für eine Kernspintomografie, da es sich höchstwahrscheinlich um einen Bandscheibenvorfall, wenn ich Glück hätte nur eine sogenannte Vorwölbung. Leider musste ich erst noch mal zum Facharzt, wo ich mich nun gestern aufhielt, da die Schmerzen über Nacht nicht wesentlich besser wurden.
Dieser zeigte sich wenig entzückt (erkannte anhand der Vorgeschichte vom April ja schnell wieder, dass er mich da auch behandelt hatte) von meiner für jeden genau hinschauenden Menschen mittlerweile bestehenden Schieflage meiner Körperachse und er willigte auch zu einer MRT ein. Zusätzlich zur Überweisung, um endlich einmal die Ursachen des ganzen Martyriums aufzuklären, das übliche Programm... Infusion mit muskelentkrampfenden Wirkstoffen vermischt mit Schmerzmitteln, dazu Spritze direkt an die neuralgische Stelle, Stufenlagerung der Beine und Wärmetherapie. Nun sitze ich zuhause und informiere mich seither im Internet ganz eifrig über das leidige Thema entzündeter Ischiasnerv und alle damit auftretenden Beschwerdebilder... Habe ein wenig Schiss, wenn ich eure (und ganz besondere deine liebe Biggi) Vorgeschichten so lese, bin ich mir schon fast sicher, was auch mich erwarten wird.
Habe nächste Woche einen MRT-Termin (hoffe, das wird für mich ein positives Weihnachtsgeschenk) und zittere schon wie Espenlaub. Würde gerne mit euch in Kontakt bleiben, liebe Mitleidenden!
Liebe Grüße einstweilen und dir weiterhin alles Gute, liebe Biggi
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